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Hochschulmarketing

Hochschul­ma­keting ermög­licht es junge Nachwuchs­ta­lente, im univer­si­tären, sowie privaten Umfeld anzusprechen. Hierbei gibt es zahlreiche Kommu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­keiten, wie beispiels­weise über Social Media oder Jobmessen. Lesen Sie jetzt, wie Sie Generation Z zielge­richtet erreichen können. 

Studenten sehen Hochschulmarketing Kampagne.

Definition Hochschul­mar­keting

Marketing und Präsenz an Hochschulen bietet Unter­nehmen die Möglichkeit, zielge­richtet Studenten an Univer­si­täten und Hochschulen anzuwerben und den eigenen Bekannt­heitsgrad durch Werbe­maß­nahmen zu erhöhen. Die frühzeitige Kommu­ni­kation zwischen Unter­nehmen und Studenten ist wichtig, um ein positives Arbeit­ge­berimage zu schaffen, um den zukünf­tigen Fachkräften nachhaltig im Gedächtnis zu bleiben. Hochschul­mar­keting definiert somit alle öffent­lich­keits­wirk­samen Maßnahmen, Konzepte und Ideen, um die Zielgruppe Student in ihrem gewohnten Umfeld zu erreichen.

“Das Ziel ist es, die Einstellung von Nachwuchs- und Fachkräften zu sichern, um so die Leistungs­fä­higkeit des Unter­nehmens weiter voran­zu­treiben. Unter­nehmen, die High Poten­tials oder Spezia­listen suchen, werden auf dem deutschen Markt nur schwer fündig. Zu klein ist die Zielgruppe, zu groß die Konkurrenz. Auch der demogra­fische Wandel fordert seinen Tribut. Um dennoch mit hoch quali­fi­zierten Talenten in Kontakt zu kommen, müssen Arbeit­geber sich da positio­nieren, wo die Zielgruppe sich aufhält.”

Hochschul­mar­keting für Unter­nehmen ist heute eine ihrer wichtigsten Aufgaben in der Nachwuchsförderung. 

Aber wie gewinnt man junge Talente, die noch mit den Heraus­for­de­rungen des Studiums beschäftigt sind? Und welche Maßnahmen bieten ein sinnvolles Preis-/Leis­tungs­ver­hältnis? An Hochschul­mar­keting Ideen mangelt es im Inter­net­zeit­alter sicher nicht. Das Engagement in diesem Bereich lässt sich rasch amorti­sieren, schließlich können hierzu­lande in Univer­si­täten, Fachhoch­schulen und Berufs­aka­demien fast 3 Mio. Studenten angesprochen werden. Dabei ist über die Kontakt­auf­nahme in den sozialen Medien, Studen­ten­werken, Campus­ma­ga­zinen, Print­medien bis zu Fachmessen alles möglich. Funda­mental ist dabei die Ausar­beitung eines durch­dachten Hochschul­mar­ke­ting­kon­zepts entlang der eigenen Unter­neh­mens­kultur. Dieser Aufgabe können sich Unter­nehmen im Rahmen ihrer Marke­ting­ab­teilung selbst annehmen oder eine kompe­tente Agentur beauf­tragen, die eigene Ideen und jahre­lange Expertise in der Werbung für Studenten zusammenführt. 

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Wozu braucht man Hochschulmarketing?

Ein Hochschul­mar­keting Konzept kann nur so gut sein, wie seine Ziele. Um die Aufmerk­samkeit von Studenten und Absol­venten auf sich zu ziehen, ist nicht nur eine zielgrup­pen­ge­rechte Ansprache notwendig. Ein Unter­nehmen sollte sich darüber hinaus als attrak­tiver und vertrau­ens­wür­diger Arbeit­geber darstellen.

Je besser das Employer Branding, desto mehr Aufmerk­samkeit zieht das Unter­nehmen auf sich. Vielen Unter­nehmen fällt es schwer passende und vor allem kompe­tente neue Arbeits­kräfte zu finden, da aufgrund des Fachkräf­te­mangels heutzutage die Studenten die Wahl des Arbeit­gebers haben. Es ist also wichtig, dass sich ein Unter­nehmen einen starken Marken­namen macht, denn nur so kann es sich von der Konkurrenz abheben und vielver­spre­chende Talente für sich gewinnen.

Damit sich Aufwand und Kosten lohnen, muss klar definiert sein, wohin die Aktivi­täten führen sollen. Mit Hochschul­mar­keting Maßnahmen können z. B. diese Ziele reali­siert werden: 

  • Image­ver­bes­serung des Unternehmens
  • Aufbau eines Talentpools
  • Engagement in der Studentenförderung
  • Perso­nal­suche und dauer­hafte Mitarbeiterbindung
  • finan­zielle Unter­stützung von Studenten
  • Marken­stärkung

Hochschul­mar­keting Ideen & Anwen­dungs­bei­spiele für jedes Budget


Einige Erfolg verspre­chende Perso­nal­mar­keting Instru­mente für Hochschulen stellen wir Ihnen hier vor:

Job- und Personalmessen

Um die Präsen­tation von Unter­nehmen für Studenten zu erleichtern, werden Karrie­ree­vents wie Job- und Perso­nal­messen veran­staltet. Diese bieten Ihnen ideale Voraus­set­zungen, um die Zielgruppe Student als zukünftige Arbeit­nehmer kennen­zu­lernen. Sie treten in direkten Kontakt mit den zukünf­tigen Nachwuchs­kräften und können sich als vielver­spre­chende Arbeit­geber präsen­tieren. Diese Präsenz auf Kanälen abseits der Onlinewelt ist ein wichtiger Grund­pfeiler, um persön­liche Kontakte zu knüpfen und sein Business­netzwerk auszuweiten. 

Eine Übersicht über bevor­ste­hende Perso­nal­messen, um Ihr Hochschul­mar­keting voran­zu­treiben, finden Sie in unserem Artikel „Perso­nal­messen 2022 & 2023“.

Vorteil: Bereits beim ersten Kontakt können Studie­rende direkt in den Talentpool aufge­nommen werden.

Tipp: Wer die nicht unerheb­lichen Kosten und den Aufwand für das Veran­stal­tungs­ma­nagement scheut, kann sich auf das Sponsoring fokus­sieren. Unter­nehmen, die Freizeit- und Sport­ver­an­stal­tungen auf dem Campus oder in Studen­ten­wohn­heimen finan­ziell oder mit Sachspenden unter­stützen, wirken modern und engagiert 

Junge Studentin liest Hochschulmarketingkampagne.
Junge Studentin liest Hochschulmarketingkampagne.

Print­medien – zurück in die Zukunft

Wer jetzt müde abwinkt, hat recht und auch wieder nicht. Sich vorzu­stellen, dass Studenten außerhalb des Studiums zwischen Facebook und Twitter noch etwas auf Papier gedrucktes lesen, mutet heute fast antiquiert an. Doch zählt man die Stunden zusammen, die ein Student in Vorle­sungen, in der Mensa, der Bibliothek auf dem Campus oder im Studen­ten­wohnheim verbringt, wird deutlich, dass er dort auch sehr gut erreichbar ist. Print­medien wie z. B. Plakate, Flyer, Univer­si­täts­zeitung oder Programme für Fachmessen, die im täglichen Umfeld des Studie­renden ausliegen, werden bemerkt und bieten Diskus­si­ons­stoff.

Tipp: Anzeigen in Studen­ten­ma­ga­zinen und auf Werbe­flächen sind kosten­in­tensiv und der Effekt ist schwer messbar. Im ersten Schritt lassen sich die geplanten Aktivi­täten zum Hochschul­mar­keting unkom­pli­ziert in den sozialen Medien testen.

Soziale Medien – Facebook, Twitter & Co. marke­ting­ori­en­tiert nutzen

Auch die Präsenz in Social Media gehört zu einem ausge­wo­genen Hochschul­mar­ke­ting­konzept dazu. Unter­nehmen können über die sozialen Medien und Studen­ten­portale Infor­ma­tionen verteilen, die inter­es­sierte Studenten jederzeit abrufen können. 

Zum Social-Media-Marketing gehören:

Darüber hinaus legen viele Studenten bereits während des Studiums ein Profil auf Business Portalen wie XING oder LinkedIn und auf sozialen Medien wie Facebook an. Dieser Marke­ting­kanal stellt einen perfekten Touch­point dar, um die Zielgruppe Student zu erreichen. Dort können Unter­nehmen erfolg­reich Anzeigen und Werbe­ein­blen­dungen schalten. Bei Interesse kann ein Student direkt über das Portal kontak­tiert werden.
Auch Jobbörsen wie Monster oder Stepstone sind gerne genutzte Seiten, auf denen Profile und Lebens­läufe hinterlegt werden können.
Der Mikro­blog­ging­dienst Twitter eignet sich ebenfalls bestens für Hochschul­mar­keting und glänzt mit blitz­schneller Verbreitung. 

Tipp: Um Anzeigen und Kontakt­an­fragen in den sozialen Medien optimal platzieren zu können, empfiehlt es sich, zuerst über die Suchfunktion nach der passenden Zielgruppe zu suchen. Unter­nehmen, die Active Sourcing betreiben, erhöhen ihre Chancen, hoch quali­fi­zierte Talente vor den Mitbe­werbern zu erreichen. Tipps und Tricks dazu haben wir Ihnen in unserem Artikel „Active Sourcing — Bewer­ber­suche selbst in die Hand nehmen“ zusammengestellt.

Erfolgs­ba­sierte Perso­nal­ver­mittlung durch HR-Rocket

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Blogs und Videos – die Kunst der Selbstdarstellung

Auf YouTube können poten­zielle Arbeit­geber Recrui­t­ing­videos über Unter­nehmen und Karrie­re­mög­lich­keiten hochladen. Sie treffen damit den Nerv der Zeit. Denn statt lange Texte zu lesen, sieht und hört sich die junge Generation lieber an, was das Unter­nehmen zu sagen hat. Dabei spielen nicht nur Formu­lierung und Inhalt wichtige Rollen, sondern auch Optik, Tonalität und Atmosphäre. 

Tipp: Besondere Anzie­hungs­kraft üben angesagte Influ­encer aus, die einem Video einen zeitge­mäßen Anstrich geben. Unter­nehmen, die den Einsatz eines fremden Influ­encers mit mehreren Millionen Followern scheuen, können statt­dessen eigene Mitar­beiter zu Influ­encern machen. Mitar­beiter, die in einem Selfie ganz natürlich von ihrer Arbeit erzählen und weshalb sie gerade bei diesem Unter­nehmen geblieben sind, wirken authen­tisch und kommen gut beim Publikum an. 

Blogs gehören ebenfalls zu den belieb­testen Infor­ma­ti­ons­medien. Unter­nehmen, die auf Ihrer Website eigene Blogs unter­halten, können locker und per „Du“ über Themen rund um Karriere und Talentpool infor­mieren. Auch fachliche News finden sich oft wieder. 

Tipp: Unter­neh­mens­blogs und Recruiting Videos können für diesen spezi­ellen Inter­es­sen­ten­kreis auf digitalen Medien­wänden auf dem Campus oder in Studen­ten­wohn­heimen wieder­ge­geben werden. Optimal ist dabei eine inter­aktive Kompo­nente, z. B. indem inter­es­sierte Studenten sich per Video für den Talentpool bewerben können. Auch eine redak­tio­nelle Mitarbeit am Unter­neh­mensblog wirkt verbindend.

Studenten arbeiten in der Universitätsbibliothek.
Studenten arbeiten in der Universitätsbibliothek.

Welche Bildungs­ein­richtung und Zielgruppe sollen es sein?

Ohne Hochschul­mar­keting Konzept gibt es kein effizi­entes Perso­nal­re­cruiting. Klären Sie im Vorfeld einige Parameter. Denn nicht jede Bildungs­ein­richtung bietet für Ihr Unter­nehmen die richtige Zielgruppe. Und nicht jede Zielgruppe passt zu Ihrem Unternehmen. 

Diese Check­liste unter­stützt Sie bei Ihrer Planung:

  • Um effizi­entes Hochschul­mar­keting zu betreiben, legen Sie zuerst das Anfor­de­rungs­profil fest.
  • Möchten Sie die Maßnahmen kurz- oder langfristig betreiben?
  • Wie hoch ist das jährliche Zeit- und Kostenbudget?
  • Sollen Ihre Marke­ting­ak­tionen regional begrenzt ablaufen?
  • Möchten Sie mögliche Talente direkt kontak­tieren (z. B. bei der Betreuung von Hausar­beiten) oder indirekt (z. B. in der Universitätszeitung)?
  • Möchten Sie auch Alumni, also Ehemalige, einbeziehen?
  • Prüfen Sie das Bildungs­an­gebot der Univer­sität, Fachhoch­schule oder Berufsakademie.
  • Passen die Studi­en­gänge zu Ihrem Anforderungsprofil?
  • Sprechen Sie mit dem Büro für Öffent­lich­keits­arbeit und recher­chieren Sie Infor­ma­tionen über die Qualität der Studi­en­gänge und der Absolventen.
  • Erfragen Sie Rahmen­be­din­gungen und Preise für campus­in­terne Werbe­flächen bei den beauf­tragten Agenturen.

Hochschul­mar­keting knüpft langfristige Beziehungen

Zugegeben, ohne umfang­reiche Vorarbeit und ein konkretes Hochschul­mar­keting Konzept bleiben Ihre Aktivi­täten oft ohne Erfolg. Beginnt ein Unter­nehmen jedoch frühzeitig seine Ideen auszu­ar­beiten und umzusetzen, können die gewünschten Talente erreicht werden. Mit langfris­tigen Aktivi­täten, die bereits vor dem Studium ansetzen, können sogar Schul­ab­gänger animiert werden, eine Bildungs­ein­richtung in der Nähe des Unter­nehmens zu besuchen.
Fazit: Mit einem langfris­tigen Konzept, das Studenten und Absol­venten anspricht, ermög­licht Hochschul­mar­keting dauer­haftes Perso­nal­re­cruiting auf hohem Niveau.

Studenten mit elektronischen Geräten in der Hand.
Studenten mit elektronischen Geräten in der Hand.

Wir helfen Ihnen…

Sie hatten bisher Schwie­rig­keiten Mitar­beiter zu finden bzw. offene Stellen in Ihrem Unter­nehmen zu besetzen?

Mit uns können Sie neue Wege gehen! Als Experte für digitales Recruiting & Perso­nal­ver­mittlung stehen wir Ihnen gerne unter­stützend & beratend zu Seite. Ob für innovative Lösungen für Social Media Recruiting, Perso­nal­ver­mittlung durch unsere kompe­tenten Recruiter oder für die Veröf­fent­li­chung & Verbreitung profes­sio­neller und kreativer Stellen­an­zeigenKontak­tieren Sie uns und wir helfen Ihnen, Ihren Traum­mit­ar­beiter zu finden!

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Kürzlich hinzu­gefügt:

Pflege Recruiting
Die Pflege­branche ist heute mit großen Heraus­for­de­rungen konfron­tiert. Neben dem niedrigen Einkommen ist auch der ständige Defizit an kompe­tenten Pflege­kräften ein stetiger Begleiter. Dieser Perso­nal­mangel führt dazu, dass die wenigen Arbeits­kräfte sich nicht mehr die Zeit nehmen können, um sich den teilweise schwer­kranken Patienten zu widmen und ihnen die nötige Aufmerk­samkeit zu schenken, die ihnen zusteht. Statt Ausge­gli­chenheit und Zuver­sicht wirken Pflege­kräfte immer gestresster, überfor­derter & unglücklich. In vielen Fällen hat sich das Verhältnis bereits umgekehrt und es sind die Patienten, die Mitleid für die total überfor­derten Pflege­kräfte empfinden. Was Pflege Recruiting bedeutet und wie am besten vorzu­gehen ist bei der Perso­nal­ak­quise in der Pflege, soll in diesem Artikel näher erläutert werden.