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[ BEITRAG ]

Was kostet ein Headhunter

Erfahren Sie hier kurz und trans­parent, was ein Headhunter in der Regel kostet, im Branchendurchschnitt 27,5 % des Jahreszielgehalts (BDU 2024). Berechnen Sie Ihre Kosten direkt mit unserem kostenlosen Kosten-Rechner und lernen Sie alle Abrechnungsmodelle kennen.

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Kosten eines Headhunters oder Personalvermittlers.

Was kostet ein Headhunter, kurz erklärt

Die Kosten eines Headhunters hängen vom gewählten Abrechnungsmodell und der zu besetzenden Position ab. Am häufigsten wird ein Erfolgshonorar von 25–33 % des Bruttojahreszielgehalts vereinbart, der Branchendurchschnitt lag 2024 laut BDU bei 27,5 %. Mit unserem Kosten-Rechner ermitteln Sie Ihr Honorar in Sekunden. Erfahren Sie außerdem, welche Abrechnungsmodelle es gibt, von Stundensätzen über Retainer bis zur monatlichen Festabrechnung, und welches das fairste Modell für beide Seiten ist. Außerdem erklären wir die Einflussfaktoren auf die Kosten und worauf Sie bei vertraglichen Vereinbarungen achten sollten.

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Ein Headhunter konzen­triert sich auf die Vermittlung von Fach- und Führungskräften, während der Personalvermittler auch Zeitarbeit und andere Positionen abdeckt. Die Abrechnungsmodelle für Headhunter variieren: Sie können nach Stundensätzen oder Projekthonoraren bezahlt werden, am häufigsten jedoch über ein Erfolgshonorar von 25–33 % des Bruttojahreszielgehalts des vermit­telten Mitarbeiters (Branchendurchschnitt laut BDU 2024: 27,5 %). Mit dem Kosten-Rechner ermitteln Sie Ihr voraussichtliches Honorar in Sekunden. Alternativ gibt es Modelle mit Einstiegshonorar und Erfolgshonorar (Retainer) oder monat­liche Festbeträge bei länger­fris­tiger Zusammenarbeit.

Die Kosten eines Headhunters hängen von der Relevanz der Position, der Schwierigkeit der Kandidatensuche und zusätz­lichen Maßnahmen wie Anzeigen ab. Häufig wird eine vertrag­liche Exklusivvereinbarung getroffen, die sicher­stellt, dass nur ein Headhunter für die Position zuständig ist, um bei erfolgs­ab­hän­gigen Modellen die Absicherung zu gewähr­leisten. (Geschätzte Lesezeit: 15–20 Minuten)

Einführung Kosten Headhunter

Der wachsende Fachkräftemangel durch das Ausscheiden der Babyboomer vom Arbeitsmarkt führt in den meisten Unternehmen zunehmend zu Besetzungsproblemen von Arbeitsplätzen. Die Auswahl zielfüh­render Recruitingmethoden wird daher immer wichtiger in der Personalsuche. Diese kann auf verschie­densten Wegen durch­ge­führt werden, sei es über Social-Media-Recruiting, Suchmaschinen-Recruiting oder auch Inserate auf Jobbörsen. Für viele Personalverantwortliche wirkt diese Fülle an Möglichkeiten schnell überfor­dernd, daher kann es sich lohnen auf externe Experten in der Personalgewinnung zu setzen.

Headhunter (auch Personalvermittler genannt) suchen für Ihre Klienten die passenden Kandidaten, diese müssen anschließend vorwiegend nur noch die Entscheidung über die Einstellung treffen. Durch Ihre Expertise kennen Headhunter die besten Wege, um inter­es­sante Kandidaten der jewei­ligen Branche zu erreichen. Arbeitgeber müssen letztlich nur noch die Füße hochlegen und den passenden Bewerber einstellen. Dieser Luxus kommt aber natürlich nicht ohne ein Preisschild. In diesem Ratgeberartikel erfahren Sie, was ein Headhunter kostet und was es bei der Bestimmung des Honorars zu beachten gibt.

Ganz wichtig → Für Bewerber ist ein Headhunter grund­sätzlich erstmal kostenfrei, es fallen auch keine anderen Arten von Kosten oder Gebühren an. Lediglich der Arbeitgeber bzw. der Auftraggeber eines Headhunters muss die Kosten dessen tragen. Wer also als Arbeitnehmer einen Headhunter beauftragen möchte, wird feststellen: Das geht klassisch nicht, denn der Auftrag kommt stets vom Unternehmen. Wer sich als Bewerber gezielt einen Job suchen lassen will, braucht stattdessen einen Karriereberater oder Bewerbungscoach, dessen Honorar zahlt man selbst. Das schließt nicht aus, dass Sie als Arbeitnehmer für Headhunter sichtbar werden und in deren Kandidatenpool landen. Wie das geht, steht weiter unten.

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Headhunter für Arbeitnehmer: Wie Sie als Kandidat gefunden werden

Wer als Arbeitnehmer über einen Headhunter zu einer neuen Stelle kommen will, muss den Weg umdrehen: Sie beauftragen niemanden, Sie machen sich auffindbar. Headhunter recherchieren überwiegend in Business-Netzwerken wie LinkedIn und Xing, in Fachverbänden und über Empfehlungen aus ihrem Netzwerk. Ein vollständiges Profil mit klarer Jobbezeichnung, Branche und Region ist deshalb wichtiger als jede Initiativbewerbung bei einer Personalberatung. Wer als Arbeitnehmer einen Headhunter sucht, sollte gezielt nach Personalberatungen mit Branchenschwerpunkt suchen, etwa über die Mitgliederliste des BDU oder über die Berater, die in Ihrem Netzwerk bereits Kollegen angesprochen haben. Hilfreich ist außerdem, sich bei zwei oder drei auf Ihre Branche spezialisierten Personalberatungen in den Kandidatenpool aufnehmen zu lassen. Auch das kostet nichts. Melden Sie sich aktiv, wenn Sie wechselbereit sind, viele Berater pflegen Longlists und greifen darauf zurück, sobald ein passender Auftrag hereinkommt. Nur eines sollten Sie nicht erwarten: dass ein Headhunter für Sie eine Stelle sucht, die er nicht ohnehin gerade zu besetzen hat.

Recruiterin recherchiert am Laptop nach Kandidatenprofilen für eine offene Position.

Wenn ein Headhunter Sie kontaktiert, zahlen Sie auch dann nichts, wenn es zur Einstellung kommt. Vorsicht ist nur bei Anbietern angebracht, die von Ihnen als Kandidat eine Vorabgebühr, eine Bearbeitungspauschale oder eine Provision vom ersten Gehalt verlangen. Das ist kein Headhunting. Für die klassische Arbeitsvermittlung gilt in Deutschland, dass Vermittler ihr Honorar beim Arbeitgeber holen; Ausnahmen mit Kandidatenbeteiligung sind streng geregelt und im Fach- und Führungskräftesegment praktisch nicht üblich. Wer als Bewerber Geld ausgibt, tut das für Beratung, nicht für Vermittlung: Bewerbungscoaching, Lebenslauf-Check oder Gehaltsverhandlungstraining kosten je nach Umfang einen mittleren dreistelligen bis vierstelligen Betrag. Diese Bewerbungskosten lassen sich in der Steuererklärung geltend machen.

Ob sich der Weg über eine Personalberatung für Sie lohnt, hängt stark vom Beruf ab. In IT, Ingenieurwesen, Vertrieb, Medizin und in der Steuer- und Rechtsberatung sind Researcher dauerhaft aktiv, dort reicht oft ein sauberes Profil und die erste Anfrage kommt von allein. In Verwaltungs-, Marketing- oder Assistenzberufen mit vielen verfügbaren Bewerbern arbeiten Unternehmen selten mit Headhuntern, weil sich die Stellen günstiger über Active Sourcing oder Ausschreibungen besetzen lassen. Prüfen Sie deshalb realistisch, ob Ihre Position überhaupt über Direktansprache besetzt wird. Ist das nicht der Fall, investieren Sie Ihre Zeit besser in gezielte Initiativbewerbungen als in das Warten auf einen Anruf.

Erklärung und Differenzierung: Headhunter und Personalvermittler:

Der Begriff “Headhunter” wird häufig synonym für einen Personalvermittler oder eine Personalberatungsfirma verwendet, die Fach- und Führungskräfte für Unternehmen sucht. Ein Headhunter konzen­triert sich darauf, Kandidaten für spezielle Stellen zu finden und zu vermitteln, während ein Personalvermittler in der Regel eine breitere Palette von Dienstleistungen anbietet, zu denen auch die Vermittlung von Arbeitskräften für temporäre (z.B.: via vorerst Interim) oder leitende Positionen gehören kann.

In der Praxis überschneiden sich die Aufgabenfelder eines Headhunters und einer Personalvermittlungsagentur aber häufig. Unterschiede zwischen den beiden Berufen spiegeln sich meist in der Schwerpunktsetzung und in konkreten Leistungen wider.

Die Kosten für eine Personalvermittlung variieren im Vergleich zu einem Headhunter, da bei einer Personalvermittlung die Gebühren oft pauschale oder erfolgs­ba­siert berechnet werden, während Headhunter in der Regel höhere Honorare verlangen, die sich prozentual am Jahresgehalt der vermit­telten Fach- oder Führungskraft orientieren. Als Orientierung: Personalvermittlung kostet Arbeitgeber meist 20–25 % des Bruttojahreszielgehalts, ein Headhunter 25–33 % (Branchenschnitt 27,5 %, BDU 2024). Bei reiner Personalvermittlung zahlen Sie in der Regel nur im Erfolgsfall, dafür arbeitet die Agentur meist ohne Exklusivität und ohne aktive Direktansprache. Der Aufpreis beim Headhunter finanziert genau das: Marktrecherche, gezielte Ansprache und ein strukturiertes Auswahlverfahren. Für Bewerber sind beide Varianten kostenfrei, das Honorar zahlt immer das suchende Unternehmen.

Gespräch über Abrechnungsmodelle eines Headhunters.

Wie verdient ein Headhunter Geld?

Headhunter und Personalvermittler verdienen ihr Geld in der Regel, indem sie Unternehmen dabei helfen, das richtige Talent für leitende Positionen oder Führungspositionen zu finden. Sie tun dies, indem sie Kandidaten für diese Rollen rekru­tieren und präsen­tieren, und im Gegenzug von den Unternehmen für ihre Dienste bezahlt werden. Dabei gibt es verschiedene Honorarmodelle.

Abrechnungsmöglichkeiten & Gebühren von Headhuntern:

1. Stundensätze:

Einige Headhunter berechnen ihre Kunden pro Stunde für ihre Dienste.

2. Projektgebühren

Andere Headhunter berechnen ihren Kunden eine feste Gebühr pro Projekt.

3. Erfolgsgebühren (Contingency):

Die häufigste Art, wie Headhunter ihr Geld verdienen, ist die Erhebung von Erfolgsgebühren. Dies bedeutet, dass sie eine Gebühr erhalten, wenn sie erfolg­reich dabei sind, einen Kandidaten für eine leitende oder Führungsposition, aber auch Fachkräfte zu vermitteln. Die Höhe der Erfolgsgebühr hängt in der Regel vom Gehalt des Kandidaten und von der Schwierigkeit ab, einen geeig­neten Kandidaten zu finden und tatsächlich auch von dem suchenden Unternehmen. Manche Unternehmen haben leider in den letzten Jahren kein gutes Employer Branding betrieben und da kann es schwie­riger werden. Anderen Unternehmen eilt ihr guter Ruf voraus, in diesen Fällen ist das Besetzen einer offenen Stelle leichter. Die erfolgs­ba­sierte Provision liegt üblicherweise zwischen 25 und 33 % des Bruttojahreszielgehalts, also des Jahresgehalts im ersten Jahr inklusive variabler Vergütung. Der Branchendurchschnitt lag laut BDU-Studie „Facts & Figures" (2024) bei 27,5 % des Zieleinkommens, bei 75.000 vermittelten Fach- und Führungspositionen und 2,82 Milliarden Euro Branchenumsatz.

4. Startfee und erfolgsabhängig/ Retainerzahlungen:

Es gibt sehr viele Headhunter, Personalvermittler und andere Arten von Personaldienstleistern mit unter­schied­lichen und indivi­du­ellen Abrechnungsabläufen. Häufig wird eine Form der Kombination aus einer Startfee und einer prozen­tualen Erfolgsprämie gewählt. Dies heißt konkret, das Unternehmen muss eine bestimmte Startgebühr bezahlen und anschließend einen weiteren Teil, abhängig vom Erfolg der Vermittlung. Weitere Modelle sehen aber auch eine Retainerzahlung vor. Hierbei wird nicht nur eine Anfangsprämie verlangt, sondern kleine erfolgs­ba­sierte und nicht erfolgs­ba­sierte Ratenzahlungen. Gängig ist hierbei das Drittel-Modell mit drei Meilensteinen: ein Drittel bei Auftragserteilung, ein Drittel bei Präsentation der Kandidaten-Shortlist und ein Drittel bei Vertragsunterschrift des Kandidaten.

5. Monatliche fixe Abrechnung: 

Wenn Headhunter länger mit einem Unternehmen zusam­men­ar­beiten wollen und konti­nu­ierlich neue Mitarbeiter beschäftigt werden sollen, dann können auch monatlich fixe Beträge eine Option darstellen.

Übersicht der Abrechnungsmodelle eines Headhunters mit Stundensatz, Projektgebühr, Erfolgshonorar und Retainer.

Günstiger als ein Headhunter arbeiten Sie, wenn Sie die Direktansprache selbst übernehmen. Ein eigenes Active Sourcing über LinkedIn oder Xing kostet vor allem Recruiterzeit und die Lizenzgebühr für ein Recruiter-Konto, liegt damit aber meist deutlich unter einem fünfstelligen Erfolgshonorar. Voraussetzung ist ein scharfes Anforderungsprofil und jemand im Team, der die Ansprache konsequent nachhält. Lohnend ist das bei wiederkehrenden Profilen. Für eine einmalige Schlüsselposition, für die Ihnen der Marktzugang fehlt, bleibt der externe Berater in der Regel die schnellere Lösung, weil er den Kandidatenmarkt bereits kennt.

Für die Budgetplanung im Unternehmen heißt das konkret: Rechnen Sie bei einer Fachkraft mit 60.000 Euro Zielgehalt mit rund 15.000 bis 18.000 Euro Honorar zuzüglich Umsatzsteuer, bei einer Führungsposition mit 120.000 Euro entsprechend mit 30.000 bis 40.000 Euro. Klären Sie vor Vertragsschluss drei Punkte schriftlich: Auf welcher Basis wird das Zieleinkommen berechnet (Fixum allein oder inklusive Bonus, Dienstwagen und Zulagen), welche Auslagen für Reisen, Anzeigen oder Eignungsdiagnostik werden zusätzlich in Rechnung gestellt, und ab wann ist das Honorar fällig. Ein Vergleich mit den internen Cost-per-Hire und den Kosten der unbesetzten Stelle zeigt schnell, ob sich das externe Mandat rechnet.

Günstiger als ein Headhunter: Wann sich die Eigenrecherche lohnt

Bei einem Zielgehalt von 60.000 Euro liegt das Honorar schnell bei 16.500 Euro. Rechnen Sie das gegen die Alternativen: Eine gute Stellenanzeige auf einer Fachjobbörse kostet einen niedrigen vierstelligen Betrag, Active Sourcing über einen Recruiter-Zugang im Business-Netzwerk verursacht Lizenzkosten plus interne Arbeitszeit, und ein Mitarbeiter-Empfehlungsprogramm arbeitet mit Prämien im niedrigen vierstelligen Bereich. Für Positionen mit ausreichendem Bewerbermarkt ist der Eigenweg meist deutlich günstiger. Der Headhunter rechnet sich dort, wo die Zielgruppe klein und nicht aktiv suchend ist, wo Diskretion nötig ist oder wo Ihnen Kapazität fehlt. Stellen Sie die Honorarsumme zusätzlich den Kosten Ihrer unbesetzten Stelle gegenüber, denn eine Vakanz, die vier Monate länger dauert, kann teurer sein als das Honorar.

Headhunter führt Bewerbungsgespräch.

Headhunter-Kosten-Rechner

Berechnen Sie in Sekunden, was die Besetzung Ihrer Position über einen Headhunter voraussichtlich kostet, auf Basis des Branchendurchschnitts von 27,5 % (BDU 2024).

Zur Orientierung: Branchendurchschnitt 27,5 % (BDU 2024), marktüblich sind 25–33 %. Destatis-Median Vollzeit 2025: 54.066 €: Headhunter-Positionen liegen typischerweise darüber.

Voraussichtliches Erfolgshonorar 16.500,00 € einmalig bei erfolgreicher Vermittlung
Beim Drittel-Modell (Retainer) wären das 3 × 5.500,00 € bei Auftrag, Shortlist und Vertragsunterschrift

Zum Vergleich: Stellenanzeigen-Kampagne ab 890 €

Für viele Fach- und Standardpositionen reicht eine reichweitenstarke Anzeigen-Kampagne über 127 Jobbörsen plus Social Media: Sie sparen gegenüber dem Headhunter-Honorar bis zu 15.610,00 €. Fair eingeordnet: Bei Führungspositionen oder sehr engen Kandidatenmärkten bleibt die aktive Direktansprache durch einen Headhunter oft der bessere Weg, auch wir vermitteln erfolgsbasiert.

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Berechnungsgrundlage: Erfolgshonorar als Prozentsatz des Bruttojahreszielgehalts (erstes Jahr, inkl. variabler Vergütung); Branchendurchschnitt laut BDU, Median-Gehalt laut Destatis. Konditionen variieren je nach Anbieter, Position und Branche, der Rechner liefert eine unverbindliche Orientierung.

© HR Rocket GmbH. Dieser Rechner wurde von HR Rocket erstellt. Sie hätten den Rechner gerne auf Ihrer eigenen Website? Kein Problem, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Das sinnvollste Abrechnungsmodell bei einem Headhunter: 

Aus unserer Sicht ist die erfolgs­ba­sierte Abrechnung die fairste Abrechnung für beide Seiten. Ein Honorar zwischen 25 und 30 % des Bruttojahreszielgehalts ist bei dieser Form angemessen. Grundsätzlich müssen sich Unternehmen immer die Frage stellen, wie dringend Sie jemanden suchen und was ihnen ein neuer Mitarbeiter wert ist. Auch muss bedacht werden, wie viel Geld bei einer anhal­tenden unbesetzten Stelle verloren geht.

Wir sind Ihre Headhunter!

Mit langjähriger Erfahrung in der Personalbranche und im Online-Marketing finden wir für Sie Ihren Wunschkandidaten!

Das Beste? Wir arbeiten erfolgs­ba­siert! Das heißt, Sie zahlen erst, wenn Sie Ihren neuen Mitarbeiter einge­stellt haben. Nehmen Sie sich dabei so viel Zeit für Ihre Entscheidung wie nötig, wir möchten, dass Sie zu 100 % zufrieden mit Ihrer Wahl sind!

Einflussfaktoren auf die Kosten eines Headhunters 

Die Kosten für einen Headhunter können je nach Auftrag stark variieren. Neben dem verein­barten Abrechnungsmodell haben auch noch weitere Spezifikationen der ausge­schrie­benen Stelle Einfluss auf die Preisbildung. Zum einen hat die Relevanz der ausge­schrie­benen Position einen erheb­lichen Einfluss auf die Kosten nach einer erfolg­reichen Vermittlung. Je höher die Position und Verantwortung einer Stelle sind, desto teurer werden auch die Kosten des Headhunters. Auch die Herausforderungen bei der Suche nach einem Kandidaten, in schwierig zu beset­zenden Positionen, wie der Pflegebranche oder auch der IT-Branche, wirken sich preis­stei­gernd aus.

Für diese spezi­ellen Branchen haben sich besondere Spezialisten heraus­kris­tal­li­siert, wie beispiels­weise eigene IT-Headhunter speziell für die Rekrutierung von IT Fachkräften. Zu guter Letzt muss vor Abschluss eines Vertrages geprüft werden, ob Kosten für den Einsatz von Recruitingmethoden, wie beispiels­weise Inserate auf Jobbörsen schon mit im Preis inbegriffen sind, oder noch nachträglich zugezahlt werden müssen.

Unternehmen stellt Headhunter ein, nach Vereinbarung über die Kosten.

Vertragliche Vereinbarungen

Hat man nun alle Fragen bezüglich der Vergütung eines Headhunters geklärt, sollte man sich das Kleingedruckte des Vertrages erneut genau durch­lesen. Die meisten Headhunter und Personalvermittlungsagenturen fordern von Ihren Klienten einen Exklusivvertrag. Dies bedeutet, dass keine weiteren Agenturen oder Headhunter engagiert werden dürfen, um die Stelle zu besetzten. Besonders bei einem erfolgs­ba­sierten Abrechnungsmodell dient dies der Absicherung des Headhunters und der Bewahrung der Fairness auf der Suche.

Achten Sie außerdem auf eine Nachbesetzungs- oder Garantieklausel: Verlässt der vermittelte Kandidat das Unternehmen innerhalb der Garantiezeit, marktüblich sind 3 bis 6 Monate bzw. die Dauer der Probezeit, sucht der Headhunter kostenlos oder vergünstigt erneut. Ein verbindlicher Branchenstandard existiert dafür nicht; die Klausel gehört deshalb ausdrücklich in den Vertrag, inklusive Dauer und Umfang der Nachbesetzung.

Sie benötigen Hilfe bei Ihrer Personalsuche und möchten einen Headhunter beauf­tragen? Kontaktieren Sie uns jetzt! Durch unsere langjährige Erfahrung im Online-Marketing und in der Personalbranche wissen wir genau, wie wir Ihre gewünschte Zielgruppe für Sie erreichen können. Als Personalvermittlungsagentur arbeiten wir auf der Basis eines erfolgs­ba­sierten Abrechnungsmodells, Sie zahlen also erst, wenn wir den perfekten Kandidaten für Ihre vakante Stelle gefunden haben!

Personalvermittlung Kosten für Arbeitgeber: typische Bandbreiten

Wer die Kosten einer Personalvermittlung mit dem Honorar eines Headhunters vergleicht, sollte auf die Positionsebene schauen. Für Sachbearbeitung und kaufmännische Fachkräfte liegen die Honorare meist bei 20–25 % des Bruttojahreszielgehalts, also rund 9.000 bis 12.500 Euro bei 50.000 Euro Zielgehalt. Bei IT- und Ingenieurpositionen sind 25–30 % üblich, im Executive Search 30–33 % plus Nebenkostenpauschale. Manche Vermittler arbeiten mit Festpreisen pro Besetzung, andere staffeln nach Anzahl der Einstellungen. Rechnen Sie zusätzlich mit Reisekosten, Anzeigenbudget und Assessment-Honoraren, wenn diese nicht ausdrücklich im Pauschalhonorar enthalten sind.

Günstiger als ein Headhunter: welche Alternativen es gibt

Ein Erfolgshonorar von 27,5 % ist nicht die einzige Option. Günstiger als ein Headhunter sind in der Regel eigenes Active Sourcing, geschaltete Stellenanzeigen in Kombination mit Social-Media-Recruiting oder Mitarbeiterempfehlungsprogramme mit Prämien von 500 bis 2.000 Euro. Auch Recruiting-on-Demand mit Tagessätzen kann bei mehreren Vakanzen günstiger sein als ein prozentuales Honorar. Entscheidend für den Vergleich ist nicht der reine Preis, sondern die Cost-per-Hire im Verhältnis zur Besetzungsdauer: Bleibt eine Schlüsselposition Monate offen, übersteigen die Cost of Vacancy das Headhunter-Honorar häufig deutlich.

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Lisa Werner – Gestaltung und Kundenbetreuung bei der HR Rocket GmbH

Lisa Werner

Gestaltung & Kundenbetreuung, HR Rocket GmbH

Lisa Werner ist seit der ersten Jobbörse 2012 Teil von HR Rocket und kennt die Entwicklung des Familienunternehmens aus erster Hand, vom regionalen Portal bis zum Netzwerk mit 127 eigenen Jobbörsen. Als Gestalterin und Kundenbetreuerin gestaltet sie Stellenanzeigen und begleitet Arbeitgeber persönlich von der ersten Kampagne bis zur erfolgreichen Einstellung.

Mehr über das Team Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2026

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Headhunter in der Regel?

Die meisten Headhunter arbeiten mit einem Erfolgshonorar von 25 bis 33 Prozent des Bruttojahreszielgehalts des vermittelten Mitarbeiters, der Branchendurchschnitt lag 2024 laut BDU-Studie bei 27,5 Prozent des Zieleinkommens. Bei einer Stelle mit 60.000 Euro Zielgehalt wären das zwischen 15.000 und 19.800 Euro, im Schnitt rund 16.500 Euro.

Ist ein Headhunter für Bewerber kostenlos?

Ja. Für Bewerber ist die Vermittlung kostenfrei, auch bei erfolgreicher Besetzung: keine Provision vom Gehalt, keine Bearbeitungsgebühr. Ausschließlich der Auftraggeber trägt die Kosten. Nach § 296 Abs. 3 SGB III darf ein Vermittler nur mit schriftlichem Vertrag ein Honorar von einem Arbeitsuchenden verlangen, und selbst dann ist es auf 2.000 Euro begrenzt und nur mit Vermittlungsgutschein zulässig. Fordert ein Anbieter vorab Geld für Profilerstellung, Datenbankaufnahme oder die Weiterleitung Ihrer Unterlagen, ist das ein Warnsignal. Kosten entstehen Ihnen nur, wenn Sie bewusst eine Beratungsleistung wie ein Bewerbungscoaching einkaufen.

Welche Abrechnungsmodelle gibt es bei Headhuntern?

Die gängigsten Modelle sind: Erfolgshonorar (Contingency), Stundensätze, Projektgebühren, eine Kombination aus Startfee und Erfolgsprämie (Retainer) sowie monatliche Festbeträge bei langfristiger Zusammenarbeit.

Welches Abrechnungsmodell ist am fairsten?

Das erfolgsbasierte Modell gilt als fairstes Abrechnungsmodell für beide Seiten. Der Arbeitgeber zahlt nur bei erfolgreicher Vermittlung, und der Headhunter hat einen starken Anreiz, den passenden Kandidaten zu finden. Ein Honorar zwischen 25 und 30 Prozent ist dabei marktüblich.

Was beeinflusst die Kosten eines Headhunters?

Die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab: der Relevanz und dem Gehaltsniveau der Position, der Schwierigkeit der Kandidatensuche in der jeweiligen Branche sowie zusätzlichen Maßnahmen wie Stellenanzeigen, die im Preis inbegriffen sein können oder extra berechnet werden.

Was ist ein Exklusivvertrag bei der Headhunter-Beauftragung?

Ein Exklusivvertrag bedeutet, dass nur ein Headhunter mit der Besetzung der Stelle beauftragt wird. Besonders bei erfolgsbasierten Modellen dient dies der Absicherung des Headhunters, da er so sicher sein kann, dass seine Arbeit nicht durch parallele Beauftragungen entwertet wird.

Was ist das Drittel-Modell bei Headhunter-Honoraren?

Beim Retainer-Modell wird das Honorar üblicherweise in drei Raten gezahlt: ein Drittel bei Auftragserteilung, ein Drittel bei Präsentation der Kandidaten-Shortlist und ein Drittel bei Vertragsunterschrift des Kandidaten. Das verteilt das Risiko zwischen Auftraggeber und Personalberater.

Gibt es eine Garantie, wenn der vermittelte Kandidat kündigt?

Üblich sind Nachbesetzungs- oder Garantieklauseln: Verlässt der Kandidat das Unternehmen innerhalb der Garantiezeit, marktüblich sind 3 bis 6 Monate bzw. die Probezeit, sucht der Headhunter kostenlos oder vergünstigt erneut. Ein verbindlicher Branchenstandard existiert nicht, die Klausel sollte daher immer ausdrücklich im Vertrag stehen.

Was kostet eine Personalvermittlung im Vergleich zum Headhunter?

Die Kosten einer Personalvermittlung liegen meist bei 20 bis 25 Prozent des Bruttojahreszielgehalts, häufig auch als Pauschale ab rund 3.000 Euro pro Besetzung. Headhunter und Executive-Search-Mandate berechnen 25 bis 33 Prozent, im Branchenschnitt 27,5 Prozent (BDU 2024). Bei 60.000 Euro Zielgehalt entspricht das rund 16.500 Euro. Der Unterschied entsteht durch den Rechercheaufwand: Personalvermittler arbeiten oft mit vorhandenen Kandidatenpools, Headhunter sprechen Kandidaten aktiv und individuell an. Hinzu kommen je nach Vertrag Auslagen für Stellenanzeigen, Reisekosten oder Assessments. Ob das Honorar netto oder zuzüglich Umsatzsteuer gilt, sollten Sie im Angebot prüfen.

Kann man als Arbeitnehmer einen Headhunter beauftragen?

Nicht im klassischen Sinne, denn sein Auftraggeber ist immer das Unternehmen, das eine konkrete Stelle besetzen will. Sie können sich als Kandidat aber bei Personalberatungen Ihrer Branche in den Pool aufnehmen lassen und Ihr LinkedIn- oder Xing-Profil so pflegen, dass Berater Sie finden. Wer sich aktiv eine Stelle suchen lassen möchte, wendet sich an Karriereberater oder Bewerbungscoaches; die arbeiten auf Honorarbasis und kosten je nach Umfang etwa 500 bis 3.000 Euro. Alternativ ist die Arbeitsagentur mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) kostenfrei nutzbar.

Wie finde ich als Arbeitnehmer einen Headhunter für meine Branche?

Suchen Sie nach Personalberatungen mit klarer Branchen- oder Funktionsspezialisierung, etwa über die Mitgliederliste des BDU oder über die Beratungen, deren Namen in Stellenanzeigen Ihres Fachgebiets auftauchen. Schauen Sie, welche Berater in Ihrem Netzwerk ähnliche Positionen besetzt haben. Eine kurze Nachricht mit Ihrer aktuellen Funktion, Ihrem Zielprofil, Wechselzeitpunkt und Gehaltsvorstellung reicht als Erstkontakt. Zwei bis drei Beratungen genügen, mehr bringt selten mehr.