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[ BEITRAG ]

E‑Recruiting

Durch die stetig voran­schrei­tende Digitalisierung werden auch Recruiting Methoden nach und nach umgestellt. Viele Zielgruppen lassen sich nun nicht mehr über analoges Recruiting, wie Plakatwerbung erreichen. Lesen Sie jetzt, wie Sie Ihre Mitarbeitersuche durch E‑Recruiting moder­ni­sieren und so poten­zielle Bewerber für sich gewinnen können.

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E-Recruiting in der Personalsuche

E‑Recruiting — kurz erklärt

E-Recruiting bezeichnet die digitale Personalbeschaffung, bei der der gesamte Bewerbungsprozess online abgewickelt wird. Erfahren Sie, welche Ziele mit E-Recruiting verfolgt werden, welche Vor- und Nachteile die digitale Mitarbeitersuche bietet und welche Rekrutierungskanäle und Methoden — von Online-Jobbörsen über Social Media bis hin zu virtuellen Recruiting-Messen — Ihnen zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

E‑Recruiting ist die digitale Personalbeschaffung, bei der der gesamte Rekrutierungsprozess online abgewi­ckelt wird, von der Bewerbung bis zur Kandidatenauswahl. Die Hauptziele sind eine verein­fachte, effizi­entere Abwicklung des Prozesses sowie eine größere Reichweite, um quali­fi­zierte Bewerber schneller und unkom­pli­zierter zu finden. Zu den Vorteilen zählen Zeit- und Kosteneinsparungen durch automa­ti­sierte Abläufe und die Möglichkeit, Stellenanzeigen mit größerer Reichweite und gerin­geren Kosten zu schalten. Nachteile sind die anfänglich hohen Kosten für die Implementierung und die Gefahr einer Bewerberflut, die die Auswahl erschweren kann. Zu den Methoden gehören Online-Jobbörsen, Social Media Recruiting, virtuelle Recruiting-Messen und Online-Assessment-Center, die alle digitale Tools nutzen, um die Effizienz zu steigern und eine breite Zielgruppe zu erreichen. (Geschätzte Lesezeit: 20–25 Minuten)

E‑Recruiting per Definition: Was ist das?

E‑Recruiting ist in Zeiten von demogra­fi­schem Wandel, Fachkräftemangel und Globalisierung nicht mehr wegzu­denken. Denn abseits von Plakatwerbung und Stellenausschreibungen in Printmedien existieren im Zuge der Digitalisierung im Recruiting für Unternehmen und Personalverantwortliche deutlich spannendere, renta­blere Methoden der Personalbeschaffung. So stellt E‑Recruiting per Definition das digitale Recruiting von Fach- und Führungskräften im Internet dar. Dabei wird der gesamte Personalbeschaffungsprozess von der Bewerbung bis hin zur Kandidatenauswahl in den Onlinebereich ausge­lagert & ersetzt damit den posta­li­schen Weg über Papierberge von Bewerbungsunterlagen. E‑Recruiting definiert aber auch den Mix der Marketingkanäle zur Ausschreibung von Stellenanzeigen und offenen Vakanzen, den strate­gi­schen Einsatz von Online Recruiting Tools und die Beauftragung einer E‑Recruiting-Agentur, oder auch Online Recruiting Agentur. Heute ist die digitale Personalbeschaffung der Normalfall: Bei 82 % der Neueinstellungen 2025 war mindestens ein digitaler Kanal beteiligt, Internet-Jobbörsen nutzten 57 % der Betriebe in der Suche (IAB-Stellenerhebung 2025).

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E‑Recruiting, Online-Recruiting oder digitale Personalbeschaffung?

Die Begriffe werden synonym verwendet, und das ist auch kein Fehler. E‑Recruiting, eRecruiting, Electronic Recruiting, Online-Recruiting und digitale Personalbeschaffung beschreiben denselben Vorgang: Stellen werden über digitale Kanäle ausgeschrieben, Bewerbungen digital entgegengenommen und digital bearbeitet. Unterschiede gibt es nur im Schwerpunkt. Wer von E‑Recruiting spricht, meint meist auch die Systemseite mit Bewerbermanagement, Online-Formularen und automatisierten Statusmails. Wer Online-Recruiting sagt, denkt häufiger an die Kanäle: Jobbörsen, Social Media, Suchmaschinenwerbung, die eigene Karriereseite. Abzugrenzen sind zwei verwandte Begriffe. Active Sourcing ist die aktive Direktansprache von Kandidaten, die sich gar nicht beworben haben, also ein Teilbereich innerhalb des digitalen Recruitings. Mobile Recruiting bezeichnet lediglich den Zugriffsweg, nämlich Stellensuche und Bewerbung per Smartphone. Da ein großer Teil der Stellensuchen heute mobil beginnt, ist Mobile Recruiting kein eigener Kanal mehr, sondern eine Mindestanforderung an jede Karriereseite und jedes Bewerbungsformular.

Welche Ziele werden beim E‑Recruiting verfolgt?

Keep it Simple!

Dieses Ziel betrifft sowohl den Bewerber als auch das Unternehmen. Durch E‑Recruiting können die Interessenten möglichst unkom­pli­ziert ihre Online-Bewerbung einreichen. Aufgrund der einfachen Abwicklung kann die Anzahl der Bewerbungen erhöht werden, wodurch den Arbeitgebern eine größere und mögli­cher­weise auch bessere Auswahl an Bewerbern zur Verfügung steht. Diese digitale Personalbeschaffung führt zu Zeitersparnis auf beiden Seiten.

Beschleunigung des Bewerbungsprozesses

Ein klassi­scher Bewerbungsprozess benötigt sehr viel Zeit. E‑Recruiting kann den Bewerbungsprozess verkürzen, indem eine Vorauswahl getroffen wird. Sogenannte E‑Recruiting Tools können einheit­liche Formulare der Bewerber analy­sieren und mitein­ander vergleichen sowie relevante Statistik visuell aufbe­reiten für spätere Prozessooptimierung. Auch durch automa­ti­sierte Kommunikationsabläufe wird während des Bewerbungsprozesses Zeit gespart.

Steigerung der Effektivität

Aufgrund der elektro­ni­schen Unterstützung mit E‑Recruiting Systemen & Lösungen wird die Chance, quali­tativ hochwertige Bewerber zu finden, erhöht. Unternehmen haben dadurch eine größere Bewerberreichweite und können so ihren Bewerberpool erweitern.

Junge Recruiter besprechen neue E-Recruiting Methoden

Vor- und Nachteile des E‑Recruitings

Betriebe & Unternehmen profi­tieren im digitalen Zeitalter von zahlreichen Vorteilen bei der Online-Personalbeschaffung. So gilt es sich klug der gegebenen Möglichkeiten im E‑Recruiting zu bedienen, um kosten­ef­fi­zient die eigenen Stellenausschreibungen auf einem ausge­wo­genen Mix an Marketingkanälen zu platzieren. Doch keine Methode der Personalbeschaffung kommt ohne Nachteile & Herausforderungen aus. Kein Problem für strate­gisch kluge Unternehmen, es kommt nur darauf an, die richtigen Methoden der Personalgewinnung zu finden.

Vorteile

  • Zeitersparnis
  • Einfache Handhabung
  • Kosteneinsparung
  • Aufwand minimieren
  • Größere Reichweite

Nachteile

  • Kostenintensive Investition
  • Unerwartete Bewerberflut
  • Manche Zielgruppen sind nicht erreichbar
  • Schnelllebigkeit des Internets

Im Vergleich zum klassi­schen Bewerbungsprozess wird durch E‑Recruiting Zeit gespart. Die ersparte Zeit kann das Unternehmen für „wichtigere“ Angelegenheiten wie zum Beispiel dem persön­lichen Kennenlernen der Bewerber nutzen.

Für die Bewerber wird dank E‑Recruiting die Recherche nach passenden Stellenanzeigen deutlich einfacher. Die Jobinteressenten haben im Vergleich zu einer lokalen Zeitung mehr Auswahl und zusätzlich bekommen sie noch weitere Jobvorschläge, die außerhalb der Region sind.

Natürlich ist das E‑Recruiting auch mit Kosten und Aufwand verbunden. Langfristig gesehen spart sich das Unternehmen aber dadurch Kosten ein, weil Stellenausschreibungen und offene Vakanzen mit deutlich weniger Budget erfolg­reich platziert werden können. Durch lokal einge­schränkte Ausspielung von Marketingkampagnen entsteht signi­fikant weniger Streuverlust & erreicht statt­dessen mit minimalem Kosteneinsatz die maximale Sichtbarkeit innerhalb der Zielgruppe.

Eine klassische Bewerbung ist sehr aufwändig. Schreiben, ausdrucken und zur Post bringen sind nervige und zeitin­tensive Aufgaben, die bei der klassi­schen Bewerbung anfallen. Durch Electronic Recruiting muss lediglich ein entspre­chendes Formular ausge­füllt und die erfor­der­lichen Dokumente hochge­laden werden.

Im Vergleich zur Tageszeitung können online weitaus mehr poten­zielle Bewerber angesprochen werden. Zudem hat das Unternehmen die Möglichkeit ihre Bewerber zielge­rich­teter anzusprechen. Beispielsweise kann man über Facebook Personen, die sich für ein bestimmtes Thema stark inter­es­sieren, erreichen.

Die Implementierung sowie die Anschaffung von einem geeig­neten Recruiting Softwaresystem kann am Anfang sehr kosten­in­tensiv sein, wodurch sich diese Art der Personalbeschaffung erst nach einer gewissen Zeit rechnen wird.

Durch die größere Reichweite kann es auch zu einer sogenannten Bewerberflut kommen. Das Unternehmen bekommt unerwartet viele Bewerbungen, mit denen sie nicht gerechnet haben. Darunter können durchaus auch ungeeignete bezie­hungs­weise unzurei­chend quali­fi­zierte Bewerber sein.

Das Internet ist bekanntlich sehr dynamisch und somit müssen erfor­der­liche Änderung zeitnah geschehen. Ansonsten könnte Ihre Konkurrenz Sie überholen und Ihnen poten­zielle Bewerber wegschnappen.

Sowohl junge als auch zahlreiche ältere Jobsuchende sind mittler­weile optimal via Online-Recruiting erreichbar. Jedoch gibt es immer noch Zielgruppen, die nur über Printmedien, Headhunter & Co rekru­tiert werden können.

Wann sich eine E‑Recruiting-Agentur lohnt und wann nicht

Agenturen für digitale Personalbeschaffung übernehmen typischerweise die Anzeigengestaltung, das Kampagnenmanagement auf Social Media und Suchmaschinen, das Multiposting sowie eine Vorauswahl der Bewerbungen. Bezahlt wird entweder pro Kampagne, im Monatsabo oder erfolgsabhängig pro Einstellung. Sinnvoll ist die Auslagerung vor allem dann, wenn Sie eine schwer besetzbare Stelle haben, wenn im Haus niemand Werbekonten betreut oder wenn kurzfristig mehrere gleichartige Stellen zu füllen sind, etwa in Pflege, Logistik oder Handwerk.

Gegen eine Agentur spricht der Dauerbedarf. Wer regelmäßig einstellt, baut mit demselben Budget besser eigene Reichweite auf: Karriereseite, Arbeitgebermarke und ein System, in dem die Bewerberdaten dem Unternehmen gehören. Fragen Sie vor Vertragsabschluss drei Dinge: Wem gehören Werbekonto und Bewerberdaten nach Vertragsende, welche Kennzahlen bekommen Sie monatlich, und wird nach Bewerbungen oder nach Einstellungen abgerechnet? Wer nur Klicks oder Reichweite berichtet, misst nichts, was Ihnen hilft. Zur Einordnung der Kosten hilft ein Blick auf die Cost of Vacancy: Eine unbesetzte Stelle ist meist teurer als das Honorar.

E‑Recruiting Software für besseres Monitoring & Optimierung des Bewerbungsprozesses

Durch einschlägige Software im E‑Recruiting können wertvolle Bewerberdaten zur Optimierung des Personalprozesses erhoben & optimiert werden. So nutzen kleine bis mittel­stän­dische Unternehmen über Konzerne Bewerbermanagementsysteme mit denen Bewerbungseingänge überwacht und die Qualität der Bewerber in fachbe­reichs­über­grei­fenden Prozessen bewertet werden können. So behalten alle zustän­digen Verantwortlichen den Überblick, sparen langfristig Kosten und stellen die besten Kandidaten für die zu beset­zende Stelle ein. So stellt E‑Recruiting, auch Electronical Recruiting, eine besonders kosten­ef­fi­ziente Art des Recruitings dar und überzeugt durch die Bandbreite an Tools & Lösungen, die von Behörden, Unternehmen über Einzelkaufleuten neue recruiting Methoden eröffnen.

E‑Recruiting-System: Aufbau, Funktionen und Auswahl

Ein E‑Recruiting-System ist die Software, in der alles zusammenläuft. Herzstück ist in fast allen Fällen ein Bewerbermanagementsystem (ATS). Rund um dieses Herzstück gehören zu einer vollständigen Lösung die Karriereseite mit Online-Bewerbungsformular, das Multiposting, mit dem eine Anzeige aus einer Eingabe heraus auf mehrere Jobbörsen geht, die Zusammenarbeit mit der Fachabteilung im Auswahlprozess, Terminplanung samt Videointerview und schließlich die Auswertung.

Bei der Auswahl entscheidet weniger der Funktionsumfang als die Frage, wie viele Stellen Sie im Jahr besetzen und wer im Unternehmen tatsächlich mit dem System arbeitet. Ein System, das die Fachabteilung nicht bedient, wird umgangen, und dann liegen Bewerbungen wieder in einzelnen Postfächern. Drei Punkte lohnen die Prüfung vor der Entscheidung: Läuft das Bewerbungsformular auf dem Smartphone in unter drei Minuten durch? Wo werden die Bewerberdaten gespeichert und gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO? Und lassen sich Löschfristen für abgelehnte Bewerbungen automatisch setzen? Genau diese Details entscheiden später darüber, ob das System Arbeit spart oder neue Arbeit erzeugt.

Recruiter informiert sich über die Optimierung des Bewerbungsprozesses

Rekrutierungskanäle & Methoden im E‑Recruiting

Für die Mitarbeitersuche im Internet gibt es unzählige, vorher nie dagewesene Möglichkeiten und Methoden. Dabei gilt es, einen ausge­wo­genen Mix aus diversen Regulierungskanälen zu schaffen, um die Zielgruppe kosten­ef­fi­zient & schnell zu erreichen. Unternehmen müssen eine klare Vorstellung Ihres idealen Bewerbers haben, um Stellenausschreibungen dort zu platzieren, wo Sie von der Zielgruppe gesehen werden.

Online-Jobbörsen und Stellenbörsen

Online-Jobportale sind wohl die bekann­teste und meist­ge­nutzte Form des E‑Recruitings. Auf den regio­nalen und überre­gio­nalen Plattformen werden Stellenangebote und Stellengesuche gesammelt, veröf­fent­licht sowie synchronisiert.

Gesucht werden kann nach

  • Stichworten
  • Aufgabengebieten
  • Unternehmensbranchen
  • Regionen (v. a. bei überre­gio­nalen Portalen)
  • oder Stellenanforderungen


Online-Jobbörsen bieten zahlreiche Vorteile:

Einer der wohl größten Vorteile dieses E‑Recruiting-Instrumentes entsteht durch den verhält­nis­mäßig geringen Aufwand bei der Schaltung einer Stellenanzeige. Hinzu kommen, im Vergleich zu den Printanzeigen gesehen, die relativ geringen Kosten einer online gestellten Vakanz und die beinahe unbegrenzte Reichweite des Internets. Weitere Vorteile für Unternehmen ergeben sich durch die Möglichkeit, Verlinkungen mit der firmen­ei­genen Homepage zu platzieren, wodurch sie sich eine Profilierung als innova­tiver und attrak­tiver Arbeitgeber versprechen und auch erzielen. Bei der Auswahl der richtigen Jobbörse muss zwischen regio­nalen Jobbörsen und überregionalen/branchenspezifischen Jobbörsen unter­schieden werden. Schaltet man auf einer regio­nalen Jobbörse ein Inserat, wird dieses von Personen aus der eigenen Umgebung wahrge­nommen. Dies bietet eine gute Möglichkeit, online mit quali­fi­zierten Fachkräften aus der Umgebung in Kontakt zu treten. Branchenspezifische Jobbörsen, beispiels­weise für IT-Fachkräfte helfen dabei stark umkämpfte Fachkräfte aus einem bestimmten Bereich gezielt kontak­tieren zu können

Inserieren Sie noch heute auf einer unserer zahlreichen Jobbörsen!

HR Rocket als Full Service Dienstleister betreibt 127 regionale und überre­gionale Jobbörsen. Hierunter fallen auch einige themen­spe­zi­fische Plattformen, beispiels­weise speziell für IT- oder Pflegefachkräfte. Sehen Sie sich jetzt unsere Angebote an und kontak­tieren Sie uns, wir beraten Sie gerne! Gemeinsam mit Ihnen finden wir die passende Recruitingstrategie.

Social Media Recruiting

Täglich treten Menschen über die sozialen Medien im Internet mitein­ander in Kontakt. Dazu stehen Ihnen allerlei Möglichkeiten zur Verfügung: Business-Netzwerke wie LinkedIn und XING, reichweiten­starke Plattformen wie Instagram und TikTok oder Unterhaltungs­plattformen wie YouTube.

Möchte man diese Netzwerke zur Mitarbeitersuche nutzen, müssen verschiedene Herangehensweisen genutzt werden. So bieten wir auf unseren Jobbörsen beispiels­weise das Bewerben der eigenen Stellenanzeige auf der Plattform Facebook an. Social Media Recruiting bietet jedoch noch weit mehr Möglichkeiten. Arbeitgeber können aktiv in den Netzwerken agieren, kommu­ni­zieren und ihr Unternehmen bzw. freie Vakanzen bekannt machen.

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HR Rocket als Experte für digitales Recruiting ist spezia­li­siert auf außer­ge­wöhn­liche Werbekampagnen für Social Media Plattformen wie Instagram, Facebook oder TikTok. Designer und Recruiter arbeiten bei uns eng zusammen, um für Ihre Personalsuche maximale Reichweite und Aufmerksamkeit zu schaffen.

Karriereseite & Unternehmens-Homepage

Die Unternehmens-Homepage dient als Basiselement des E‑Recruitings

Besonders bekannte Unternehmen können durch ihre häufig besuchten Websites eine große Reichweite ihrer publi­zierten Stellenanzeigen erzielen. Durch die Homepage erhalten poten­zielle Bewerber ausführ­liche Informationen über das Unternehmen und mögliche Arbeitsgebiete. Wegen der relativ geringen Kosten für eine betriebs­eigene Homepage wird diese Form der Personalrekrutierung mindestens ergänzend zu anderen Recruiting-Methoden auch bei fast allen deutschen mittel­stän­di­schen Betrieben zur Unternehmenspräsentation und für Personalmarketingzwecke einge­setzt.

Dabei können Stellenvakanzen in einfacher Auflistung, über katego­ri­sierte Kataloge bis hin zu internen Stellenbörsen mit Suchfunktionalitäten veröf­fent­licht werden.

Ein Wechsel des Mediums erübrigt sich, weil mögliche Bewerber eine Kontaktadresse von der Homepage aus angeben. Durch Online-Bewerbungsbögen können Bewerber zudem direkt über entspre­chende Software selek­tiert werden.

Virtuelle Recruiting Messen

Online-Jobmessen sind die virtuelle Version der tradi­tio­nellen Karrieremessen.

Unternehmen und Jobsuchende treffen sich bei dieser modernen Rekrutierungsform nicht wie gewohnt in großen Hallen mit unzäh­ligen Informationsständen, sondern begegnen sich online auf virtuellen oder hybriden Karriere­messen. Die Firmen präsen­tieren Betrieb und vakante Stellen digital und stehen Interessenten per Live-Chat oder Video zur näheren Auskunft zur Verfügung.

Bewerber haben bei Online-Messen ähnlich wie bei tradi­tio­nellen Vorstellungsgesprächen die Möglichkeit, vorab Vorstellungstermine mit den Unternehmen zu verein­baren und dabei ihre Bewerbungsmappe online zu präsentieren.

Vorteile für Arbeitgeber

Unternehmen erzielen auf Recruiting-Messen das Image eines modernen und innova­tiven Unternehmens. Die Unterhaltung mit den Personalverantwortlichen kann durch eine Webcam unter­stützt werden und spart durch die Ortsunabhängigkeit Kosten und Zeit sowohl für das Unternehmen als auch für den Interessenten.

KI & mobile Bewerbung

Der größte Entwicklungs­schub kommt derzeit von künstlicher Intelligenz und der mobilen Bewerbung. Die digitale Bewerbung ist längst Standard: Laut Bitkom (2025) ermöglichen praktisch alle Unternehmen elektronische Bewerbungs­unterlagen, 63 % führen Video-Gespräche und 47 % nutzen Online-Tests. KI im eigentlichen Auswahl­prozess ist dagegen noch selten — nur 4 % setzen einen Chatbot ein.

Anders bei den Bewerbern: Laut StepStone-Studie 2025 nutzen bereits 55 % der 25- bis 34-Jährigen KI-Tools im Bewerbungs­prozess. Wer Kandidaten erreichen will, sollte den Prozess vor allem mobil denken — der erste Kontakt entsteht heute meist auf dem Smartphone.

Mann im Assessment-Center

Online-Assessment-Center

Bei der inter­net­ge­stützten Version der Assessments werden die Bewerberanforderungen ebenfalls durch Testverfahren wie z.B. Persönlichkeits- und Intelligenztests oder Fallstudien ermittelt.

Zeitaufwendige, persön­liche Tests entfallen durch die orts- und zeitun­ab­hängige Möglichkeit der Testeingabe durch die Bewerber und es werden erheb­liche Kosten gespart. Interessierte Bewerber können einen Online-Auswahltest jederzeit ausführen und diesen auch zur Selbsteinschätzung nutzen, um vorab festzu­stellen, inwieweit sie den gefor­derten Qualifikationen entsprechen.

Durch die automa­ti­sierte Selektion der Bewerber entstehen für Unternehmen erheb­liche Kosten- und Zeitersparnisse bzw. können Fehler in der Auswertung fast ausge­schlossen werden. Erste emotionale Eindrücke, wie bei einer persön­lichen Bewerbung entfallen bei Online-Tests JEDOCH, wodurch womöglich sympa­thische Kandidaten bereits bei der Vorselektion automa­tisch ausge­mustert werden.

Fehlt es Unternehmen an Expertise in Sachen digitaler Personalbeschaffung, so können spezia­li­sierte E‑Recruiting-Agenturen Abhilfe schaffen. Sie vereinen zahlreiche Erfahrungswerte aus den Bereichen Social Media Recruiting und Google Recruiting, überzeugen aber auch gleicher­maßen durch ihr Know-how bei der Selektion von Jobbörsen für hochspe­zi­fische Stellenausschreibungen. HR Rocket als digitaler Full-Service-Personaldienstleister verbindet dabei die Expertise aus dem Online-Marketing mit Erfahrung im Personalbereich seit 2012. Sie suchen einen kompe­tenten Ansprechpartner für die kosten­ef­fi­ziente Platzierung von vakanten Stellen im Internet? Wir unter­stützen Sie vollum­fänglich bei Ihrer Personalbeschaffung. So gelangen Sie mit wenigen Klicks zu Ihrem idealen Mitarbeiter.

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Fazit

Die Digitalisierung der Personalbeschaffung verändert die Arbeitsweise von Recruitern und Personalverantwortlichen grund­legend. Dabei sind die Möglichkeiten und Methoden im E‑Recruiting vielfältig & überzeugen mit der kosten­ef­fi­zi­enten Platzierung von Stellenausschreibungen in einem breiten Mix an Recruitingkanälen. Unternehmen können sich einer Vielfalt an E‑Recruiting-Methoden bedienen, um ihren idealen Mitarbeiter zu finden. Von Social Media Recruiting über die Rekrutierung von Fachkräften über Google, E‑Recruiting eröffnet ein breites Feld an Möglichkeiten, um kreativ & innovativ neue Mitarbeiter für das Unternehmen zu finden.

Personalabteilung hält Meeting über neue E-Recruiting Methoden ab

[ AUTOR ]

Daniel Werner – Unternehmer und Gründer der HR Rocket GmbH

Daniel Werner

Unternehmer & Gründer der HR Rocket GmbH

Daniel Werner ist Unternehmer, Online-Marketer und Gründer der HR Rocket GmbH. Seit 2008 im Performance-Marketing zuhause, startete er 2012 die erste regionale Jobbörse der heutigen Gruppe — daraus wurden 127 eigene Jobbörsen und ein Social-Media-Netzwerk mit über 800.000 Nutzern. Er gilt als Pionier des Social-Media-Recruitings: 2013 setzte er als erste Jobbörse Deutschlands Facebook-Werbeanzeigen gezielt zur Bewerbersuche ein.

Mehr über das Team LinkedIn Zuletzt aktualisiert: 28. Juli 2026

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Häufig gestellte Fragen

Was ist E-Recruiting einfach erklärt?

E-Recruiting bezeichnet die digitale Personalbeschaffung, bei der der gesamte Bewerbungsprozess online abgewickelt wird. Von der Veröffentlichung der Stellenanzeige über den Bewerbungseingang bis zur Kandidatenauswahl — alle Schritte finden im Internet statt.

Welche E-Recruiting-Methoden gibt es?

Zu den gängigsten Methoden gehören Online-Jobbörsen, Social Media Recruiting, Karriereseiten, mobile Bewerbung, Online-Assessment-Center und der Einsatz eines Bewerbermanagementsystems. Unternehmen sollten einen ausgewogenen Mix verschiedener Kanäle nutzen, um ihre Zielgruppe optimal zu erreichen.

Was sind die Vorteile von E-Recruiting?

E-Recruiting bietet Zeitersparnis durch automatisierte Abläufe, Kosteneinsparungen gegenüber Printanzeigen, eine größere Reichweite bei der Kandidatensuche und eine einfachere Handhabung für Bewerber und Unternehmen. Zudem können Zielgruppen präziser angesprochen werden.

Was kostet E-Recruiting?

Die Kosten variieren je nach gewählten Kanälen und Tools. Stellenanzeigen auf Jobbörsen beginnen bei wenigen hundert Euro, Social Media Kampagnen sind flexibel skalierbar. Die Implementierung einer E-Recruiting-Software erfordert anfänglich höhere Investitionen, rechnet sich aber langfristig.

Welche E-Recruiting-Software braucht man?

Ein Bewerbermanagementsystem (ATS) bildet die Basis für professionelles E-Recruiting. Es automatisiert Routineaufgaben, sortiert Bewerbungen und ermöglicht eine strukturierte Kandidatenbewertung. Bekannte Systeme sind Personio, Softgarden, d.vinci und rexx systems.

Erreicht man mit E-Recruiting alle Zielgruppen?

E-Recruiting erreicht den Großteil der Jobsuchenden, da mittlerweile auch ältere Generationen online nach Stellen suchen. Für bestimmte Zielgruppen, die wenig digital unterwegs sind, können ergänzende Maßnahmen wie Printanzeigen oder Headhunter sinnvoll sein.

Was ist ein E-Recruiting-System?

Ein E-Recruiting-System ist die Software, in der ein Unternehmen offene Stellen, Bewerbungen und Kommunikation zentral verwaltet. Kern ist meist ein Bewerbermanagementsystem (ATS): Stellenanzeige anlegen, Multiposting auf Jobbörsen, Eingang der Bewerbungen, Bewertung im Team, Terminplanung und Absagen. Zusätzlich üblich sind eine Karriereseite mit Online-Formular, Auswertungen zu Kanälen und Laufzeiten sowie eine Schnittstelle zur Personalabteilung.

Was ist der Unterschied zwischen E-Recruiting und Online-Recruiting?

In der Praxis meinen beide Begriffe dasselbe: Personalbeschaffung über digitale Kanäle. E-Recruiting (auch Electronic Recruiting oder eRecruiting) betont dabei stärker die Systemseite, also Bewerbermanagement, Formulare und automatisierte Abläufe. Online-Recruiting wird häufiger für die Kanalseite verwendet, etwa Jobbörsen, Social Media und Suchmaschinenwerbung. Digitale Personalbeschaffung und digitales Recruiting sind weitere Synonyme.

Wie läuft ein E-Recruiting-Prozess ab?

Am Anfang steht das Anforderungsprofil, daraus entsteht die Stellenanzeige. Sie wird über die Karriereseite und ausgewählte Kanäle veröffentlicht, Bewerbungen laufen in einem System zusammen. Dort folgen Eingangsbestätigung, Vorauswahl, Interviews (oft per Video) und Entscheidung. Am Ende stehen Vertrag und Onboarding. Wichtig ist die Auswertung: Welcher Kanal hat die eingestellte Person geliefert, wie lange dauerte jeder Schritt?

Für welche Unternehmensgröße lohnt sich E-Recruiting?

Digitale Kanäle nutzen praktisch alle Betriebe, unabhängig von der Größe. Eine eigene Software rechnet sich dagegen erst ab einem gewissen Volumen. Als Faustregel: Wer mehrere Stellen pro Jahr besetzt und Bewerbungen aktuell per Mail-Postfach und Excel verwaltet, spart mit einem schlanken System bereits Zeit. Bei wenigen Einstellungen jährlich genügen oft Karriereseite, ein Formular und eine klar geregelte Zuständigkeit.