[ BEITRAG ]

Recruiting Kampagne

Durch den Fachkräf­te­mangel am Arbeits­markt ist der Einsatz von Recruiting-Kampagnen so wichtig wie noch nie geworden. Hierfür können verschie­denste Werkzeuge genutzt werden, wie beispiels­weise online Platt­formen oder Social Media. 

Team sieht auf eine Recruiting Kampagne

Recruiting Kampagne Definition

Der Arbeits­markt entwi­ckelt sich in den letzten Jahren immer stärker zu einem Arbeit­neh­mer­markt. Die gebur­ten­starken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer gehen nach und nach in den Ruhestand. Die in den Arbeits­markt neu eintre­tenden Genera­tionen sind Geburten-schwächer. Daraus resul­tieren Beset­zungs­schwie­rig­keiten, die sich durch längere Such- und Vakanz­zeiten oder durch eine geringere Qualität der Bewer­bungen zum Ausdruck kommen. Daher inten­si­vieren Unter­nehmen auf vielfältige Weise ihre Aktivi­täten auf dem Arbeits­markt. Eine gängige Praxis: Das Erstellen einer Recruiting-Kampagne.

Die Schwie­rig­keiten auf dem Arbeits­markt gehen häufig mit dem Aufsetzen des strate­gi­schen Employer Branding Prozesses einher. Dieser umfasst in einem ersten Schritt eine Analyse der Stärken und Schwächen des Unter­nehmens sowohl aus Sicht der aktuellen, sowie aus der Sicht der poten­zi­ellen Mitar­bei­tenden. Daneben sollte ein Bench­marking mit Wettbe­werbern auf dem Arbeits­markt durch­ge­führt werden, um sich von diesen abzugrenzen. Aus dieser Analyse kann eine Arbeit­ge­ber­marke sowie eine Bild- und Textwelt erarbeitet werden, welche die Basis für Recruiting Aktivi­täten bildet. Zudem können aus der Analyse Handlungs­emp­feh­lungen gegenüber der Geschäfts­leitung erarbeitet werden. Wenn bei poten­zi­ellen Mitar­bei­tenden beispiels­weise eine bestimmte Arbeit­ge­b­er­ei­gen­schaft (die Unter­neh­mens­kultur, mobiles Arbeiten etc. als Beispiele) sehr beliebt ist, diese durch das Unter­nehmen aller­dings nicht ausrei­chend erfüllt wird, könnte an diesem Punkt nachge­ar­beitet werden, sodass das Gesamt­paket des Unter­nehmens am Arbeits­markt passt.

Eine Recruiting-Kampagne ist dann eine operative Tätigkeit im Bereich des Perso­nal­mar­ke­tings. Ansatz­punkt sind in der Regel mehrere gleich­artige Stellen, die nur mit Schwie­rig­keiten besetzbar sind oder bei denen z. B. aufgrund einer Expansion ein hoher Beset­zungs­bedarf existiert. Ziel als Arbeit­geber ist es, durch die Kampagnen der Mitar­bei­ter­ge­winnung möglichst viel Aufmerk­samkeit auf die Stellen­an­gebote zu lenken.

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Was beinhaltet eine Recruiting Kampagne?

Um die besten Recruiting-Kampagnen umzusetzen, muss zunächst eine umfang­reiche Vorbe­reitung erfolgen. In einem ersten Schritt sollte die Zielgruppe umrissen werden, damit die richtigen Kontakt­punkte und Inhalte ermittelt werden können. Ausgangs­punkt ist dabei z. T. das Anfor­de­rungs­profil der zu beset­zenden Stellen. Denkbar sind Angaben:

  • zur Demografie (Alter, Bildungs­ab­schluss, Region)
  • zu Anfor­de­rungen der Stelle an die Zielgruppe (Quali­fi­kation, Kennt­nisse, Kompetenzen)
  • zu Anfor­de­rungen bezie­hungs­weise Wünschen der Zielgruppe gegenüber Arbeit­gebern (was schätzt die Zielgruppe, z. B. welche Benefits?)
  • zum Verhalten der Zielgruppe (wo infor­miert sie sich, welche Kontakt­punkte bieten sich an).

Aus diesen Infor­ma­tionen können die passenden Recruiting-Instru­mente und Kanäle ermittelt werden. Für die konkreten Inhalte bieten die Ergeb­nisse (Bild- und Textme­chanik) des Employer Brandings den Rahmen. Ein weiterer Rahmen ist der jeweilige Recruiting-Kanal. Bei einer Recruiting-Kampagne im Bereich Social Media haben die einzelnen Platt­formen — wie beispiels­weise TikTok, Twitch oder Instagram – eigene technische (oder auch nur übliche) Anfor­de­rungen. So sind auf TikTok beispiels­weise mit Musik unter­legte Videos die Botschaften, die verbreitet werden.

Besten­falls gibt es im Rahmen einer Mitar­bei­ter­kam­pagne im Unter­nehmen einen Baukasten aus Inhalten, techni­schen Formaten und Recruiting Kanälen, aus dem dann für eine bestimmte Recruiting-Kampagne (Zielgruppe) Elemente gewählt werden.

Frau gibt Stellenanzeige ein Like
Frau gibt Stellenanzeige ein Like

Arten von Recruiting Kampagnen

Recruiting Kampagnen können je nach Zielgruppe und Zielsetzung verschieden sein. Handelt es sich beispiels­weise um Stellen, bei denen eine große Anzahl besetzt werden muss (z. B. für einen neuen Standort) ist die Mitar­bei­ter­kam­pagne breiter, auf mehrere Kanäle aufgebaut. Wenn hingegen gezielt Spezia­listen gesucht sind, werden nur wenige, sehr ausge­wählte Kommu­ni­ka­ti­ons­kanäle und ‑instru­mente genutzt (z. B. Active Sourcing). Stehen eher jüngere Zielgruppen im Fokus, können insbe­sondere Social Media Platt­formen zum Einsatz kommen. In diesem Fall wird von einer Social Media Recruiting Kampagne gesprochen.

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Recruiting Kampagne zur Mitarbeitergewinnung

Nachdem die Zielgruppe und die Ziele einer Kampagne zur Mitar­bei­ter­ge­winnung definiert sind, werden die Inhalte und die Kommu­ni­ka­ti­ons­kanäle definiert. Dies können folgende Aspekte umfassen:

  • Social Media Platt­formen wie z. B. TikTok, Instagram, YouTube, Facebook
  • Einsatz von (Micro-) Influencern
  • Schalten von Stellen­an­zeigen auf allgemeinen Platt­formen wie Monster oder Stepstone
  • Stellen­an­zeigen auf Spezi­al­platt­formen, z. B. für IT-Exper­tinnen und Experten
  • die eigene Karrie­re­seite mit umfas­senden Infor­ma­tionen zu den Stellen, dem Arbeits­umfeld aber auch zu Benefits des Unternehmens
  • Einsatz der Mitar­bei­tenden als Botschafter im Rahmen eines Mitar­bei­ter­emp­feh­lungs­pro­gramms
  • Einsatz von Active Sourcing
  • Koope­ration mit Hochschulen – sei es durch das Anbieten von Abschluss­ar­beiten, Praktika, Stipendien oder auch die Zusam­men­arbeit im Bereich der Forschung
  • Ausrichten von Veran­stal­tungen wie Messen, Hacka­thons etc.
  • Tage der offenen Tür

Die erstge­nannten Kanäle sind dabei insbe­sondere bei Recruiting Kampagne im Bereich Social Media relevant. Für alle Kanäle müssen die passenden Inhalte bezie­hungs­weise Kommu­ni­ka­ti­ons­mittel erstellt werden, z. B.:

  • Videos
  • Bilder z. B. eigener Mitarbeitender
  • Flyer
  • Plakate
  • Messe­auf­tritte etc.

Daneben sollten auch die klassi­schen Kontakt­punkte, wie z.B. die Karrie­re­seite und das Bewer­ber­ma­nage­ment­system, angepasst werden, sofern die Kampagne bestimmte neue Inhalte oder Motive trans­por­tiert. Alle Instru­mente sowie Bild- und Textsprachen sollten dabei einheitlich an der Arbeit­ge­ber­marke ausge­richtet sein.

Recruiting Kampagne auf Social Media bekommt Likes
Recruiting Kampagne auf Social Media bekommt Likes

Wann ist eine Recruiting-Kampagne erfolgreich?

Für die Erfolgs­messung einer Recruiting-Kampagne sollten im Vorfeld Ziele (möglichst nach den SMART-Kriterien) definiert werden. Für das Recruiting eignen sich dabei u. a. die klassi­schen Recruiting-KPIs, die durch eine Recruiting-Kampagne verbessert werden sollten, beispielsweise:

  • Time to Fill: Zeit zwischen Ausschrei­bungs­beginn und Arbeitsbeginn
  • Cost per Hire: Kosten je Einstellung
  • Channel Effec­ti­veness: Erfolg eines einzelnen Recruiting-Kanals
  • Quality of Hire: Qualität der Kandi­da­tinnen und Kandi­daten (mögli­cher­weise auch kanalbezogen)
  • Candidate Satis­faction: Zufrie­denheit der Bewer­be­rinnen und Bewerber
  • Cost of Vacancy: Kosten der unbesetzten Stelle
  • Offer Accep­tance Rate: Wie viele ausge­wählte Bewer­be­rinnen und Bewerber nehmen ein Joban­gebot an?
  • Candidate Conversion Rate: Wie viele Besucher der Karrie­re­seite oder einer konkreten Stellen­an­zeige bewerben sich?

Was macht die besten Recruiting-Kampagnen aus?

Neben dem genannten struk­tu­rierten Vorgehen ist natürlich Kreati­vität und Authen­ti­zität wichtig. Die besten Recruiting-Kampagnen sind daher beispiels­weise jene, die mithilfe der eigenen Mitar­bei­tenden einen Einblick in das Arbeits­umfeld geben. Sollte die Kampagne ein verzerrtes Bild des Unter­nehmens vermitteln, kann dies zu Frust bei den aktuellen Mitar­bei­tenden, aber auch für eine hohe Kündi­gungsrate bei den neu Einge­stellten sorgen. Daher empfiehlt es sich, sofern eine kreative Recruiting-Kampagne geplant ist, einen kleinen Test, sowohl mit aktuellen Mitar­bei­tenden als auch poten­zi­ellen Kandi­da­tinnen und Kandi­daten durch­zu­führen, um die Wirkung der Kampagne zu testen.

Fazit: Recruiting Kampagnen zur Mitarbeitergewinnung

Aufgrund des Wandels zu einem Arbeit­neh­mer­markt, ist es wichtig, mit passenden Recruiting-Kampagnen die Besetzung von Stellen auch zukünftig abzusi­chern. Das hierzu erfor­der­liche Know-how muss dabei zunächst aufgebaut werden. Sollten Sie an unserer Expertise als Perso­nal­agentur auf dem Arbeits­markt Interesse haben, können Sie gerne mit uns in Kontakt treten. Gemeinsam mit Ihnen entwerfen wir aufbauend auf unserer langjäh­rigen Erfahrung die passenden Mitar­bei­ter­kam­pagnen für die Stellen, die in Ihrem Unter­nehmen derzeit nur schwierig besetzbar sind.

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Team plant Recruiting Kampagne, Frau schaut auf Tablet
Team plant Recruiting Kampagne, Frau schaut auf Tablet

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Kürzlich hinzu­gefügt:

Pflege Recruiting
Die Pflege­branche ist heute mit großen Heraus­for­de­rungen konfron­tiert. Neben dem niedrigen Einkommen ist auch der ständige Defizit an kompe­tenten Pflege­kräften ein stetiger Begleiter. Dieser Perso­nal­mangel führt dazu, dass die wenigen Arbeits­kräfte sich nicht mehr die Zeit nehmen können, um sich den teilweise schwer­kranken Patienten zu widmen und ihnen die nötige Aufmerk­samkeit zu schenken, die ihnen zusteht. Statt Ausge­gli­chenheit und Zuver­sicht wirken Pflege­kräfte immer gestresster, überfor­derter & unglücklich. In vielen Fällen hat sich das Verhältnis bereits umgekehrt und es sind die Patienten, die Mitleid für die total überfor­derten Pflege­kräfte empfinden. Was Pflege Recruiting bedeutet und wie am besten vorzu­gehen ist bei der Perso­nal­ak­quise in der Pflege, soll in diesem Artikel näher erläutert werden.