Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung
Ausbildungsmarketing ist entscheidend: Fast jeder zweite Ausbildungsbetrieb konnte zuletzt nicht alle Plätze besetzen, gleichzeitig suchten 2025 so viele Bewerber erfolglos wie seit 2010 nicht — der Ausbildungsmarkt hat ein Passungsproblem, kein reines Bewerberproblem. Unternehmen müssen ihre Arbeitgebermarke stärken, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Azubi Recruiting umfasst alle Maßnahmen zur Gewinnung von Auszubildenden und muss gezielt auf die junge Generation abgestimmt sein. Aktuelle Trends zeigen: Die aktive Suche läuft über Google und Online-Jobbörsen, Social Media wie TikTok und Instagram wirkt als Schaufenster für authentische Einblicke — und die Eltern reden bei der Berufswahl stärker mit, als viele denken. Gleichzeitig bleiben Messen, Praktika und Schulmarketing wichtige Instrumente, um langfristig Fachkräfte zu binden.
Zu den wichtigsten Instrumenten im Ausbildungsmarketing zählen Social Media Marketing, mobil optimierte Karriereseiten mit One-Click-Bewerbungen, Chatbots, digitale Assessment-Tests sowie Messeauftritte. Ein strategisches Ausbildungsmarketingkonzept bündelt all diese Maßnahmen, um potenzielle Auszubildende gezielt anzusprechen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Es kombiniert digitale Instrumente wie Social Media und Karriereseiten mit persönlichem Kontakt durch Messen und Schulmarketing, während der Fokus auf einer klaren Arbeitgebermarke und einem einfachen Bewerbungsprozess liegt. Falls noch Fragen offen sind, werfen Sie einen Blick in unser FAQ. (Geschätzte Lesezeit: 15–20 Minuten)
Ausbildungsmarketing als Erfolgsfaktor für Unternehmen
Der Ausbildungsmarkt in Deutschland ist seit Jahren angespannt — aber anders, als viele denken: Laut DIHK-Ausbildungsumfrage 2025 konnte fast jeder zweite Ausbildungsbetrieb (48 %) im Jahr 2024 nicht alle Plätze besetzen, fast ein Drittel der betroffenen Betriebe erhielt keine einzige Bewerbung. Gleichzeitig meldete das BIBB zum 30. September 2025 insgesamt 84.400 erfolglos suchende Bewerber — den höchsten Wert seit 2010. Das Problem ist also weniger ein Mangel an Interessenten, sondern ein Passungsproblem: Betriebe und Bewerber finden nicht zusammen.
Unternehmen müssen gezielt ihre Arbeitgebermarke stärken und nachhaltige Konzepte im Azubi Recruiting umsetzen, um talentierte Fachkräfte fürs eigene Unternehmen zu gewinnen. Dabei gilt es, die besten Talente durch gezielte Kandidatenansprache zu überzeugen, offene Ausbildungsstellen durch Maßnahmen im Ausbildungsmarketing adäquat zu bewerben und mithilfe von Employer Branding die Arbeitgeberattraktivität zu steigern. Durch die Schnelllebigkeit junger Generationen sollten aufstrebende Trends zudem im Marketingkonzept eines jeden erfolgreichen Unternehmens aufgegriffen werden. Die social-media-affine Jugend muss in einem diversifizierten Marketingmix unterschiedlichster Kanäle wie beispielsweise durch TikTok Recruiting und Instagram Recruiting oder auch Pinterest Recruiting angesprochen werden. Von dementsprechend großer Bedeutung ist es, qualifizierte Mitarbeiter im Betrieb zu haben, die mit diesen wichtigen Kompetenzen ausgestattet sind und Werbung für Ausbildungsplätze gekonnt platzieren können.
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Azubi Recruiting per Definition
Ausbildungsmarketing definiert alle Maßnahmen, Ideen und Instrumente zur Rekrutierung von Auszubildenden. Dabei müssen sich Unternehmen agil an die sich verändernden Generationen anpassen und ihre Akquise der Azubis zielgruppengerecht & generationsspezifisch im Rahmen eines ausgefeilten Ausbildungsmarketingkonzepts umsetzen. Um in Zeiten des demografischen Wandels die besten Talente für den eigenen Betrieb gewinnen zu können, gilt es ebenfalls mit klarem Blick durch die Welt zu gehen und aufkommende Trends im Azubi Recruiting rechtzeitig zu identifizieren. Diese verschiedenen Instrumente und Maßnahmen ergeben somit das Gesamtbild des Azubi-Recruitings in einem Unternehmen. Dabei ist Ausbildungsmarketing gleichermaßen für große und kleine Betriebe wichtig.
Trends im Azubi Recruiting
Gerade in Regionen mit einer geringen Bevölkerungsdichte ist es schwierig, Auszubildende zu finden. Umso wichtiger sind hier Azubi Marketing Maßnahmen, die junge Menschen dazu bewegen, in der Region zu bleiben. Möglichst mit dem langfristigen Ziel, auch nach Ausbildungsende qualifizierte Berufseinsteiger übernehmen und weiterentwickeln zu können. Durch individuelle Personalentwicklungsmaßnahmen ergeben sich Karrieremöglichkeiten, die gute Mitarbeiter an Ihr Unternehmen binden und in der Region halten. Trendbranchen haben es oft leichter, Nachwuchs zu finden, als beispielsweise aussterbende Branchen. Leider ist gerade das Handwerk stark betroffen. Berufe, wie Sattler, Schuhmacher, Landwirt oder Steinmetz haben es besonders schwer Nachwuchstalente zu finden, die sich für das Handwerk begeistern. Hier muss auf hohe Attraktivität der Betriebe, gute Bezahlung schon in der Ausbildung und moderne Grundeinstellung der Chefs gesetzt werden, um junge Menschen zu begeistern und zu halten.
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Im Trend sind sichere Branchen, wie die Lebensmittelindustrie, der Gesundheitssektor, Informationstechnologie oder auch Sport und Fitness. Branchen wie das Hotel- und Gastgewerbe, die Gastronomie oder der Tourismus haben es traditionell schwerer, Auszubildende zu gewinnen — hier sind kreative Ansätze im Ausbildungsmarketing besonders wichtig.
Wie die Lage am Ausbildungsmarkt wirklich aussieht, zeigen die aktuelle BIBB-Bilanz und die Ausbildungsmarktbilanz der Bundesagentur für Arbeit:
| Ausbildungsmarkt — Kennzahl (Stichtag 30.09.2025) | Wert |
|---|---|
| Unbesetzte Ausbildungsstellen | 54.400 (−21,6 % zum Vorjahr) |
| Erfolglos suchende Bewerber | 84.400 (+19,9 % — höchster Wert seit 2010) |
| Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge | 476.000 (−2,1 %) |
| Bewerber je 100 betriebliche Stellen | 93 (Vorjahr: 86) |
Wichtig für die Einordnung: Am Interesse junger Menschen liegt es nicht. Laut der Jugendbefragung „Ausbildungsperspektiven 2025" der Bertelsmann Stiftung streben 43 % der Jugendlichen eine Ausbildung an — mehr als ein Studium (40 %). Viele finden sich aber in der Fülle der Informationen zur Berufswahl schlicht nicht zurecht. Genau hier setzt gutes Ausbildungsmarketing an: sichtbar sein, klar informieren, einfach erreichbar bleiben.
Die Studie Azubi-Recruiting Trends 2025 (über 5.400 befragte Schüler, Azubis und dual Studierende) zeigt zudem, wie viel Luft bei den Betrieben selbst noch ist: Nur 41,7 % der Bewerber erhalten inzwischen mehrere Angebote — der niedrigste Wert seit 2014, der Markt dreht sich also wieder leicht zugunsten der Betriebe. Gleichzeitig berichten 60 % der jungen Bewerber, schon einmal gar keine Antwort auf eine Bewerbung erhalten zu haben. Wer zügig und verbindlich antwortet, hebt sich allein damit vom Wettbewerb ab. Bemerkenswert auch: 61 % der Jugendlichen vertrauen bei der Berufswahl eher dem Rat ihrer Eltern als dem von Freunden — gutes Ausbildungsmarketing denkt die Eltern als Zielgruppe mit.
Aber welche Vorteile des Unternehmens kommen bei den Azubis besonders gut an? Der DGB-Ausbildungsreport 2025 nennt die wichtigsten Entscheidungsfaktoren bei der Wahl des Ausbildungsbetriebs:
| Entscheidungsfaktor | Anteil der befragten Azubis |
|---|---|
| Gute Erreichbarkeit / Nähe zum Wohnort | 59,3 % |
| Gutes Arbeitsklima | 58,2 % |
| Passende Arbeitszeiten | 54,1 % |
| Gute Ausbildungsbedingungen | 41 % |
Die Übernahmeperspektive bleibt ebenfalls ein zentrales Argument — mit einer bemerkenswerten Pointe: 41,5 % der Azubis wissen laut DGB selbst im letzten Ausbildungsjahr noch nicht, ob sie übernommen werden. Eine frühe, verbindliche Übernahmezusage ist damit ein echtes Differenzierungsmerkmal. Auch die Vergütung zählt: Die tariflichen Ausbildungsvergütungen lagen 2025 im Schnitt bei 1.209 Euro brutto im Monat (+6,7 % zum Vorjahr), die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung liegt für Ausbildungsbeginn 2026 bei 724 Euro im ersten Lehrjahr. Wer über Tarif zahlt oder transparente Zusatzleistungen bietet, sollte das in der Stellenanzeige offensiv kommunizieren.
Die richtigen Instrumente im Ausbildungsmarketing
Bei der Suche nach neuem, qualifiziertem Personal ist es wichtig, schrittweise vorzugehen. Die Mitarbeitersuche sollte sich wie folgt gestalten:
Social Media Marketing
Vor allem junge Leute nutzen vermehrt Online-Medien. Setzen Sie daher unbedingt auf digitales Recruiting. Social Media Kanäle eignen sich dafür besonders gut. Informieren Sie sich vorher gut über die gängigen Plattformen & nutzen Sie diesen innovativen Weg der Mitarbeitersuche im Rahmen von Instagram Recruiting, Facebook Recruiting, TikTok Recruiting und Pinterest Recruiting. Aber auch soziale Netzwerke wie Reddit, Youtube oder Twitch, die gerade bei den Generationen Y und Z “in” sind, sollten in einem ausgewogenen Marketingmix vorhanden sein.
Wo die Zielgruppe tatsächlich steckt, zeigt die JIM-Studie 2025: 96 % der 12- bis 19-Jährigen nutzen WhatsApp regelmäßig, gefolgt von Instagram (63 %), Snapchat (56 %) und TikTok (53 %) — und 39 % nutzen bereits regelmäßig ChatGPT zur Informationssuche.
Wichtig für die Strategie: Social Media ist vor allem das Schaufenster. Laut Azubi-Recruiting Trends 2024 suchen nur 27 % der jungen Bewerber aktiv über Social Media nach Ausbildungsplätzen — 83 % nutzen dafür häufig Google, 58 % Online-Jobbörsen. Zugleich halten 80 % Instagram und TikTok für geeignete Begleitkanäle, um echte Einblicke in den Ausbildungsalltag zu geben. Authentizität schlägt dabei inszenierte Hochglanz-Clips.
Karrierewebsite und One-Click-Bewerbungen
Die Karriereseite auf Ihrer Unternehmens-Website ist besonders wichtig. Sie kann der erste Kontaktpunkt mit Ihrer Arbeitgebermarke sein & sollte deshalb alle relevanten Informationen zu Unternehmenskultur, offenen Vakanzen und Fakten wie Unternehmensstandorte beinhalten. Achten Sie darauf, dass die Seite auch auf dem Smartphone und Tablet funktioniert, also mobil optimiert ist und so überall und jederzeit aufrufbar ist. Am einfachsten haben es Schüler, wenn sie sich per One-Click-Methode bewerben können. Das heißt, der Bewerbungsprozess sollte bei der Rekrutierung von Azubis so schnell und einfach gehalten werden, wie nur möglich. Schließlich haben Schüler noch keine seitenlangen Lebensläufe oder Arbeitszeugnisse, die sie anhängen könnten. Wie groß die Lücke in der Praxis ist, zeigt die Studie Azubi-Recruiting Trends 2025: 37,6 % der Bewerbungsprozesse funktionieren nicht vollständig am Smartphone, nur 54,3 % der Betriebe erlauben eine Bewerbung ohne Registrierung, und nur 31,5 % verzichten auf das klassische Anschreiben. Wer diese drei Hürden abbaut, ist einem großen Teil der Konkurrenz bereits voraus.
Chatbots & digitale Assessmenttests
Sie können zusätzlich Chatbots in Ihre Karrierewebsite oder Facebookseite einbauen, welche die Zielgruppe über die Ausbildungsstelle und das Unternehmen informieren. Außerdem können so gezielt schon Fragen zu den wichtigsten Qualifikationen der Bewerber abgefragt werden. Auch Berufstests oder Einsteiger Assessments können interessierte Jugendliche motivieren auf Ihrer Website aktiv zu werden.
Präsenz auf Messen, Praktika & Schulmarketing
Eine weitere beliebte Möglichkeit Ausbildungsmarketing zu betreiben, ist der direkte Kontakt zu den Jugendlichen. Sie können mit den Bildungsstätten eine Kooperation eingehen. Hängen Sie an Schulen publikumswirksame Werbeplakate auf oder verteilen Sie “Giveaways” mit dem Unternehmenslogo. Innerhalb von Gymnasien und Mittelschulen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, um in der Nachwuchsrekrutierung Schulmarketing zu betreiben. Auch Informationsveranstaltungen helfen. Bieten Sie nach Möglichkeit Praktika-Plätze an, um den Schülern einen ersten Einblick in Ihr Unternehmen zu ermöglichen. So unterstützen Sie aufstrebende Auszubildende mit Praktikumsaufenthalten bei ihrer Berufsfelderkundung, greifen potenzielle Interessen- und Nischengruppen mit auf und bieten später eine breitere Entscheidungsbasis bei der Ausbildungswahl. Auch Ihr Auftritt bei speziellen Karrieremessen für Schüler und junge Menschen kann sich positiv für Sie auswirken. Seien Sie präsent und machen sich attraktiv. Um talentierte Auszubildende zu finden, sollte Ihre Werbung für Ausbildungsplätze an einer beliebten Ausbildungsmesse der Region nicht fehlen. Die Wirkung von Praktika ist dabei messbar: Laut DGB-Ausbildungsreport 2025 war für 27,2 % der Azubis ein Praktikum die wichtigste Hilfe bei der Suche nach dem Ausbildungsplatz — direkt nach Tipps aus Familie und Freundeskreis (50 %). Eine IHK-Befragung in Ostdeutschland (2024) bestätigt: 70 % der Betriebe nutzen Schnupperpraktika zur Azubi-Gewinnung, für jeden zweiten Azubi war das Praktikum das hilfreichste Angebot der Berufsorientierung.
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Ihr erfolgreiches Ausbildungsmarketing-Konzept
Ohne Ausbildungsmarketing Konzept verlieren Sie schnell den Faden. Daher geben wir Ihnen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Sie können diese für Ihr Unternehmen anpassen, Ausbildungsmarketing Ziele verfolgen und neue Auszubildende gewinnen.
- Erstellen Sie für Ihr Unternehmen eine Karriereseite. Dort stellen Sie die offenen Ausbildungsstellen vor und bieten den Jugendlichen die Möglichkeit der Bewerbung.
- Nutzen Sie für das Recruiting Social-Media-Kanäle, Stellenanzeigen zu schalten. Damit präsentieren Sie Ihre Firma und Ihre Arbeitgebermarke nach Außen. Hier erreichen Sie Schüler und angehende Azubis in ihrer Freizeit und können authentische Einblicke in den Arbeitsalltag des Unternehmens geben. Social Media ist heutzutage der beste Ort für die Platzierung von Werbung für freie Ausbildungsplätze.
- Nutzen Sie online Jobbörsen für Ihre Ausschreibungen der Ausbildungsstellen. Achten Sie darauf, die Stelle gut zu beschreiben. Was bieten Sie? Was suchen Sie und warum ist Ihr Unternehmen das richtige für angehende Azubis?
- Nehmen Sie an Karrieremessen und Infoveranstaltungen für Schüler und Jugendliche teil und kommen Sie direkt ins Gespräch mit Ihren neuen Azubis. So können Sie kompetente Nachwuchskräfte persönlich von ihrem Unternehmen überzeugen & Auszubildende anwerben.
Ideen & Maßnahmen im Ausbildungsmarketing
Wir haben zum Abschluss noch 7 Tipps für die beste Umsetzung des Ausbildungsmarketings:
- Erstellen Sie sich ein Ausbildungsmarketing Konzept. Recruiting ohne Konzept führt selten zum Erfolg.
- Nutzen Sie eine für Ihr Unternehmen sinnvolle Kombination der Ausbildungsmarketing-Instrumente und Maßnahmen.
- Bleiben Sie authentisch und lassen Sie ein Team aus Mitarbeitern für das Unternehmen sprechen.
- Die Azubi Recruiting Trends gehen mit dem Wandel der Zeit. Haben Sie keine Angst vor Veränderung und wachsen Sie mit. Scheuen Sie sich nicht, bei der Akquise von Azubis neue Wege zu gehen und erproben Sie Social Media Recruiting als neuen Marketingkanal für Werbung für Ausbildungsplätze.
- Legen Sie einen Talentpool mit Bewerbern an, die Sie derzeit nicht berücksichtigen können. Wenn sie Potenzial zeigen, können Sie später auf sie zurückgreifen.
- Beschreiben Sie im Azubi Recruiting den Ablauf der Ausbildung. Das interessiert die jungen Bewerber am meisten.
- Keiner sucht die Kopie eines anderen Unternehmens. Daher gilt: Bleiben Sie einzigartig!
Wenn Sie sich für das Azubi Recruiting entscheiden, können wir ein wertvoller Teil ihres Azubimarketings werden. Wir sind seit vielen Jahren auf zielgruppengenaues Social Media Recruiting spezialisiert. Profitieren Sie von unserer Reichweite und finden Ihre neuen Azubis direkt in Ihrer Region.
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So informieren sich Jugendliche heute
Zum Abschluss noch einmal kompakt: Wo erreichen Sie junge Menschen — und welche Informationen geben am Ende den Ausschlag?
Teil des Employer Brandings von Unternehmen ist das Azubi-Recruiting oder Ausbildungsmarketing. Wie im allgemeinen Personalmarketing ist auch das Azubi-Recruiting für die Personalbeschaffung zuständig. Speziell für Schüler und junge Menschen werden Marketingmaßnahmen ergriffen, um diese für das eigene Unternehmen zu gewinnen und sie auszubilden. So werden talentierte Nachwuchskräfte durch außergewöhnliche Ideen für Werbung im Netz & auf Social Media am besten gewonnen. In der Personalgewinnung spricht man auch von Recrutainment, wenn in unterhaltsamen medialen Inhalten Stellenausschreibungen verbaut werden, sodass diese größere Aufmerksamkeit im Netz erhalten. So können Unternehmen auf Lehrlingssuche spannende Einblicke in die Arbeitswirklichkeit geben, junge Schulabgänger bei ihrer Berufsorientierung unterstützen und die Bewerberzahlen erhöhen.
Junge Mitarbeiter finden Sie heutzutage über eine Vielzahl von Social-Media-Kanälen. Dabei gilt es, je nach Bewerbergruppe die Kandidatenansprache anzupassen und die medialen Inhalte an den Fachkräftenachwuchs anzugleichen:
- Instagram (gehört zu Meta)
- TikTok
- Twitch
- Youtube
Diese ausbildungsrelevanten Informationen sind ausschlaggebend für die Entscheidung der Jugendlichen für ein Ausbildungsunternehmen:
- Genaue Aufgabenbeschreibung der Ausbildung
- Zukunftsperspektiven und Karrieremöglichkeiten
- Image des Unternehmens
- Übernahmegarantie
Junge Menschen informieren sich in erster Linie durch ihre Eltern und in der Schule. Außerdem lassen Sie sich von Social Media Werbung beeinflussen und nehmen auch darüber unbewusste Impulse wahr. Auch spezielle Messen werden viel besucht und gerne angenommen, da der direkte Kontakt zu den Mitarbeitern interessanter Unternehmen möglich ist.
Auszubildende heute, die der Generation Z angehören, legen viel Wert auf das Image des Unternehmens, bei dem sie eine Ausbildung machen.
Strenge Hierarchien und “Lehrjahre sind keine Herrenjahre” haben ausgedient. Kommunikation auf Augenhöhe, interessante Aufgaben und Wertschätzung gehören heute zum Azubi-Alltag. Die digitale Transformation hat auch im Azubi Recruiting Einzug gehalten, sodass Onlinebewerbungen die einst zum Goldstandard gehörenden Papierbewerbungen abgelöst haben.
HR Rocket erreicht mit einem Netzwerk aus exakt 127 eigenen Jobbörsen und zielgenauem Social Media Recruiting die passenden jungen Menschen — genau in Ihrer Region und dort, wo sie täglich sind: online. Wie das konkret funktioniert, lesen Sie im Ratgeber Stellenanzeigen schalten.
[ AUTOR ]
Lisa Werner
Gestaltung & Kundenbetreuung, HR Rocket GmbH
Lisa Werner ist seit der ersten Jobbörse 2012 Teil von HR Rocket und kennt die Entwicklung des Familienunternehmens aus erster Hand — vom regionalen Portal bis zum Netzwerk mit 127 eigenen Jobbörsen. Als Gestalterin und Kundenbetreuerin gestaltet sie Stellenanzeigen und begleitet Arbeitgeber persönlich von der ersten Kampagne bis zur erfolgreichen Einstellung.