Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung
IT-Headhunter sind spezialisierte Personalvermittler, die gezielt IT-Fach- und Führungskräfte ansprechen und Unternehmen bei der Besetzung von Schlüsselpositionen unterstützen. Ihre Expertise und ihr breites Netzwerk ermöglichen es, schwer zu findende Kandidaten effizient zu vermitteln, wodurch Unternehmen Zeit sparen und hohe Kosten durch lange Vakanzzeiten vermeiden. Es gibt Kosten und Vergütungsmodelle, bei denen eine Vorauszahlung fällig wird, und erfolgsbasierte Modelle, bei denen die Bezahlung erst bei erfolgreicher Vermittlung erfolgt. Zudem kann das Honorar in monatliche Raten aufgeteilt werden, die nur gezahlt werden, solange der vermittelte Kandidat im Unternehmen bleibt. Die Vorgehensweise bei der Suche nach einem passenden IT-Headhunter erfordert gründliche Recherche. Wichtige Kriterien sind die Online-Präsenz, die Reputation sowie die Spezialisierung und Netzwerke des Headhunters. Ein persönliches Gespräch sollte ebenfalls stattfinden, um sicherzustellen, dass die Zusammenarbeit reibungslos verläuft. Bei den Trends in der IT-Branche stehen aktuell Themen wie künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit im Vordergrund. Headhunter sollten diese Entwicklungen im Auge behalten, um Unternehmen auch bei neuen Anforderungen der Branche optimal zu unterstützen. (Geschätzte Lesezeit: 20–25 Minuten)
IT Headhunter per Definition: Was ist IT Headhunting?
Unter IT Headhunting, zu Deutsch “IT Personalvermittlung”, wird umgangssprachlich die konkrete Suche nach qualifizierten IT Führungskräften & Personalvermittlung in der Informatik verstanden. Im Arbeitsumfeld spricht man insbesondere auch von Executive Search, wenn hohe Leitungspositionen besetzt werden sollen. Dabei ist ein IT Headhunter erfahrungsgemäß ein Einzelunternehmer oder Mitarbeiter einer Personalvermittlung von Führungskräften mit Schwerpunkt im Informatikbereich. Er zeichnet sich durch die Direktansprache von Zielpersonen in diesem Fachbereich aus & übernimmt somit Tätigkeiten aus dem Aufgabenspektrum des Personalmanagements. IT Headhunter werden primär dann eingesetzt, wenn kritische Schlüsselpositionen & offene Vakanzen für den Unternehmenserfolg schnellstmöglich und kosteneffizient besetzt werden sollen. Dabei bedient sich der Headhunter erprobter Recruitingmethoden und stützt sich auf sein breites Netzwerk von Kontakten aus der IT-Branche. Es ist jedoch zu beachten, ein Headhunter ist keineswegs für die Einstellungen der Bewerber verantwortlich. Er dient als Personalberater und Vermittler, der im Zuge von Active Sourcing in einschlägigen Branchenverzeichnissen und Businessnetzwerken nach geeigneten Kandidaten sucht. Die Expertise im Personalbereich und Branchenkenntnis macht den Einsatz von Headhuntern, vor allem im durch den Führungskräftemangel geprägten IT-Bereich, zu einer gängigen Methode der externen Personalbeschaffung. Vor allem aus Kandidatensicht sind IT Headhunter vorteilhafte Berater mit dem richtigen Gespür die Branche. So können sie Katalysatoren für den Karrieresprung sein.
Unternehmen profitieren von einem IT Headhunter bei der Besetzung folgender Positionen:
- Chief Information Officer
- Chief Technology Officer
- Head of IT Development
- Head of E‑Commerce
- Abteilungsleiter IT
- Director IT
- Team Lead IT
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Sie werden von einem IT Headhunter angesprochen: was jetzt sinnvoll ist
Eine Nachricht auf LinkedIn oder XING bedeutet nicht, dass Sie sich entscheiden müssen. Ein erstes Gespräch ist unverbindlich und kostet Sie nichts, auch das Honorar trägt ausschließlich das suchende Unternehmen. Sinnvoll ist, vor dem Termin drei Dinge zu klären: um welches Unternehmen es geht, wie der Gehaltsrahmen aussieht und ob der Headhunter ein konkretes Mandat hat oder nur Profile für einen Kandidatenpool sammelt. Wer auf diese Fragen ausweicht, ist die Zeit meist nicht wert.
Seriosität erkennen Sie daran, dass Ihre Daten nicht ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung an das Unternehmen weitergegeben werden. Ein Headhunter, der Ihr Profil auf Verdacht verschickt, riskiert, dass Ihr aktueller Arbeitgeber davon erfährt. Ebenso wenig darf ein Vermittler von Ihnen als Bewerber Geld verlangen. Das Arbeitnehmerüberlassungs- und Vermittlungsrecht setzt hier enge Grenzen.
Gefunden werden Sie übrigens über Begriffe, nicht über Berufsbezeichnungen. Wer im Profil „Java, Spring Boot, Kubernetes, AWS“ ausschreibt, taucht in erheblich mehr Suchanfragen von Recruitern auf als jemand, der nur „Softwareentwickler“ angibt.
Warum sich Headhunter für IT Führungskräfte & Personalvermittlung in der Informatik lohnen
Im Regelfall lässt sich kompetentes Personal durch ansprechende Stellenausschreibungen in branchenspezifischen Jobbörsen & Jobportalen erfolgreich gewinnen. Der IT-Bereich stellt dabei einen besonders umkämpften Markt dar. Daher muss besonders beim IT Recruiting, auf neue Wege der Personalbeschaffung gesetzt werden. Nicht selten kommt es vor, dass bestimmte Stellen in ihrem Anforderungsprofil sehr spezifisch, und die dafür qualifizierten Fachkräfte rar gesät sind. Bestimmte Qualifikationen, Ausbildungen oder abgeschlossene Lehrgänge sind oftmals selten zu finden, was dementsprechend einen genauen Blick für die Materie verlangt. Ein IT Headhunter ist für gewöhnlich mit genau diesem Blick ausgestattet und verfügt über ein großes Netzwerk an Kontakten, die für die Suche nach der gewünschten IT Führungskraft nötig sind. Mit einem professionellen IT Headhunter verfügt ein Unternehmen also über eine Art Zielsystem, welches dazu in der Lage ist, sehr spezifische Kandidaten zu finden, zu fokussieren und an das Unternehmen heranzuführen. Dabei führt der IT Headhunter ein sogenanntes Profiling durch, sichtet vielversprechende Bewerberprofile, übernimmt die Vermittlerfunktion zwischen Mandatsgebern und Wunschkandidaten, das können große Konzerne bis hin zu kleinen bis Mittelstandsunternehmen sein. Die Besetzung offener Vakanzen stellt somit die Kernkompetenz eines kompetenten IT Headhunters dar. Ausgestattet mit einer Recruiting-Strategie, einem umfangreichen Businessnetzwerk und im Vorfeld gesammelten Kenntnissen zum Wunschkandidaten können IT Headhunter und IT Personalvermittlungen unentdeckte Potenziale kosteneffizient freisetzen.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass ein IT Headhunter dem Unternehmen sowie dem Kandidaten der Zugang zum tendenziell verdeckten Stellenmarkt gewährt wird. Lediglich ein Drittel der verfügbaren Stellen werden durch offene Stellenangebote wie Jobbörsen oder der Website des Unternehmens besetzt. Durch Active Sourcing des IT Headhunters besteht die Möglichkeit, eben diese Stellen mit hochqualifiziertem und individuell ausgewähltem Personal im Rahmen einer IT Personalvermittlung zu besetzen.
Darüber hinaus besteht ein Vorteil in der enormen Entlastung der Personalabteilung. Nicht selten stellen Ausschreibungen in IT-Abteilungen kritische Schlüsselpositionen für den reibungslosen Ablauf des Tagesgeschäfts dar. Lange Vakanzzeiten sind somit mit nicht zu vernachlässigbaren Produktivitätsverlusten verbunden. Der IT Headhunter ist in der Lage, seine Fachkenntnisse sowie Kontakte effizient zu nutzen, sodass der Arbeits- sowie Zeitaufwand für die Personalabteilung selbst äußerst gering bleibt und höhere Kosten durch unbesetzte Stellen vermieden werden. So wird die Personalvermittlung in der Informatik & Personalberatung für IT Führungskräfte trotz kurzfristig höherer Kosten zu einem wichtigen Investment in den eigenen Geschäftserfolg.
Alle wichtigen Vorteile auf einen Blick:
- Die Expertise & Branchenkenntnis erfahrener IT Headhunter
- Großes Netzwerk in der IT-Branche
- Zugang zu verdecktem Stellenmarkt wechselwilliger Arbeitnehmer aus dem Informatikbereich
- Zeitersparnis durch Outsourcing an IT Personalvermittlung
- Schnelle Besetzung wichtiger Schlüsselpositionen & kürzere Time-to-Hire
- Passgenaue Kandidaten für Ihre Position
Was kostet ein IT Headhunter? Kosten & Vergütungsmodelle in der IT-Personalvermittlung
Die Besetzungskosten & Vergütung für Headhunting werden nach verschiedenen Modellen und Vertragsarten berechnet. Im Normalfall zahlt der Auftraggeber bereits im Voraus eine gewisse Summe als entsprechende Vorableistung vor dem Vermittlungsprozess der Zielpersonen. Ist die gewünschte Vermittlung dann geschehen, wird die restliche Summe fällig. Mittlerweile entstehen allerdings auch eine Vielzahl an Modellen, die eine Vorableistung ausschließen. Dies bedeutet, dass die entsprechende Zahlung durch den Mandatsgeber nur dann getätigt wird, wenn es mit dem angeworbenen Mitarbeiter auch zu einem Vertragsabschluss kommt. Diese Vergütung läuft dementsprechend auf Erfolgsbasis. Die Höhe der Provisionszahlung richtet sich dabei nach dem Jahresgehalt der zu besetzenden Stelle.
Splitting bzw. Aufteilen des Honorars
Dieses Konzept gestattet eine gewisse Flexibilität und auch Unabhängigkeit. So lässt sich das gezahlte Honorar in kleinere Summen aufteilen, die möglicherweise an bestimmte Bedingungen geknüpft sind. Hat der IT Headhunter erfolgreich einen Mitarbeiter angeworben, kann ein gewisser Zeitraum festgesetzt werden, in dem dieser im Unternehmen verweilen muss. Genau bedeutet das Folgendes: Wird der Zeitraum auf 12 Monate festgesetzt, wird das Honorar des Headhunters in 12 Monatszahlungen aufgeteilt. Für jeden Monat, in dem der neue Mitarbeiter im Unternehmen bleibt, erhält der Headhunter seine monatliche Zahlung. Verlässt der Mitarbeiter allerdings das Unternehmen frühzeitig, entstehen keine Kosten mehr. So wird lediglich die tatsächlich erbrachte Leistung vergütet und vermieden, dass unseriöse interne Absprachen zwischen IT Headhunter und Arbeitnehmer getätigt werden.
Woran sich das Honorar bemisst
Üblich ist ein prozentualer Anteil am Bruttojahreszielgehalt der besetzten Stelle. Bei IT Fachkräften liegt dieser Anteil niedriger, bei Executive-Search-Mandaten für CIO oder CTO deutlich höher, weil der Rechercheaufwand und die Zahl der infrage kommenden Personen in keinem Verhältnis zu einer Entwicklerposition stehen. In die Bemessungsgrundlage fließen je nach Vertrag auch variable Bestandteile, Bonus und Dienstwagen ein. Das sollte vor Auftragserteilung geklärt sein, sonst gibt es bei der Rechnung Diskussionen.
Zwei Punkte gehören ebenfalls in den Vertrag. Erstens die Nachbesetzungsgarantie: Verlässt der vermittelte Mitarbeiter das Unternehmen innerhalb der Probezeit oder eines vereinbarten Zeitraums, sucht der Headhunter ohne zusätzliches Honorar nach. Zweitens die Frage der Exklusivität. Wer dieselbe Position an drei Vermittler gleichzeitig gibt, erlebt regelmäßig, dass derselbe Kandidat doppelt vorgeschlagen wird, und streitet anschließend darüber, wer den Erstkontakt hatte. Ein exklusives Mandat mit klarer Laufzeit ist in der IT meist das ruhigere Vorgehen.
Wie geht man bei der Suche nach einem IT Headhunter & einer Personalvermittlung in der Informatik vor?
Höchste Priorität hat die vorangegangene Recherche. Gerade ein Headhunter in der IT Branche sollte niemals leichtfertig und übereilt engagiert werden. Nicht selten gerät man an schwarze Schafe, deren mangelnde Akquisefähigkeiten das Unternehmen zumindest hohe Summen an Geld & Fehlbesetzungen, wenn nicht sogar die Reputation kosten können. Dabei existieren eine Bandbreite an Agenturen, Spezialisten und Personaldienstleistern auf dem Markt. Die Auswahl ist groß. Bei der Auswahl eines IT Headhunters entscheiden mehrere Faktoren den zukünftigen Rekrutierungspartner. So können ein umfangreicher Unternehmenspool & Kandidatenpool im Netzwerk des Headhunters und die nötige Fachexpertise in Nischenbereichen der IT-Branche ausschlaggebend sein. Aber auch die Besetzungsquote, erfolgreiche Projektkennzahlen und Kompetenzgrenzen des Headhunters sind relevant.
Die Nutzung des Internets bzw. von entsprechenden Suchmaschinen wie Google stellt den ersten, sinnvollen Schritt dar. Jeder IT Headhunter & jede kompetente IT-Personalvermittlung sollte eine authentische Online-Präsenz vorweisen können. Immerhin ist vom Bereich Informationstechnik die Rede, was eine gewisse Fachkompetenz voraussetzt. Besitzt ein IT Headhunter also keinerlei Internetpräsenz, ist dies im besten Falle eigenartig. Als Nächstes sollte die entsprechende Reputation geprüft werden. Gibt es bereits Kundenbewertungen oder seriöse Erfahrungsberichte, die Aufschluss über das Vorgehen des Headhunters geben können? Des Weiteren sollte unbedingt geprüft werden, wie weitläufig oder fachspezifisch das Netzwerk des engagierten IT Headhunters ist. So lässt sich feststellen, ob und in welchem Umfang bzw. in welchen Bereichen sich ein Engagement lohnt. Natürlich ist eine Prüfung des Lebenslaufes ebenso unerlässlich, um die eigentliche Erfahrung des potenziellen Headhunters festzustellen. Etwaige Zertifikate sowie Nachweise, die eine passende Fachkenntnis im gewünschten Bereich bescheinigen, sind hierbei immer von Vorteil.
Sollte dann eine engere Auswahl getroffen worden sein, ist ein persönliches Gespräch notwendig. Es darf nicht vergessen werden, dass der IT Headhunter auch als Personalberater dient. Die charakterliche Komponente wird zwar häufig unterschätzt, doch befinden sich zwei Menschen nicht auf derselben Wellenlänge, so kann dies die Kommunikation enorm beeinflussen. Im Falle einer Personalberatung könnte dies fatal sein sowie negative Folgen für das Unternehmen selbst nach sich ziehen.
Headhunter für die IT-Branche: worauf es bei der Spezialisierung ankommt
„IT“ ist kein Fachgebiet, sondern ein Sammelbegriff. Ein Vermittler, der seit Jahren SAP-Beratungen besetzt, hat selten ein belastbares Netzwerk in der Embedded-Entwicklung oder im IT-Security-Umfeld. Fragen Sie deshalb im Erstgespräch nicht nach Referenzen allgemein, sondern nach den letzten drei Besetzungen in genau Ihrem Segment. Ein seriöser Headhunter kann Rolle, Umfeld und Dauer benennen, auch ohne den Kundennamen zu nennen.
Ein zweiter Prüfpunkt ist das fachliche Verständnis. Ein Personalberater für die IT muss nicht programmieren können, er muss aber wissen, warum ein Java-Entwickler nicht ohne Weiteres eine Kotlin-Stelle übernimmt und weshalb ein DevOps-Engineer und ein klassischer Systemadministrator zwei verschiedene Kandidatenmärkte sind. Wer diese Unterschiede nicht kennt, schickt Profile, die Ihre Fachabteilung nach zwei Minuten aussortiert. Das kostet Sie mehr Zeit als eine eigene Suche.
Unterschiede gibt es auch in der Reichweite. Manche Vermittler arbeiten regional, andere bundesweit oder mit Zugriff auf Kandidaten im europäischen Ausland. Wenn Ihre Position remote besetzbar ist oder Sie ohnehin über Auslandsrecruiting nachdenken, vergrößert das den Kandidatenkreis erheblich und sollte im Briefing stehen.
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Trends der IT Branche
Das Hauptaugenmerk der Branche liegt aktuell vor allem auf künstlicher Intelligenz sowie der IT-Sicherheit. Technologische Entwicklungen und entsprechender Fortschritt geschehen in diesen Bereichen in einem unfassbaren Tempo. Doch auch die Weiterentwicklung der Cloud-Dienste oder Blockchain findet keinesfalls in einem langsamen Tempo statt. Es gilt, Flexibilität und Anpassungsvermögen in diesen angespannten Wirtschaftszeiten zu zeigen. Natürlich hat die alte Weisheit: „Never change a running system“ in manchen Fällen noch ihre Berechtigung, doch wird sie im Laufe der Zeit unbrauchbar. Wer stur auf einem veralteten System beharrt, nur weil es funktioniert, wird nach und nach von der Konkurrenz eingeholt und muss mit herben Nachteilen rechnen. Das bedeutet natürlich nicht, dass direkt jedem Trend hinterhergejagt werden muss, der auch nur minimal lohnenswert wirkt, ganz im Gegenteil. Bewährte Systeme können langfristig verwendet, allerdings auch im Laufe der Zeit optimiert werden. Nichtsdestotrotz sollte dennoch ein Auge auf der Entwicklung aktueller Trends und deren Entwicklung liegen, da sich jederzeit lohnenswerte Möglichkeiten und Investitionen offenbaren könnten, die das Unternehmen selbst weiterbringen können.
Auch der IT Headhunter sollte den Blick für potenziell lohnenswerte Entwicklungen und Anpassungen nicht verlieren, da er für das Unternehmen für gewöhnlich eine beratende Rolle einnimmt und mit entsprechender Expertise gesegnet ist. So ist der Markt an IT-Fachkräften zwar leergefegt, aber die Wechselbereitschaft vieler IT-Talente hoch.
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Headhunter & Personalberatung für IT Führungskräfte
Ein Headhunter für IT Führungskräfte stellt eine sich positiv auf das Unternehmen auswirkende Investition dar, sofern die genannten Punkte angemessen berücksichtigt werden. Insbesondere im IT-Sektor & Berufsfeldern der Informationstechnik ist ein gutes Gespür für die richtige Kandidatenansprache, fundierte Kenntnisse zum späteren Aufgabenbereich in den Einzelprojekten und langjährige Erfahrung im Recruiting wertschöpfender, hochqualifizierter Spezialisten essenziell. Vor allem dann, wenn es um sehr spezifische Stellen & Zielpersonen geht, die entsprechende Qualifikationen notwendig machen, kann eine konventionelle Suche nach einem Mitarbeiter sehr schwierig ausfallen, weswegen die Kontakte und das Netzwerk eines IT Headhunters einen wertvollen Wissensschatz darstellen können, der verwendet werden will. Trotzdem sollte auch hier auf Seriosität und Transparenz bestanden werden, um etwaige Risiken für das Unternehmen als Auftraggeber zu vermeiden sowie unnötige Kosten zu sparen. Eine kompetente Personalberatung ist bei einem Headhunter, spezialisiert auf IT Führungskräfte, garantiert.
Ablauf einer IT Personalvermittlung: von der Anfrage bis zur Unterschrift
Wer zum ersten Mal mit einem IT Headhunter arbeitet, unterschätzt meist den eigenen Anteil am Prozess. Am Anfang steht ein Briefing, und zwar ein fachliches. Ein Anforderungsprofil, das nur „Senior Entwickler, mehrjährige Erfahrung“ hergibt, führt zu Vorschlägen, die niemandem helfen. Gebraucht werden der Technologie-Stack, die Teamgröße, der Gehaltsrahmen und die Frage, wie viel Homeoffice möglich ist. Anschließend recherchiert der Headhunter den Markt und legt eine Longlist an, aus der nach der Direktansprache und den ersten Gesprächen eine Shortlist von meist drei bis fünf Profilen wird. Diese Vorschläge kommen bei Fachpositionen üblicherweise nach zwei bis vier Wochen.
Danach liegt der Ball wieder beim Unternehmen. IT-Kandidaten haben in der Regel mehrere Optionen parallel, und jede Woche Funkstille kostet Kandidaten. Wer Interviewtermine innerhalb weniger Tage anbietet und nach dem Gespräch schnell entscheidet, gewinnt Besetzungen, die sonst an ein anderes Unternehmen gehen. Zwischen Zusage und erstem Arbeitstag liegt dann noch die Kündigungsfrist, die bei IT Führungskräften häufig drei bis sechs Monate beträgt. Rechnen Sie diese Zeit in Ihre Cost of Vacancy ein, nicht erst ab Vertragsunterschrift.
[ AUTOR ]
Daniel Werner
Unternehmer & Gründer der HR Rocket GmbH
Daniel Werner ist Unternehmer, Online-Marketer und Gründer der HR Rocket GmbH. Seit 2008 im Performance-Marketing zuhause, startete er 2012 die erste regionale Jobbörse der heutigen Gruppe. Daraus wurden 129 eigene Jobbörsen und ein Social-Media-Netzwerk mit über 800.000 Nutzern. Er gilt als Pionier des Social-Media-Recruitings: 2013 setzte er als erste Jobbörse Deutschlands Facebook-Werbeanzeigen gezielt zur Bewerbersuche ein.