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Human Resource Manager

Human Resource Manager stellen die Schnittstelle zwischen Unternehmensführung und der Personalabteilung dar und tragen entscheidend zum Unternehmenserfolg bei. Lesen Sie jetzt, welche Aufgaben dieser innehält und wie man Human Resource Manager werden kann.

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Senior Human Resource Manager und sein Team.

Human Resource Manager, kurz erklärt

Der Human Resource Manager ist die zentrale Schnittstelle zwischen Unternehmensführung und Personalabteilung. Per Definition umfasst die Rolle alle Arbeitsbereiche rund um das Personal, von der Personalplanung über Recruiting bis zur Mitarbeiterentwicklung. Das Gehalt variiert je nach Erfahrung und Unternehmensgröße zwischen 30.000 und über 100.000 Euro. Erfahren Sie, welche Ausbildung und Qualifikationen Sie für den Weg vom Studium bis zum Head of HR benötigen.

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Der Human Resource Manager (HR-Manager) ist eine zentrale Rolle in Unternehmen und fungiert als Schnittstelle zwischen Unternehmensführung und Personalabteilung. Unter der Definition eines HR-Managers versteht man alle Tätigkeiten, die mit dem Personal eines Unternehmens zusam­men­hängen, von der Personalplanung bis hin zur Mitarbeiterentwicklung und ‑bindung. Ein HR-Manager ist verant­wortlich für die Sicherstellung der strate­gi­schen Ausrichtung des Personals im Einklang mit den Unternehmenszielen. Zu den wichtigsten Aufgaben gehören das Recruiting, die Personalentwicklung, das Entgeltmanagement sowie die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Geschäftsführung. Die Ausbildung zum HR-Manager erfolgt meist über ein Studium im Bereich Human Resources oder Betriebswirtschaftslehre, oft ergänzt durch Praxiserfahrungen und Weiterbildungen in Bereichen wie Arbeitsrecht oder Personalentwicklung. Das Gehalt eines HR-Managers variiert je nach Unternehmensgröße und Erfahrung. Einsteiger können mit einem Jahresgehalt zwischen 30.000 und 42.000 Euro rechnen, das nach einigen Jahren auf bis zu 50.000 Euro ansteigen kann. In Führungspositionen, wie etwa als Personalleiter großer Konzerne, sind Gehälter von über 100.000 Euro möglich. (Geschätzte Lesezeit: 10–15 Minuten)

Der Faktor Mensch für das HR Management

So gut wie jedes Unternehmen lebt von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von deren Wissen und Erfahrungen. Es sind Menschen mit Empfindungen, Gedanken, Gefühlen und verschie­denen Merkmalen, die mit ihren unter­schied­lichen Persönlichkeiten den Arbeitsalltag & die Teamdynamik prägen. Andererseits muss das Unternehmen diese Menschen auch als Kostenfaktor sehen, der den Gesamterfolg des Unternehmens beeinflusst.

Die Fäden der gesamten Personalstruktur laufen beim sogenannten Human Resources Manager zusammen. Per Definition bildet er die Schnittstelle zwischen Unternehmensführung und dem gesamten Personalwesen. Der Human Resources Manager ist Soziologe, Psychologe und Motivator, Taktierer, Entscheider und Talentsucher in Personalunion. Mit den Aufgaben des Human Resources Managers, seinen Planungen und Zielsetzungen definiert er den Personalbedarf, den Personaleinsatz, die Personalentwicklung und stellt die Stärkung der Mitarbeiterbindung sicher. So trägt er langfristig zum Unternehmenserfolg bei.

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Der Human Resource Manager per Definition

Unter der Definition des Human Resources Managers sind alle Arbeitsbereiche zusam­men­ge­fasst, die mit dem Personal eines Unternehmens in Verbindung stehen und die weit über das Recruitingverfahren hinaus­gehen. Wichtig dabei ist die Kombination aus Einsatzplanung, den Unternehmenszielen und die Einbindung von Mitarbeiterbelangen. Implementiert werden, neben den generellen Zielsetzungen, auch wichtige Softskills, etwa quali­fi­zie­rende Maßnahmen oder persön­liche Feedback-Gespräche.

”Wichtig dabei ist die Kombination aus Einsatzplanung, den Unternehmenszielen und die Einbindung von Mitarbeiterbelangen. Implementiert werden, neben den generellen Zielsetzungen, auch wichtige Softskills, etwa quali­fi­zie­rende Maßnahmen oder persön­liche Feedback-Gespräche.”

Ebenso wichtig ist die struk­tu­relle Vorbereitung der Mitarbeiterkommunikation, die Stärkung der Mitarbeiterbindung innerhalb des Unternehmens und die Vermittlungsfunktion zwischen den betrieb­lichen Ebenen, etwa zur Geschäftsführung oder zum Betriebsrat.

Die Human Resources Manager Definition macht an den beschrie­benen Aufgabenstellungen jedoch nicht halt. Denn bei der Personalentwicklung geht es auch um den Abruf geistiger Fähigkeiten, die sich beispiels­weise im Vorschlags- oder Verbesserungswesen niederschlagen.

HR Management: die Funktion hinter der Rolle

HR Management bezeichnet nicht die Person, sondern die betriebliche Funktion. Sie umfasst alles, was zwischen dem ersten Kontakt mit einem Bewerber und dem Austritt eines Mitarbeiters passiert. Üblich ist die Einteilung in fünf Felder: Personalplanung, Personalbeschaffung, Personalentwicklung, Personalverwaltung samt Entgelt und Personalcontrolling.

Wie diese Felder verteilt sind, hängt an der Unternehmensgröße. Bis etwa 50 Mitarbeitende liegt fast alles bei einer Person, oft neben der Buchhaltung. Zwischen 50 und 250 entsteht meist eine eigene Personalstelle mit einem HR Manager, der Recruiting und Administration trennt und erste Standards einführt: Arbeitsvertragsvorlagen, ein Bewerbermanagementsystem, ein festes Onboarding. Ab einigen hundert Beschäftigten spezialisieren sich die Rollen, und an der Spitze steht ein Personalleiter oder ein CHRO mit Sitz in der Geschäftsleitung.

Für den einzelnen HR Manager heißt das: Die Berufsbezeichnung sagt wenig über den tatsächlichen Zuschnitt der Stelle. Wer sich bewirbt, sollte im Gespräch klären, ob die Position operativ oder strategisch angelegt ist, wie viele Mitarbeitende betreut werden und ob ein Betriebsrat existiert. Diese drei Antworten beschreiben den Job besser als jede Stellenanzeige.

Gehalt eines Human Resources Managers 

Die vielfäl­tigen Aufgaben und Verantwortungsbereiche im Personalwesen schlagen sich im Human Resources Manager Gehalt nieder. Wer das Studium mit einer unter­neh­me­ri­schen HR Manager Ausbildung verknüpft, darf mit folgendem Ausbildungsgehalt rechnen:

(Ausbildungs-)Gehalt eines Human Resources Managers:

Ideal für Gehaltsgespräche ist die Kombination aus Hochschulstudium und ersten Praxiserfahrungen. In diesem Falle ergibt sich für den Einsteiger eine Gehaltsspanne zwischen 30.000 und rund 42.000 Euro Jahresgehalt. Das steigt nach etwa vier Jahren auf zirka 36.000 bis 50.000 Euro, in der Spitze können die Jahreseinnahmen auf bis zu 60.000 Euro und höher klettern. Je nach Unternehmen und dessen erfüllten Anforderungen erreicht das Human Resources Manager Gehalt durchaus sogar um die 100.000 Euro pro Jahr, als verant­wort­licher Personalleiter eines Konzerns kann die Marke von 125.000 Euro erreicht und überschritten werden. Eine Ausbildung zum Human Resources Manager kann sich also sowohl aufgrund des spannenden Aufgabenbereichs, als auch durch die monetäre Wertschätzung lohnen.

Besprechung in einer Personalabteilung.

HR Manager Stellenangebote auf Rekordniveau

Trotz Konkurrenzdruck haben gut ausge­bildete und quali­fi­zierte Kräfte im Berufsumfeld des Personalwesens teils erstklassige Aussichten auf eine Stelle. Immer mehr Unternehmen tun sich schwer, geeignete Kandidaten oder Kandidatinnen als Fachkräfte in diesem Bereich zu rekru­tieren, obwohl die Zahl der Bewerber deutlich zulegen. Personalberater oder ‑dispo­nenten zählen genauso zur Spitzengruppe wie Teamleiter und Führungskräfte. Alleine im Jahr 2016 sind die HR Manager Stellenangebote um bis zu 700 Prozent (!) gestiegen. Dennoch lässt sich die große Nachfrage der Unternehmen nach wie vor kaum befrie­digen. Betroffen von diesem Trend sind so gut wie alle Bereiche der Personalorganisation. Einen leichten Abwärtstrend verzeichnen lediglich Jobangebote für Aufgaben im Personalmarketing.

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Der Weg vom Student zum Head of HR: Ausbildung und Aufgaben eines Human Resource Managers

Die Human Resources Manager Aufgaben sind breit gefächert. Sie drehen sich rund um optimale Planungen der “Unternehmensressource Mensch” mit den entspre­chenden Teilbereichen, zumeist verwal­tender Natur. So sind Human Resource Manager zuständig für die Personalwirtschaftskontrolle, erlassen Personalrichtlinien und kümmern sich um unter­neh­mens­kul­tu­relle Maßnahmen im Rahmen von Employer Branding. Aber auch Entlassungsgespräche, das Entgeltmanagement und Mitarbeitereinstellungen gehören zum Aufgabenfeld. Durchgesetzt haben sich aber auch die Forderungen nach neuen Lösungsansätzen im Rahmen der sozialen Verantwortung in Bezug auf die Mitarbeiterführung und ‑motivation. Richtig angewendet, führen Human Resources Manager vor allem bei der Produktivität und der Effektivität zu besseren Ergebnissen. Sie müssen im Einklang mit der Zufriedenheit der Mitarbeiter stehen, die heute ein positives und leistungs­för­derndes Arbeitsumfeld erwarten.

HR Manager Jobs bzw. deren Jobstellen sind entspre­chend ausge­prägt und zielori­en­tiert ausge­richtet. Sie müssen sich jedoch auch kriti­schen Meinungen stellen. Gemeint ist vor allem die Einstellung zu Mitarbeitern unter dem allei­nigen Aspekt einer Ressource, des sogenannten Humankapitals. Diese Situation führte sogar so weit, dass es das Wort “Humankapital” 2004 tatsächlich in die Auswahl als “Unwort des Jahres” schaffte und diese ganz oben anführte.

Am Ende der Karriereleiter haben die Jobs der Human Resources Manager eine klare Ausrichtung zur entspre­chenden Verantwortungs- und Führungsposition, die sich aller­dings mit der Größe eines Unternehmens ändern. In kleinen und mittleren Betrieben werden eher Allrounder gesucht, die zeitgleich auch die Aufgaben eines Personalreferenten übernehmen müssen. Auf Konzernebene verant­wortet der Manager jedoch mehr die strate­gi­schen Ausrichtungen der Personalarbeit und koordi­niert die zwingend dazuge­hö­renden Fachbereiche wie beispiels­weise die langfristige Personalentwicklung & Personalkontrolle.

HR Manager, Hiring Manager, Recruiter: Wer macht was?

Die Begriffe werden im Alltag durcheinandergeworfen, meinen aber drei verschiedene Rollen. Der HR Manager verantwortet die Personalarbeit als Ganzes und ist organisatorisch in der Personalabteilung verankert. Der Recruiter ist auf Personalgewinnung spezialisiert: Er schreibt aus, sucht aktiv über Active Sourcing und führt die ersten Gespräche.

Der Hiring Manager dagegen sitzt nicht in HR. Das ist die Führungskraft der Abteilung, in der die Stelle offen ist, also der Teamleiter Buchhaltung oder der Leiter Produktion. Er kennt die fachlichen Anforderungen, gibt das Anforderungsprofil vor, führt das Fachgespräch und entscheidet über die Einstellung. HR bereitet vor, strukturiert und achtet auf Rechtssicherheit, entscheidet aber in der Regel nicht allein.

In kleinen Unternehmen fallen alle drei Rollen zusammen: Die Geschäftsführerin ist Hiring Manager, der einzige HR-Mitarbeiter macht Recruiting und Administration gleichzeitig. Reibung entsteht immer dann, wenn nicht geklärt ist, wer die Absage verantwortet und wer dem Kandidaten das Angebot macht. Diese Frage sollte vor der ersten Ausschreibung beantwortet sein, nicht danach.

Die Aufgaben eines HR Managers im Tagesgeschäft

Wer wissen will, was ein HR Manager konkret tut, schaut am besten auf eine typische Woche. Ein großer Teil der Zeit geht in laufende Personalprozesse: Stellen ausschreiben, Bewerbungen sichten, Gespräche terminieren und führen, Verträge aufsetzen, Zeugnisse formulieren, Onboarding-Termine koordinieren. Dazu kommen Fragen aus der Belegschaft, von der Elternzeit über den Urlaubsanspruch bis zur Frage, wie eine interne Bewerbung abläuft.

Der zweite Block ist die Zusammenarbeit mit den Führungskräften. Ein HR Manager berät den Vertriebsleiter, der zwei Stellen besetzen will, bespricht mit der Geschäftsführung eine anstehende Trennung und bereitet Gehaltsrunden vor. Bei Kündigungen, Abmahnungen und Aufhebungsverträgen ist er derjenige, der auf Fristen und Formalien achtet, oft in Abstimmung mit einem Fachanwalt.

Der dritte Block wird gern unterschätzt: Zahlen. Fluktuation, Krankenstand, Time-to-Hire, Kosten je Einstellung. Wer diese Kennzahlen sauber führt, argumentiert in Budgetgesprächen deutlich besser als jemand, der nur mit Bauchgefühl auftritt. Nützlich sind dafür Größen wie Cost-per-Hire, die Cost of Vacancy und der Bradford Faktor zur Bewertung von Fehlzeiten.

Human Resource Manager im Home Office.

Berufliche Voraussetzungen eines HR-Managers

HR-Studium versus BWL-Studium? Diese Frage hat das Potenzial für sehr genaue Überlegungen. Das gilt auch für Studenten der Psychologie oder der Soziologie, sofern sie später eine Karriere im HR-Management anstreben. Die Voraussetzungen sind folgendermaßen:

Human Resources Studium | HR-Studium

Ein Bachelor-Abschluss mit dem Nachweis eines absol­vierten spezi­fi­schen Human-Resources-Studiengangs.

Betriebs-Wirtschaftslehre Studium | BWL-Studium

Ein genera­lis­tisch ausge­rich­tetes Studienfach, dem später eine entspre­chende Human Resources Weiterbildung im Master folgen sollte. Aber auch im Bachelorgrundstudium können perso­nal­spe­zi­fische Schwerpunkte gelegt werden.

Betriebliche Praktika

… und/oder eine weitere Spezialisierung, etwa mit dem Master für Personalentwicklung als bestim­mende HR Weiterbildung. Spezielle Kenntnisse im Fach Arbeitsrecht oder Controlling (gute Argumente für das Einstellungsgespräch)

Bewerbung als HR Manager und der Weg über den Quereinstieg

Wer sich als HR Manager bewirbt, wird von Personalern gelesen. Das schärft die Anforderungen an die eigene Bewerbung: Eine schwammige Selbstbeschreibung fällt hier sofort auf. Gefragt sind Zahlen und Belege, also wie viele Stellen im Jahr besetzt wurden, für wie viele Mitarbeitende die Betreuung galt, welches System im Einsatz war und ob Erfahrung mit Betriebsrat, Kündigungen oder Tarifbindung besteht.

Der Quereinstieg funktioniert häufiger, als der klassische Studienweg vermuten lässt. Viele HR Manager in mittelständischen Betrieben kommen aus der kaufmännischen Sachbearbeitung, aus Assistenzrollen oder aus dem Vertrieb und haben sich über die Weiterbildung zum Personalfachkaufmann bei der IHK qualifiziert. Auch der Einstieg über eine Personalberatung oder ein Zeitarbeitsunternehmen ist ein gängiger Weg, weil dort Recruiting in hoher Taktzahl gelernt wird.

Ohne Grundkenntnisse im Arbeitsrecht wird es allerdings eng. Kündigungsfristen, Befristungsrecht, Mutterschutz und die Mitbestimmung des Betriebsrats nach Betriebsverfassungsgesetz gehören zum Handwerkszeug. Wer hier unsicher ist, macht Fehler, die das Unternehmen im Zweifel vor dem Arbeitsgericht teuer bezahlt.

Studenten in der Ausbildung zum Human Resource Manager.

[ AUTOR ]

Lisa Werner – Gestaltung und Kundenbetreuung bei der HR Rocket GmbH

Lisa Werner

Gestaltung & Kundenbetreuung, HR Rocket GmbH

Lisa Werner ist seit der ersten Jobbörse 2012 Teil von HR Rocket und kennt die Entwicklung des Familienunternehmens aus erster Hand, vom regionalen Portal bis zum Netzwerk mit 127 eigenen Jobbörsen. Als Gestalterin und Kundenbetreuerin gestaltet sie Stellenanzeigen und begleitet Arbeitgeber persönlich von der ersten Kampagne bis zur erfolgreichen Einstellung.

Mehr über das Team Zuletzt aktualisiert: 04. September 2026

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Häufig gestellte Fragen

Was macht ein Human Resource Manager?

Ein Human Resource Manager ist die zentrale Schnittstelle zwischen Unternehmensführung und Personalabteilung. Er verantwortet Aufgaben wie Personalplanung, Recruiting, Mitarbeiterentwicklung, Entgeltmanagement und die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Geschäftsführung.

Wie viel verdient ein HR Manager?

Das Gehalt eines HR Managers variiert stark nach Erfahrung und Unternehmensgröße. Einsteiger verdienen zwischen 30.000 und 42.000 Euro pro Jahr, nach einigen Jahren sind 36.000 bis 50.000 Euro üblich. In Führungspositionen großer Konzerne können Gehälter von über 100.000 Euro erreicht werden.

Welche Ausbildung braucht man als Human Resource Manager?

Der Einstieg erfolgt meist über ein Studium im Bereich Human Resources oder Betriebswirtschaftslehre (BWL). Auch ein Psychologie- oder Soziologiestudium mit HR-Schwerpunkt ist möglich. Ergänzende Praxiserfahrung durch Praktika sowie Weiterbildungen in Arbeitsrecht oder Personalentwicklung verbessern die Karrierechancen deutlich.

Was ist der Unterschied zwischen HR Manager und Personalreferent?

Ein HR Manager trägt die strategische Gesamtverantwortung für den Personalbereich und koordiniert übergreifende Themen wie Personalplanung und Employer Branding. Ein Personalreferent arbeitet eher operativ und kümmert sich um die konkrete Betreuung einzelner Mitarbeiter und Fachbereiche. In kleineren Unternehmen werden beide Rollen oft von einer Person ausgeübt.

Wie sind die Berufsaussichten für HR Manager?

Die Berufsaussichten für HR Manager sind sehr gut. Die Nachfrage nach qualifizierten Personalfachkräften ist seit Jahren hoch, da Unternehmen zunehmend Schwierigkeiten haben, geeignete Kandidaten für HR-Positionen zu finden. Besonders gefragt sind Spezialisten mit Erfahrung im digitalen Recruiting und in der strategischen Personalentwicklung.

HR Manager, was ist das?

Ein HR Manager (Human Resource Manager) verantwortet die Personalarbeit eines Unternehmens und sitzt zwischen Geschäftsführung und Belegschaft. Er plant den Personalbedarf, steuert Recruiting und Personalentwicklung, verhandelt Gehälter und arbeitet mit Betriebsrat und Führungskräften zusammen. In kleinen Unternehmen macht er alles selbst, im Konzern führt er ein Team und verantwortet vor allem die Strategie.

Was ist der Unterschied zwischen HR Manager und Hiring Manager?

Der HR Manager gehört zur Personalabteilung und verantwortet den Prozess: Stellenausschreibung, Bewerbermanagement, Vertrag, Onboarding. Der Hiring Manager ist die Führungskraft des Fachbereichs, in dem die Stelle frei ist. Er definiert das Anforderungsprofil, führt das Fachgespräch und entscheidet am Ende, wer eingestellt wird. Der HR Manager berät und moderiert, die fachliche Auswahl trifft der Hiring Manager.

Was gehört zu den Aufgaben im HR Management?

Zum HR Management gehören Personalplanung, Personalbeschaffung, Personalentwicklung, Entgelt- und Vertragsmanagement, Personalcontrolling sowie die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat. Dazu kommen administrative Pflichten wie Arbeitsverträge, Zeugnisse, Bescheinigungen und die Vorbereitung der Lohnabrechnung. In größeren Unternehmen sind diese Felder auf mehrere Rollen verteilt, in kleineren liegen sie bei einer Person.

Kann man ohne Studium HR Manager werden?

Ja. Der Quereinstieg läuft meist über eine kaufmännische Ausbildung mit Personalbezug und die Weiterbildung zum Personalfachkaufmann bei der IHK. Wer aus Vertrieb, Assistenz oder Sachbearbeitung kommt, sammelt zunächst Erfahrung in Personaladministration oder Recruiting. Für Positionen mit Führungsverantwortung und Budget wird in größeren Unternehmen aber häufig ein Studium erwartet.

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