[ BEITRAG ]

Candidate Persona

Bei der Suche nach Mitarbeitern können sogenannte Candidate Personas helfen, diese bilden verschiedene Personentypen ab, inkl. deren persön­licher Interessen und Skills, um darauf basierend Personalmaßnahmen zur Mitarbeitergewinnung abzuleiten und umzusetzen. Lernen Sie jetzt, wie Sie passende Candidate Personas definieren und Ihren Recruiting-Prozess erleichtern können.

Inhaltsverzeichnis 

Eine Candidate Persona ist eine fiktive Darstellung des idealen Bewerbers, basierend auf Informationen wie Demografie, Qualifikationen und Zielen. Sie wird genutzt, um Personalmaßnahmen gezielt auszu­richten und Recruiting-Prozesse zu optimieren. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, vor allem in HR-Marketing und Employer Branding. Candidate Personas helfen, die richtigen Kommunikationskanäle zu wählen, um Streuverluste zu minimieren, und sie unter­stützen interne Prozesse wie Altersvorsorge und Entgeltstrukturen. Die Vorteile für Unternehmen sind ein beschleu­nigter Recruiting-Prozess, bessere Personalgewinnung und geringere Kosten durch gezielte Ansprache der richtigen Zielgruppe. Zur Erstellung nutzt man Daten aus dem Personalinformationssystem sowie Befragungen und Feedbacktools, ergänzt durch Studien und Brainstorming, um ein klares Bild der Zielgruppe zu erhalten und gezielte Maßnahmen abzuleiten. (Geschätzte Lesezeit: 10–15 Minuten)

Candidate Persona Definition

Die Nutzung von Candidate Personas kommt ursprünglich aus dem klassi­schen Marketing. Dort werden Zielgruppen von Produkten durch eine Muster-Person (Persona) definiert. Dabei werden der Person je nach Verwendung in verschie­denen Dimensionen Merkmalsausprägungen zugeordnet. Auch im Personalwesen werden Candidate Personas gerne einge­setzt, um verschiedene Kandidaten in ihren Merkmalsausprägungen zu unterscheiden. 

“Im Bereich des HR-Marketings und Recruitings dienen Candidate Personas dazu, Stellenanzeigen bzw. HR-Kampagnen zielge­richtet einzu­setzen. Damit werden Streuverluste (z.B. wenig genutzte Kommunikationskanäle oder Social-Media-Plattformen) reduziert und Kosten gespart. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Nutzung den gesamten Recruiting-Prozess beschleu­nigen kann, da besten­falls mit jedem konkreten Anforderungsprofil eine Musterperson verbunden ist.”

Die Relevanz von Candidate Personas hat in der Vergangenheit stark zugenommen und sind heute kaum noch vom alltäg­lichen Arbeitsleben wegzu­denken. Im folgenden Ratgeber-Artikel beleuchten wir Einsatzmöglichkeiten, Vorteile sowie anwendbare Tools, welche das Arbeiten mit Candidate Personas deutlich erleichtert. 

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Einsatzmöglichkeiten & Informationen von Personas

Die Einsatzmöglichkeiten im HR-Bereich sind vielfältig. Da dieses Instrument aus dem Marketing stammt, wird es häufig im Bereich HR-Marketing bezie­hungs­weise auf strate­gi­scher Ebene im Employer Branding verwendet. Die Person (z.B. die Wunschkandidatin bzw. der Wunschkandidat), die eine Zielgruppe vertritt, kann dabei folgende Eigenschaften besitzen: 

  • Demografische Daten (Alter, formaler / höchster Bildungsabschluss, Wohnort, Geburtsort, Lebensabschnitt, familiäre Beziehungen z. B. Kinder etc.)
  • Anforderungen der Position (Qualifikation / Abschlüsse, Kenntnisse, Erfahrung, Kompetenzen)
  • Werte der Person (was schätzt sie, welche Benefits eines Unternehmens sind ihr bei einem Job wichtig?)
  • Persönlichkeitsmerkmale (ist die Person eher intro­ver­tiert, extro­ver­tiert, ist sie kreativ, aktiv, passiv?)
  • Ziele (welche Ziele verfolgt die Person — bezogen auf die Karriere oder in persön­licher Hinsicht, was motiviert die Person, was weckt ihr Engagement?)
  • Herausforderungen & Blockaden (Was frustriert im Arbeitsalltag, was hindert sie den aktuellen Job zu wechseln?)
  • Verhalten bei der Informationsbeschaffung bezie­hungs­weise in sozialen Medien (wo infor­miert sie sich, welche Social-Media-Kanäle nutzt sie, welchen Influencern etc. folgt sie, welche Kontaktpunkte gibt es?)

Sobald ein solches fiktives Muster für die verschie­denen Zielgruppen besteht, können im Rahmen des Recruitings eine Reihe von Maßnahmen direkt abgeleitet werden. Existiert beispiels­weise eine Candidate Persona für IT-Fachleute, welche nur ganz bestimmte IT Jobportale nutzt, dann sollte aufgrund dessen auch nur auf diesen Plattformen Werbung geschaltet werden. Für die konkrete Ausgestaltung der Stellenausschreibungen können weitere Informationen genutzt werden. Ist für die genannte Zielgruppe beispiels­weise bekannt, dass sie gern aus dem Home-Office oder mobil arbeitet und das Unternehmen diesen Benefit bietet, dann sollte dieser in der Stellenanzeige prominent platziert werden. 

Ein weiteres Feld für die Nutzung fiktiver Personen ist die betrieb­liche Altersvorsorge. Bei dieser kann mithilfe von Candidate Personas die Höhe der betrieb­lichen Altersvorsorge der Mitarbeiter des Unternehmens abgeschätzt werden. In diesem Fall sind vor allem das Alter, Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen und die Länge der Betriebszugehörigkeit sinnvolle Eigenschaften der Musterperson. Sofern sich dann beispiels­weise gesetz­liche Änderungen in der betrieb­lichen Altersvorsorge ergeben, können diese für die verschie­denen Candidate Personas durch­ge­spielt werden und auf dieser Basis Beispiele im Intranet des Unternehmens präsen­tiert werden. 

Sehr ähnlich ist die Abschätzung der Änderungen an der Entgeltstruktur. Dies kann Änderungen im Hinblick auf Entgeltstufen und ‑gruppen, aber auch Änderungen im Prämiensystem umfassen. Auch für diese Anwendungen helfen Candidate Personas für die Folgeabschätzung. Sie sind aller­dings aber auch eine gute Möglichkeit, Änderungen und ihre Auswirkung anhand dieser Muster gegenüber der Belegschaft zu kommu­ni­zieren und möglichst plastisch darzustellen. 

Vorteile für das Unternehmen

Im Bereich des HR-Marketings und Recruitings dienen Candidate Personas dazu, Stellenanzeigen bzw. HR-Kampagnen zielge­richtet einzu­setzen. Damit werden Streuverluste z.B. wenig genutzte Kommunikationskanäle reduziert und Social Media Recruiting kosten­ef­fi­zient genutzt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Nutzung den gesamten Recruiting-Prozess beschleu­nigen kann, da besten­falls mit jedem konkreten Anforderungsprofil eine Musterperson verbunden ist. Beim Stellenanzeige schreiben, für die eine Musterperson vorliegt, können zielführend die richtige Ansprache und die richtigen Plattformen für die Anzeige gewählt werden. Entsprechend schnell ist die Anzeige dann veröffentlicht. 

Für die übrigen genannten Anwendungen im Bereich betrieb­liche Altersvorsorge oder Entgelt sind Candidate Personas eine gute Möglichkeit, Änderungen oder auch Vorteile des Unternehmens verständlich darzu­stellen. Für die interne Kommunikation, aber auch gegenüber Bewerberinnen und Bewerbern ist dies bei den genannten abstrakten Themen eine hilfreiche Unterstützung. 

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Wie man eine Candidate Persona erstellt & geeignete Tools

Eine gute Informationsquelle für die Candidate Personas ist das Personalinformationssystem des Unternehmens. In diesem sind einige der genannten Informationen, z.B. zur Demografie, verfügbar. Möglicherweise geben die Daten auch Anhaltspunkte, wie die Beschäftigten in bestimmten Bereichen zu Candidate Personas geclustert werden können. Neben diesen internen Daten können durch Brainstorming beispiels­weise auch Informationen zu zukünf­tigen Anforderungen an Mitarbeitende ergänzt werden. Daneben lohnt ein Blick in die Literatur und in Studien, die die Wünsche der Zielgruppe skizzieren sowie Trends hinsichtlich verschie­dener Recruiting-Plattformen aufzeigen. 

Weiterhin können Befragungen bezie­hungs­weise Tiefeninterviews mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten sowie mit Bewerberinnen und Bewerbern für weiteren Informationsgewinn genutzt werden. Hierfür können beispiels­weise klassische Feedbacktools zum Bewerbungsprozess zur Anwendung kommen. Ebenso können Führungskräfte zu den verschie­denen Dimensionen ihrer Wunschkandidatin / ihrem Wunschkandidaten befragt werden. Zudem können natürlich auch die Talente im Unternehmen befragt werden, um zu verstehen, welche Benefits sie am Unternehmen schätzen und aus welchen Motiven heraus sie sich im Unternehmen engagieren. 

Fazit zu Candidate Persona

Mit Candidate Personas können Sie in verschie­denen Anwendungen Personalprozesse beschleu­nigen, die Qualität der Personalarbeit verbessern und dank zielge­rich­tetem Einsatz von Recruiting-Instrumenten die Kosten senken. Auf längere Sicht könnten Unternehmen Candidate Personas, welche im Unternehmen in Zukunft häufiger nachbe­setzt werden müssen, auch wieder­ver­wenden. Sofern Sie Unterstützung bei diesem Vorhaben benötigen, können Sie gerne mit uns in Kontakt treten. Damit haben Sie die Möglichkeit, gezielt Inserate zu schalten und zukünftige Mitarbeitende direkt werben zu können sowie auf unsere Expertise auf dem Feld der Personalvermittlung von Führungskräften zurückzugreifen. 

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