Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung
Die Suche nach Fachkräften ist heute aufgrund des demografischen Wandels und Fachkräftemangels eine große Herausforderung. Um Fachkräfte finden zu können, müssen Unternehmen ihre Arbeitgebermarke stärken und digitale Tools nutzen. E‑Recruiting, etwa über Jobbörsen oder soziale Netzwerke, hat sich als besonders effektiv erwiesen. Zudem gibt es Möglichkeiten, Mitarbeiter kostenlos zu finden, beispielsweise über die Jobbörse der Agentur für Arbeit. Wichtig ist auch, eingestellte Fachkräfte langfristig zu binden. Dies gelingt durch strukturiertes Onboarding, regelmäßige Feedbackgespräche und attraktive Entwicklungsperspektiven. Die Arbeitsmarktlage in Deutschland zeigt besonders im Handwerk und in der IT einen deutlichen Fachkräftemangel. Um diesen zu bewältigen, bietet die Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland eine wertvolle Chance, sofern rechtliche Vorgaben beachtet und Integrationshilfen angeboten werden. Die richtige Herangehensweise beginnt mit einem klaren Anforderungsprofil und einer präzisen Stellenanzeige. Neben modernen Rekrutierungsmethoden wie Social Media Recruiting bleiben auch klassische Ansätze, etwa Printanzeigen oder die Zusammenarbeit mit Personalvermittlern, relevant. (Geschätzte Lesezeit: 20–25 Minuten)
Mitarbeiter finden leicht gemacht
In Zeiten von Fachkräftemangel, dem demografischen Wandel und den sich stetig ändernden Anforderungen der Arbeitswelt ist es heute schwerer denn je, passende Mitarbeiter zu finden und die Arbeitskräftelücke mit den richtigen Fachkräften zu schließen. Viele Unternehmen stellen sich dabei zentrale Fragen wie: Wie und wo findet man Mitarbeiter und Bewerber? Wie gewinne ich Mitarbeiter für mich? Und vor allem: Was tun, wenn man keine Mitarbeiter findet?
In diesem Beitrag werden genau diese Fragen beantwortet und praxisnah erläutert, wie modernes Recruiting heute funktionieren kann. Steigender Anspruch seitens der Arbeitnehmer und die generationsübergreifende Ansprache von Bewerbern stellen Arbeitgeber zusätzlich vor große Herausforderungen. Es gilt, die Arbeitgebermarke zu stärken, erfolgreich die Zielgruppe zu erreichen und die kompetentesten Fachkräfte ans Unternehmen zu binden. Dabei müssen insbesondere Unternehmen des Mittelstands darauf achten, wettbewerbsfähig zu bleiben und durch Authentizität, gelebte Unternehmenskultur, Mitarbeiterbenefits und einen attraktiven Arbeitsplatz zu überzeugen. Mit gut 99 % Anteil an allen Unternehmen in Deutschland (Destatis) sind sie der Motor der Wirtschaft und zur Sicherung von Deutschland als Industriestandort auf fähige Fachkräfte angewiesen. Mit einer kompetenten Employer Branding Strategie, den richtigen Recruitingtools, Recruitingmethoden und Recruiting Kampagnen lassen sich jedoch selbst die Begehrtesten unter den Fachkräften finden & binden.
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Fachkräftesicherung in Zeiten des Internets — Fachkräfte finden & binden
Wie finde ich Mitarbeiter?
Noch vor wenigen Jahrzehnten prägten Schreibmaschinen, überfüllte Dokumentenordner und das Telefon das Bild im Büro. Die Veröffentlichung von Stellenanzeigen und öffentlichkeitswirksamen Werbemaßnahmen waren weitgehend den Printmedien vorbehalten. So wurden Plakate in Straßenführungen und Einkaufshäusern platziert oder Jobanzeigen in regionalen Zeitungen gedruckt. Diese Recruitingmethodik gehörte noch vor wenigen Jahren zu den klassischen Rekrutierungsmaßnahmen. Mit dem Aufstieg des Internets verlagerten sich kontinuierlich sämtliche Schritte der externen Personalbeschaffung in den Onlinebereich. Füllten früher postalische Bewerbungen die Postfächer der Unternehmen, laufen Bewerbungen heute digital — per Online-Formular, unkomplizierter Kurzbewerbung oder E‑Mail.
Die Digitalisierung fand Einzug in den gesamten Recruitingprozess: Angefangen bei Bewerbermanagementsystemen über Onboarding- und generalistische Personalmanagement-Tools wird heute nahezu jeder Schritt durch Technologie und Software gestützt. Moderne Unternehmen, die sich diesem Wandel anpassen, können Potenziale erkennen und Chancen in Sachen Recruiting, Analytics und Personalbeschaffung durch künstliche Intelligenz nutzen.
In einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt stellt sich für viele Unternehmen die Frage: Wie finde ich Mitarbeiter, die zu den Anforderungen und zur Unternehmenskultur passen? Eine Antwort darauf bietet das E‑Recruiting, insbesondere in Form von Social Media Recruiting über Plattformen wie Facebook, Instagram, Pinterest, Reddit oder TikTok. Aus Bewerbersicht profitieren Arbeitnehmer stark von diesem Wandel: Die Vielzahl an Stellenportalen erleichtert die Suche, und auch bei Gehalt, Benefits und Entwicklungspotenzial ist die Verhandlungsposition heute komfortabel.
Fachkräfte binden
Hat ein Unternehmen einen passenden Kandidaten gefunden und eingestellt, liegt es in dessen Interesse, den Mitarbeiter langfristig ans Unternehmen zu binden. Denn die aktuelle Fachkräftesituation auf dem Kandidatenmarkt ist mehr als angespannt. Der Arbeitsmarkt ist geprägt vom Bewerbermangel, Branchenengpässen und Personalnotstand. Durch geringe Fluktuationsraten kann das Know-How wichtiger Leistungsträger im Betrieb gehalten werden und Kosten durch stetige Effizienzverluste neuer Mitarbeiter gespart werden. Damit dies gelingt, sollten die ersten Tage der Einarbeitungsphase, das sogenannte Onboarding, im Unternehmen strukturiert gestaltet werden. Ziel ist es, den neuen Mitarbeiter im Rahmen eines Einarbeitungsplans erfolgreich in die Prozesse und Strukturen des Unternehmens zu integrieren und im weiteren Verlauf des Arbeitsverhältnisses durch regelmäßige Feedbackgespräche & gelebte Unternehmenskultur die Zufriedenheit aufrechtzuerhalten. Kontinuierliche Mitarbeiterbefragungen und ein von Wertschätzung geprägter Umgang innerhalb der Belegschaft hält die Motivation hoch, stärkt die Arbeitgebermarke und trägt maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei.
Feedbackgespräche sollten folgendermaßen aufgebaut sein:
- Gespräch positiv starten
- Feedback von Mitarbeiter und Vorgesetzten über die gemachten Erfahrungen
- zukünftige Ziele des Angestellten
- Zusammenarbeit im Team und mit Vorgesetzten
- Vereinbarung über mögliche Benefits bei der Erreichung von Zielen
- Inanspruchnahme von Home Office
- Möglichkeiten von Fort- und Weiterbildungen
- weitere Unterstützung
- Gespräch positiv abschließen
- Ergebnisse in einem Gesprächsprotokoll dokumentieren
Es ist wichtig, dass den Mitarbeitern bewusst ist, dass sie in den Vorgesetzten immer einen Ansprechpartner haben. So wird das Vertrauen der Angestellten in das Unternehmen und die langfristige Mitarbeiterbindung gefördert.
Arbeitsmarktlage in Deutschland –
Fachkräftemangel in Handwerk und IT
Gerade für Handwerksbetriebe wird es aufgrund des Fachkräftemangels in Deutschland immer schwieriger, geeignetes Personal zu finden. Laut KOFA-Studie fehlten 2024 im Schnitt rund 107.700 Fachkräfte im Handwerk — etwa die Hälfte aller offenen Handwerksstellen konnte rechnerisch nicht besetzt werden. Grund dafür ist unter anderem das seit 1972 bestehende Geburtendefizit und der damit einhergehende demografische Wandel. Die alternde Gesellschaft in Kombination mit der zunehmenden Akademisierung der Bildung führt langfristig zu einer Verknappung von traditionellen, praxisorientierten Berufsausbildungen.
Auch Fachkräfte in der IT zu finden gestaltet sich schwierig: Der Bitkom beziffert die Lücke auf 109.000 fehlende IT-Fachkräfte, offene IT-Stellen bleiben im Schnitt 7,7 Monate unbesetzt. Gerade bei Projektspitzen und hohen Auslastungen ist das ein erfolgskritischer Faktor.
Um diesen Fachkräfteengpässen entgegenzuwirken und langfristig vorzubeugen, sollten vor allem Ausbildungen in den Bereichen attraktiver gestaltet werden. Flexible Arbeitszeitmodelle, Benefits sowie Weiterbildungsmöglichkeiten können für junge Menschen Anreize schaffen, diese Berufszweige für ihre spätere Berufslaufbahn zu wählen. Aber auch Hackathons als Rekrutierungsmaßnahme im Rahmen von Gamification Recruiting eignen sich als unkonventioneller Lösungsansatz, sodass Bewerber spielerisch auf ihre Fähigkeiten und Qualifikation getestet werden können. Besonders in der Digitalwirtschaft sind aber auch Quereinsteiger gern gesehen und können unabhängig von ihrer akademischen Laufbahn und Berufsqualifikation speziell durch angeeignete Kompetenzen, eine gute Auffassungsgabe und Talent überzeugen. Durch die angespannte Bewerberlage im IT-Bereich greifen Unternehmen immer öfter auf Unterstützung durch qualifizierte Fachexperten im IT Recruiting wie Personalagenturen & IT Headhunter zurück.
Die aktuelle Arbeitsmarktsituation führt dazu, dass sich insbesondere in diesen Branchen, die Verhandlungsposition in den Bewerbungsgesprächen deutlich zugunsten des Bewerbers kippt. Die begehrten Kompetenzen, Fähigkeiten und Spezialkenntnisse dieser Berufsgruppen verschaffen ihnen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil und ermöglichen die Wahl zwischen einer Vielzahl an Arbeitgebern. In der heutigen Zeit liegt die Bringschuld also nicht einzig und allein beim Bewerber, sondern immer mehr auf der Gegenseite. Arbeitgeber müssen sich dieser neuen Entwicklungen bewusst sein und sich durch gezielte Employer Branding Maßnahmen als attraktiver Arbeitgeber verkaufen können, um langfristig wettbewerbsfähig bleiben zu können und aus dieser Summe an Entscheidungsmöglichkeiten herauszustechen.
Fachkräfte aus dem Ausland rekrutieren als Chance
Wenn Unternehmen Ihre Fühler bei der Fachkräftesuche nach einem passenden Mitarbeiter ausstrecken, kann die Suche im Ausland von Vorteil sein, da sich so der potenzielle Bewerberkreis erweitert. Besonders in der Pflege kann das Einstellen von Pflegekräften aus dem Ausland eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Rekrutierungsstrategien sein, da es hier besonders stark an Personal fehlt. Hier können fachkundige Experten im Pflege Recruiting Abhilfe schaffen & mit ihrem Know-How kosteneffizient geeignete Pflegefachkräfte finden.
Wichtig: Vor der möglichen Einstellung internationaler Mitarbeiter, sollten die nötigen Rahmenbedingungen geklärt werden, da hier durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz Einschränkungen bei der Erwerbstätigkeit bestehen könnten. Die Rekrutierung ausländischer Fachkräfte ist zwar meist mit einem großen Aufwand verbunden, jedoch können so vor allem sehr schwer zu besetzende Stellen sinnvoll besetzt werden. Wichtig dabei: Für EU-Bürger (z. B. aus Polen oder Rumänien) gilt die Arbeitnehmerfreizügigkeit — eine Arbeitserlaubnis ist nicht nötig. Für Drittstaaten wie die Türkei oder Vietnam greift das Fachkräfteeinwanderungsgesetz; seit der Reform 2023/24 erleichtern unter anderem die Chancenkarte mit Punktesystem (seit Juni 2024) und erweiterte Kontingente den Zugang. Darüber hinaus können auf diesem Weg neue internationale Märkte erschlossen werden, die positiv zur Bekanntheit der Arbeitgebermarke beitragen können.
Internationale Fachkräfte finden
Entscheidet man sich als Unternehmen für die Rekrutierung von Mitarbeitern aus Drittstaaten, unterscheidet sich der Bewerbungsprozess nur wenig von dem im Inland. Die wesentlichen Unterschiede beim Einstellen internationaler Fachkräften liegen darin, wie die Stellenausschreibung verbreitet und die Bewerbungsunterlagen bewertet werden. Da ausländische Abschlüsse nicht unbedingt, mit denen in Deutschland vergleichbar sind, sollten in der Stellenausschreibung nicht die Abschlüsse, sondern die Fähigkeiten und Kenntnisse im Vordergrund stehen. Gerade für Arbeitgeber, die Bewerber finden möchten, kann der internationale Arbeitsmarkt eine wertvolle Ressource sein. Es sollte auch bedacht werden, dass die Bewerbungsunterlagen von internationalen Bewerbern nicht dem deutschen Standard entsprechen, weshalb hier eher auf Erfahrung und Fertigkeiten der Bewerber geachtet werden sollte.
Standortunabhängige Bewerbungsabläufe
Das Bewerbungsgespräch kann aufgrund der Entfernung häufig nicht vor Ort stattfinden. Stattdessen können Unternehmen hier ein Vorstellungsgespräch per Telefon oder Internet mit einer internationalen Fachkraft führen. Die Digitalisierung begünstigt diese Entwicklung und ermöglicht die erfolgreiche Rekrutierung neuer Fachkräfte — flexibel und ortsunabhängig.
Damit Unternehmen durch kreative Stellenanzeigen attraktiv auf ausländische Fachkräfte wirken, sollten Unterstützungs- und Integrationsangebote in der Ausschreibung thematisiert und hervorgehoben werden. Hierbei sollten sich Arbeitgeber vorab mit der Agentur für Arbeit in Verbindung setzen, um sich über Möglichkeiten zur Unterstützung zu informieren.
Denn, je nachdem aus welchem Land der potenzielle Bewerber kommt, braucht er möglicherweise auch eine Aufenthaltsgenehmigung.
Integration internationaler Mitarbeiter
Besonders in den ersten Arbeitswochen ist es wichtig, ausländische Mitarbeiter in das Unternehmen zu integrieren und den Einstieg zu erleichtern, beispielsweise durch einen persönlichen Ansprechpartner im Betrieb. Außerdem sollte der Arbeitgeber seine neuen ausländischen Fachkräfte bei der Wohnungssuche unterstützen und dafür sorgen, dass ggf. die Familie des Arbeitnehmers ebenfalls erfolgreich integriert wird und sich in ihrem neuen Umfeld wohlfühlt.
Die richtige Herangehensweise, um neue Mitarbeiter zu finden
Bei der Suche nach neuem, qualifiziertem Personal ist es wichtig, schrittweise vorzugehen. Die Mitarbeitersuche sollte sich wie folgt gestalten:
1. Anforderungsprofil erstellen
Ein Anforderungsprofil soll Unternehmen dabei helfen, möglichst genau passende Arbeitskräfte für freie Stellen zu finden. In diesem legen die Unternehmen zu Beginn erst einmal gewünschte Voraussetzungen, Kompetenzen & Fähigkeiten fest, welche ein neuer Mitarbeiter erfüllen sollte. Weitere Informationen zum Anforderungsprofil finden Sie in unserem Beitrag Anforderungsprofil erstellen.
2. Richtige Formulierung & Schreiben der Stellenanzeige
In der Stellenanzeige geht es vor allem um die richtige Formulierung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten, welche die ausgeschriebene Stelle vorgibt. Unternehmen sollten bei der Mitarbeitersuche sorgfältig prüfen, was in die Stellenanzeige geschrieben wird und vor allem darauf achten, dass sie vollständig ist. Muster zum Schreiben von Stellenanzeigen können bei dieser Aufgabenstellung eine Hilfestellung sein.
Wie man eine konvertierende Stellenanzeige erstellt
Kopfbereich & Unternehmensvorstellung
- Beschreibt Tätigkeiten, Standorte und Mitarbeiterzahl des Unternehmens
- Sollte Bewerber neugierig machen und emotionalisieren
Die Stellenbeschreibung
- Aufgaben und Verantwortungsbereich der ausgeschriebenen Stelle
- Eventuelle Führungs- oder Personalverantwortung
- Standort der Stelle
- Befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis
- Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigung
Das Anforderungsprofil
- Anforderungen weder zu hoch noch zu niedrig ansetzen
- Benötigte Fähigkeiten und Kenntnisse für die Stelle
- Füllwörter wie „flexibel" oder „belastbar" vermeiden
Benefits & Argumente für Bewerber
- Gehalt sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld nennen
- Arbeitszeitmodell nennen
- Familienfreundlichkeit des Unternehmens zeigen
- Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten ansprechen
Der Bewerbungsprozess
- Bewerbung so einfach wie möglich gestalten
- Online-Formular oder unkomplizierte Kurzbewerbung anbieten — mobil optimiert
- Bewerbungsfrist und Ansprechpartner nennen
3. Die Wahl des richtigen Mediums zur Veröffentlichung der Anzeige
Nach dem Entwurf des Anforderungsprofils, müssen Personaler & Personalerinnen entlang der Corporate Identity eine kreative Stellenanzeige erstellen, die die wichtigsten Informationen zum Unternehmen und den Bewerberanforderungen enthält. Danach geht es an die Streuung der Anzeige. Zum Stellenanzeigen schalten stehen eine Vielfalt an verschiedensten Kanälen zur Auswahl.
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Klassische Recruitingswege —
Wie finde ich qualifizierte Mitarbeiter?
Werbung in Printmedien
Entscheiden sich Unternehmen für die Ausschreibung einer Stellenanzeige in den Printmedien, sollte vorab geklärt werden, in welchen Zeitungen und/oder Zeitschriften die Stelle ausgeschrieben werden soll. Auch der richtige Zeitpunkt ist hier entscheidend, damit die Reichweite des Mediums maximal genutzt werden kann. Den einzigen zeitlichen Aufwand haben Unternehmen beim Entwerfen der Ausschreibung sowie beim Kontaktieren der einzelnen Printmedien.
Wurden Zeitschrift und Zeitpunkt entsprechend gewählt, besteht eine gute Chance, dass die gesuchten Fachkräfte angesprochen werden. Bei der Suche nach Führungskräften, empfiehlt es sich eher in überregionalen Zeitungen eine Anzeige zu schalten und den potenziellen Bewerberkreis bundesweit auszuweiten.
Je nachdem, für welche Printmedien sich Unternehmen entscheiden, variieren auch die Preise für die gewünschte Stellenanzeige. So sind die Kosten in einer überregionalen Zeitung deutlich höher als in einer kleineren, regionalen Zeitung.
Jobbörse der Agentur für Arbeit
Um geeignete Fachkräfte zu finden, können sich Unternehmen an die Agentur für Arbeit wenden. Diese übersendet den Betrieben passende Vorschläge für Mitarbeiter, welche sich anschließend im Unternehmen bewerben können. Zusätzlich dazu, besteht beim Arbeitsamt die Möglichkeit die Stelle auf der Jobbörse der Agentur für Arbeit kostenlos auszuschreiben.
Die Mitarbeitersuche wird von der Agentur für Arbeit übernommen. Die Arbeitgeber müssen lediglich sämtliche Informationen zur besetzenden Stelle bereitstellen. Sollte es im Umkreis keinen passenden Jobinteressierten geben, besteht die Möglichkeit Arbeitssuchende einzustellen, die außerhalb des Umkreises leben, jedoch umzugsbereit wären.
Ist eine Position aufgrund der Qualifikationen oder akuten Fachkräftemangels besonders schwer zu besetzen, so können Unternehmer sich bei der Mitarbeitersuche auch von einem Headhunter oder Personalvermittler unterstützen zu lassen.
Hochschulmarketing
Um frisch gebackene Absolventen und Studierende anzusprechen, können sich Unternehmen auch mit Hochschulen in Verbindung setzen. Durch angebotene Praktika oder der Präsenz auf dem Karrieretag der Hochschule können Betriebe kostengünstig die Fachkräfte von morgen ansprechen und sich als attraktiver Arbeitgeber nach dem Studium positionieren. In den Hochschulen und Universitäten lassen sich zahlreiche Kontakte zu talentierten Nachwuchskräften in Praktikumsbörsen, Lehrstellenbörsen und Jobmessen knüpfen und erfolgreich Netzwerke für zukünftige Projekte ausbauen. Die Erfolgsaussichten, diese Studierenden und Auszubildenden nach absolvierten Praktikumsaufenthalten langfristig im Betrieb zu behalten, sind erfahrungsgemäß gut. Sie stellen weitere Kandidaten im stetig wachsenden Talentpool dar, die für spätere Stellenangebote herangezogen werden können.
Welche zusätzlichen Methoden gibt es um schwer zu besetzende Stellen zu finden?
Zeitarbeitsfirmen
Entscheiden sich Betriebe für die Zusammenarbeit mit Zeitarbeitsfirmen, erhalten diese für einen gewissen Zeitraum eine passende Fachkraft in Form eines Leiharbeiters. Da Unternehmen dem Mitarbeiter gegenüber nicht dauerhaft verpflichtet sind, kann dieser auf seine Fähigkeiten und Qualifikationen im Arbeitsalltag getestet werden. Hat er sich bewiesen und passt in den Betrieb, kann er von der Zeitarbeitsfirma übernommen werden, wobei eine Vermittlungsprovision fällig wird. Die Übernahme ist zwar mit hohen Kosten verbunden, jedoch erhält das Unternehmen mit sehr geringem Risiko bei Übernahme sofort eine qualifizierte Fachkraft, die nicht mehr eingearbeitet werden muss.
Personalagentur & Headhunter
Der Einsatz einer Personalvermittlung für Fachkräfte oder eines Headhunters eignet sich dann, wenn Unternehmen nach besonders seltenen oder stark gefragten Fachkräften suchen. Personalvermittlung und Headhunter übernehmen dabei vor allem die aktive Personalsuche für das Unternehmen. Damit wird der gesamte Rekrutierungsprozess der Personalvermittlung oder dem Headhunter übergeben und führt zu einer signifikanten Zeitersparnis, die für Besprechungen und Vorstellungsgespräche genutzt werden kann.
Die Fachkräfte- und Personalsuche durch eine Personalvermittlung oder einen Headhunter hat gute Erfolgsaussichten, da beispielsweise durch ein vom Unternehmen erstelltes Anforderungsprofil über die Personalagentur gezielt Mitarbeiter und Fachkräfte aus anderen Betrieben angesprochen werden können. Somit ist die Personalvermittlung für Führungskräfte besonders geeignet, da Head-of-Positionen und Team Leads nicht lange auf dem Arbeitsmarkt verweilen.
Unternehmen, die sich für diese Möglichkeit zur Personalbeschaffung entscheiden, müssen sich bewusst sein, dass es sich bei dieser Form der Rekrutierung nicht um die preiswerteste Variante handelt. So wird beim Einstellen einer von der Personalvermittlung oder dem Headhunter vorgeschlagenen Fachkraft häufig eine Vermittlungsprovision von 20 bis 35 % des Jahresbruttogehaltes fällig — was das konkret bedeutet, zeigt unser Headhunter-Kosten-Rechner. Da einem Unternehmen dadurch jedoch eine realistische Chance gegeben wird, sehr schwer zu besetzende Stellen zu füllen, wie es in der IT-Branche aktuell häufig der Fall ist, kann sich der Kontaktversuch zu einem IT Headhunter schnell auszahlen.
Erfolgsbasierte Personalvermittlung durch HR Rocket
Haben Sie Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu finden? Lassen Sie sich bei Ihrer Personalsuche von HR Rocket unterstützen. Profitieren Sie von unserer jahrelangen Erfahrung als Personalvermittlung & Branchenkenntnis. HR Rocket ist Ihr Ansprechpartner für qualifizierte Fachkräfte & schwer zu besetzende Stellen.
Mitarbeitersuche im Internet
E‑Recruiting
E‑Recruiting ist mittlerweile eine der beliebtesten & wirksamsten Methoden bei der Suche nach Mitarbeitern — laut IAB-Stellenerhebung war 2025 bei 82 % der Neueinstellungen mindestens ein digitaler Kanal beteiligt. Hierbei erfolgt der Prozess der Beschaffung neuer Arbeitnehmer — von der Veröffentlichung der Anzeige & deren Verbreitung bis zum Bewerbermanagement und der Auswahl der neuen Mitarbeiter — online und über entsprechende Recruiting-Software.
Die Automatisierung ermöglicht eine deutliche Skalierung der Bewerberzahlen, was Unternehmen eine größere Auswahl beschert und zusätzlich dafür sorgt, dass Abläufe beschleunigt und benutzerfreundlicher gestaltet werden als beim klassischen Recruiting. Diese optimierte Candidate Experience trägt zum guten Ruf des Unternehmens bei.
Die Vorteile von E‑Recruiting überwiegen dabei in Sachen Effizienz, User Experience und Kostenersparnis, insbesondere auf lange Sicht deutlich. So kann selbst begrenztes Marketingbudget mittelständischer Unternehmen kosteneffizient & zielgruppenspezifisch eingesetzt werden. Mit Google Recruiting lassen sich beispielsweise Stellenangebote regional begrenzt ausspielen und Ausschreibungen mit speziellem Anforderungsprofil einer eingegrenzten Zielgruppe anzeigen lassen. So werden Streuverluste vermieden & Budget gespart.
Online-Stellenbörsen
Viele Arbeitgeber nutzen Online-Jobbörsen — von regionalen Portalen bis zu branchenspezifischen Fachjobbörsen — um dort nach qualifizierten Mitarbeitern zu suchen. Interessierte Bewerber können die entsprechende Stellenanzeige kostenlos ansehen und sich eventuell mit einem virtuellen Lebenslauf gleich beim Unternehmen bewerben. Möchten Sie mit Ihrer Stellenanzeige eine große Reichweite an Personen erreichen, so kann es sinnvoll sein, Multipostingtools zu verwenden. Einen Vergleich verschiedener Tools und Anbieter finden Sie in unserem Artikel zum Thema Multiposting.
Entscheiden Unternehmen sich für diese Art von Recruiting, ist der zeitliche Aufwand eher gering und die Erfolgschancen eine geeignete Fachkraft zu finden hoch. Die Kosten einer Online Stellenanzeige variieren je nach ausgeschriebener Position und gewählter Plattform stark. → Entdecken Sie unser Netzwerk von 127 regionalen Jobbörsen
Branchenspezifische Jobbörsen: Für jede Branche das passende Portal
Generalisten-Jobbörsen streuen breit – bei gefragten Fachkräften zählt aber die zielgenaue Ansprache. Zu den größten Engpassfeldern zählen laut KOFA Pflege und Gesundheit, Bau und Handwerk sowie die IT. Für jede dieser Branchen erreichen Sie über unser Netzwerk genau die richtigen Kandidaten auf dem passenden Fachportal:
| Branche | Passende Fachjobbörse |
|---|---|
| Handwerk & Bau | baustellenjobs.de |
| IT & Software | itjobs.rocks, data-scientist-jobs.com, erp-jobs.org |
| Pflege & Gesundheit | pflegejobs.rocks |
| Vertrieb & Verkauf | verkaufstalent.eu |
| Fahrer & Logistik | fahrer-jobs.org |
| Steuer & Kanzlei | stb-jobs.com |
| Quereinsteiger, Teilzeit & 50+ | quereinsteiger-jobs.org, teilzeitjob.org, perspektive50plus.de |
So landet Ihre Stellenanzeige nicht im Meer der Generalisten, sondern genau dort, wo Ihre Wunschkandidaten suchen – mit geringen Streuverlusten und höherer Trefferquote.
Die passenden Fachkräfte direkt erreichen
Statt auf vielen Portalen einzeln zu suchen: Mit HR Rocket schalten Sie Ihre Stellenanzeige einmal und erreichen 127 regionale und branchenspezifische Jobbörsen, Google for Jobs und Social Media – plus Zugriff auf unseren Talentpool mit über 40.000 Fachkräften.
Jetzt Stellenanzeige inserieren Alle Jobbörsen ansehenMobile Recruiting
Mobile Recruiting ist eine einfache und bequeme Methode, mit der sich Jobsuchende über das eigene Smartphone beim Unternehmen bewerben können. Hierbei werden alle Schritte, von der Entdeckung der kreativen Stellenanzeige bis zum letzten Schritt — dem Ausfüllen des Bewerbungsformulars — für die Bewerbung auf dem eigenen Smartphone durchlaufen. Mobile Recruiting erfolgt dabei entweder über eine spezielle App oder über auf Mobilgeräte optimierten Karriereseiten der Unternehmen.
Recruiting und Personalmarketing über Social Media
Es gibt heutzutage kaum noch ein Unternehmen, welches nicht in den sozialen Medien vertreten ist. Plattformen wie Xing, LinkedIn, aber auch Facebook und Instagram werden für Social Media Recruiting genutzt, um potenzielle Bewerber anzusprechen und qualifizierte Mitarbeiter zu finden.
Social Media Recruiting über Facebook
Unternehmen, die eine kostenpflichtige Werbeanzeige auf Facebook erstellen, haben die Möglichkeit, die Streuung Ihrer Anzeige bewusst durch die Auswahl von passenden Zielgruppen zu beeinflussen. So können Facebooknutzer beispielsweise entsprechend passender Interessen angesprochen werden. Außerdem können demografische Filter, wie z. B. ein spezieller Ort oder eine gewisse Region gewählt werden. Facebook Recruiting ist somit ein mächtiges Tool personalisierter & zielgruppengenauer Stellenanzeigen. Es ist dementsprechend ein entscheidender Baustein in einem ausgewogenen Mix von Recruitingkanälen.
Social Media Recruiting über Instagram
Potenzielle Bewerber lassen sich auf Instagram vor allem durch Video- und Bildinhalte ansprechen. Die gewünschten Anforderungen an den Bewerber sollten hier in einer entsprechenden Video- oder Bildbotschaft unbedingt genannt werden.Je attraktiver und emotionalisierender der Content, desto höher sind die Chancen auf geeignete Bewerber durch Instagram Recruiting. Die Streuung auf Instagram lässt sich mit denselben Einstellungen wie bei Facebook ebenfalls durch gezielte Werbeanzeigen steuern.
Social Media Recruiting über TikTok
Über das Social Media Portal TikTok können Unternehmen besonders junge Zielgruppen erreichen: Laut ARD/ZDF-Medienstudie 2025 nutzt jede zweite Person zwischen 14 und 29 die Plattform wöchentlich — das Wachstum kommt inzwischen aber vor allem aus älteren Altersgruppen. TikTok lebt von Trends und Schnelllebigkeit. Wählt ein Unternehmen also TikTok Recruiting als Marketinginstrument, so sollte es stets auf aktuelle Trends achten und schnell reagieren. Mit Videos, die den Arbeitsalltag im Unternehmen oder interessante Momente zeigen, können interessierte User angesprochen werden. Unternehmen sollten unter jedes Video entsprechende Hashtags setzen, damit die Reichweite erhöht wird. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass das Unternehmen nicht ins Lächerliche gezogen wird.
Social Media Recruiting über Pinterest
Über das Social Media Portal Pinterest kann insbesondere eine mehrheitlich weibliche Zielgruppe erreicht werden. Als Netzwerk für kreative Ideen und Inspiration werden vor allem Themen zu Lifestyle, Mode und Sport geteilt. Unternehmen passender Branchen können sich so organisch im Feed einer potenziellen Wunschkandidatin positionieren & Aufmerksamkeit schaffen für die eigenen Stellenanzeigen. So erreichen Arbeitgeber ihre Bewerber unaufdringlich in ihrem privaten, sozialen Umfeld. Pinterest gilt im HR-Bereich nach wie vor als wenig genutzt — entsprechend geringer ist der Wettbewerb im Vergleich zu Instagram und Facebook. So kann Pinterest Recruiting die perfekte Ergänzung in Ihrem Marketingmix sein.
Lebenslaufdatenbanken und Reverse Recruiting
Die Ära, in der viele Bewerber um eine Stelle konkurrieren mussten und Unternehmen eine große Auswahl an Bewerbern zur Verfügung stand, ist längst vorbei. Heute bewerben sich Unternehmen oftmals eher beim Arbeitnehmer, denn Arbeitnehmer wissen heute um den Wert der eigenen Arbeitskraft. In Lebenslaufdatenbanken haben sie die Möglichkeit sich Unternehmen zu präsentieren, wohl wissend, dass bei diesem Bewerbungsprozess das Unternehmen bei Interesse aktiv werden muss. Sie registrieren sich dazu kostenlos bei einer Lebenslaufdatenbank und erstellen dort ein aussagekräftiges Bewerberprofil. Alternativ kann ein Lebenslauf hochgeladen werden.
Unternehmen oder Personaler, die auf der Suche nach Fachkräften und Mitarbeitern sind, können spezielle Filterfunktionen für die Personalsuche einsetzen und so einen qualifizierten und passenden Kandidaten finden. Dieser wird dann von einem Recruiter oder Personalverantwortlichen zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Unternehmen können so häufig viel Zeit und Geld sparen.
Ähnlich funktioniert das sogenannte Reverse Recruiting. Auch hier müssen Arbeitgeber auf Mitarbeitersuche in hierfür spezialisierten Portalen ihre Anforderungen angeben. Anschließend werden die gewünschten Fähigkeiten mit denen der Jobsuchenden in der Datenbank abgeglichen. Kommt es zu einer Übereinstimmung, wird der Bewerber darüber informiert und kann, sofern er möchte, weitere Informationen vom Unternehmen anfordern. Anschließend bewirbt sich das Unternehmen beim gewünschten Kandidaten, wobei Individualität gefragt ist. Der Arbeitgeber sollte dem Bewerber zeigen, dass er sich ausführlich mit ihm als Person und seinen Fähigkeiten und Qualifikationen auseinandergesetzt hat und ihn gerne in seinem Unternehmen anstellen möchte.
Wie kann man Mitarbeiter kostenlos finden?
Active Sourcing — Methode
Bei dieser Methode gehen Unternehmen aktiv auf den passenden Kandidaten zu und sprechen diesen gezielt an. Active Sourcing kann sowohl innerhalb als auch außerhalb von Unternehmen eingesetzt werden. Zuerst werden sämtliche, auf die Stelle passenden Arbeitnehmer ausgesucht. Ist dieser Schritt erfolgt, werden diese Arbeitnehmer durch einen Recruiter kontaktiert und für das Unternehmen gewonnen. Dies erfordert gutes Kommunikations- und Verhandlungsgeschick, denn nicht immer ist der ausgewählte Kandidat auf einen Jobwechsel aus.
Mitarbeiterempfehlungen
Passende Mitarbeiter lassen sich oft auch durch sogenannte “Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Kampagnen” finden. Unternehmen können durch einen kleinen finanziellen Anreiz Mitarbeiter motivieren, in ihrem sozialen Umfeld eine Empfehlung für die gesuchte Stelle auszusprechen. Der Zeitaufwand ist eher gering, da diese Art Fachkräfte oder Mitarbeiter zu finden über Empfehlungsgespräche der Mitarbeiter innerhalb ihres Bekanntenkreises stattfindet.
Inbound Recruiting
Inbound Recruiting bedient sich der Methoden des Content-Marketings und stellt als moderne Form der Personalbeschaffung relevante, hilfreiche Inhalte entlang einer Content-Marketing-Strategie bereit. Der Bewerber wird zum Kunden, den es durch Relevanz und ein überzeugendes Benutzererlebnis anzusprechen gilt. Customer Experience wird zu Candidate Experience. Das Unternehmen zum Produkt mit Markenwirkung. Damit schafft es das Unternehmen Aufmerksamkeit für die eigene Marke zu schaffen und sich unaufdringlich als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Der Bewerber wird überzeugt durch Expertise, Know-How und den transportierten Idealen des Unternehmens und wird selbst in Form einer Initiativbewerbung aktiv, weil er Teil dieses Betriebs sein möchte.
Innerbetriebliche Stellenanzeigen
Bei der Suche nach einer Fachkraft lohnt es sich für Unternehmen einen Blick auf die eigenen Angestellten und ihre Qualifikationen zu werfen. So können Kosten bei der Personalrekrutierung eingespart werden und der Zeitaufwand ist sehr gering, da der Mitarbeiter das Unternehmen sowie die Produkte und Arbeitsabläufe bereits kennt.
Talentpool
Ein Talentpool in einem Unternehmen ist im Grunde die Erweiterung der innerbetrieblichen Stellenanzeigen. Hierbei gibt das Unternehmen den eigenen Mitarbeitern die Möglichkeit Bewerbungsunterlagen hochzuladen, auch wenn momentan keine passende Stelle ausgeschrieben ist. So kann man durch den regelmäßigen Versand eines Newsletters an diese Möglichkeit und ggf. die Aktualisierung ihrer Daten erinnern.
Ein großer Vorteil des Talentpools: Das Unternehmen erhält so einen Überblick darüber, welche Zielgruppe besonderes Interesse zeigt, bindet wertvolle Kontakte ans Unternehmen und hat die Möglichkeit kurzfristig offene Stellen schnell zu besetzen. Auch ehemalige Praktikanten, Mitarbeiter, Werkstudenten und Kontakte auf Jobmessen können im Talentpool aufgenommen werden. Sobald eine Stelle im Unternehmen zu besetzen ist, kann auf den firmeneigenen Talentpool zurückgegriffen werden und dort ein passender Mitarbeiter gefunden werden.
Im Talentpool schnell & einfach Fachkräfte finden
Der Talentpool von HR Rocket umfasst über 40.000 qualifizierte Fachkräfte unterschiedlicher Branchen & Fachbereiche. Wählen Sie aus einem großen Pool an Jobsuchenden, Hochschulabsolventen und erfahrenen Experten ihren geeigneten Wunschkandidaten. Vergleichen Sie schnell & einfach Qualifikation, Erfahrung und Kompetenzen der einzelnen Talente — mit wenigen Klicks zum neuen Traummitarbeiter.
Kleinanzeigen.de (ehemals eBay Kleinanzeigen)
Unternehmen, die lokal werben möchten, können Stellenanzeigen auf Kleinanzeigen.de schalten (bis 2023 „eBay Kleinanzeigen"). Besonders Helfer- und Aushilfstätigkeiten sowie Tätigkeiten im Produktions- und Dienstleistungsbereich werden hier angeboten. Das Portal lässt sich einfach bedienen und Anzeigen können in den sozialen Medien geteilt werden.
Wirklich kostenlos ist das allerdings kaum noch: Seit März 2025 ist in der Jobs-Kategorie nur noch eine Anzeige pro 30 Tage gratis — jede weitere kostet 12,99 € Einstellgebühr. Für mehr als gelegentliche Aushilfs-Gesuche ist eine Jobbörse damit meist die wirtschaftlichere Wahl.
Firmeneigene Karriereseite
Viele Unternehmen betreiben bereits eine eigene Karriereseite auf der Firmenhomepage. Damit diese im Internet auch gefunden werden, ist es wichtig diese entsprechend auf der Website zu platzieren, sowie die Auffindbarkeit ggf. durch Onlinemarketing-Maßnahmen wie Suchmaschinenoptimierung oder Suchmaschinenwerbung zu erhöhen.
Informationen wie die aktuellen Stellenangebote, Karrieremöglichkeiten im Unternehmen sowie Tätigkeitsfelder, Informationen und Benefits zum Unternehmen dürfen auf keinen Fall fehlen. Fachkräfte als auch Auszubildende oder Absolventen sollten durch die richtigen Schlagwörter angesprochen werden. Sollten Sie noch keine eigene Karriereseite haben, mit der jetzigen Karriereseite unzufrieden sein oder einfach einige positive Beispiele ansehen wollen, dann werfen Sie gerne einen Blick auf unsere Unterseite zum Thema Karriereseite erstellen lassen!
Bereit, Ihre Wunschkandidaten zu finden?
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Daniel Werner
Unternehmer & Gründer der HR Rocket GmbH
Daniel Werner ist Unternehmer, Online-Marketer und Gründer der HR Rocket GmbH. Seit 2008 im Performance-Marketing zuhause, startete er 2012 die erste regionale Jobbörse der heutigen Gruppe — daraus wurden 127 eigene Jobbörsen und ein Social-Media-Netzwerk mit über 800.000 Nutzern. Er gilt als Pionier des Social-Media-Recruitings: 2013 setzte er als erste Jobbörse Deutschlands Facebook-Werbeanzeigen gezielt zur Bewerbersuche ein.