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[ BEITRAG ]

Absentismus

Absentismus beschreibt das regel­mäßige und häufige Fehlen von Mitarbeitenden am Arbeitsplatz, oft ohne medizi­nisch begründete Notwendigkeit. Dieses Verhalten kann die Produktivität beein­träch­tigen und zusätz­liche Kosten für Unternehmen verur­sachen. Am Arbeitsplatz zeigt sich Absentismus häufig durch kurzfristige Abwesenheiten, die betrieb­liche Abläufe stören und die Arbeitslast auf andere Teammitglieder verteilen. Arbeitgeber sollten die Ursachen verstehen und gezielte Maßnahmen zur Reduzierung ergreifen, um die Auswirkungen auf die Arbeit zu minimieren.

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Frau erlebt Absentismus ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz

Absentismus — kurz erklärt

Absentismus bezeichnet das wieder­holte, teils unbegründete Fernbleiben von Mitarbeitenden. Ursachen wie indivi­duelle Belastungen, betrieb­liche Probleme oder gesell­schaft­liche Entwicklungen können dieses Phänomen verstärken. Unternehmen sollten durch Maßnahmen, wie eine stärkere Mitarbeiterbindung und eine positive Unternehmenskultur Absentismus am Arbeitsplatz entge­gen­wirken, um Folgen wie eine Unterbrechung der Arbeitsverhältnisse zu verhindern

Inhaltsverzeichnis

Absentismus Definition: Was ist Absentismus?

Der Begriff Absentismus umfasst sämtliche Formen des bewussten oder unbewussten Fehlens von Mitarbeitenden. Anders als bei krank­heits­be­dingtem Fehlen ist Absentismus oft durch persön­liche oder arbeits­be­zogene Gründe geprägt, die nicht unbedingt gesund­heit­licher Natur sind. Häufige Ursachen sind mangelnde Motivation, Konflikte im Team oder hohe Stressbelastungen.

Im Gegensatz zum Präsentismus – dem Arbeiten trotz Krankheit – verweist Absentismus auf eine deutlich sichtbare Abwesenheit, die sich auf betrieb­liche Abläufe auswirkt. Laut Studien kann eine überdurch­schnitt­liche Abwesenheitsquote ein Hinweis auf tiefer­lie­gende Probleme im Unternehmen sein.

Ursachen von Absentismus auf der Arbeit

Die Gründe für Absentismus sind vielfältig und können in mehreren Kategorien betrachtet werden:

  • Individuelle Ursachen: Private Belastungen, mangelnde Motivation oder persön­liche Unzufriedenheit können dazu führen, dass Mitarbeitende häufig fehlen.
  • Betriebliche Ursachen: Schlechte Arbeitsbedingungen, fehlende Anerkennung oder Konflikte im Team sind häufige Auslöser.
  • Gesellschaftliche Faktoren: Der gesell­schaft­liche Wandel, wie etwa die zuneh­mende Belastung durch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, kann ebenfalls zu Absentismus beitragen.
Bedeutung des Absentismus auf der Arbeit

Folgen von Absentismus: Bedeutung für Unternehmen

Absentismus hat deutliche Folgen für Unternehmen und ist daher von großer Bedeutung. Fehlende Mitarbeitende führen zu einer Unterbrechung der Arbeitsprozesse und erhöhen die Belastung der verblei­benden Belegschaft. Dies kann sich langfristig auf die Unternehmenskultur und die Mitarbeiterbindung auswirken. Zudem entstehen zusätz­liche Kosten durch Vertretungen oder verzö­gerte Projektabschlüsse. Diese Herausforderungen zeigen, wie wichtig es ist, Absentismus syste­ma­tisch anzugehen, um die Auswirkungen auf die Arbeit und die Unternehmenseffizienz zu minimieren.

Maßnahmen gegen Absentismus am Arbeitsplatz

Ein aktives Management von Absentismus erfordert gezielte Strategien. Arbeitgeber können unter anderem folgende Maßnahmen umsetzen:

  • Mitarbeiterbindung stärken: Ein positives Arbeitsumfeld und Anerkennung fördern die Motivation und senken die Abwesenheitsquote.
  • Gesundheitsförderung: Betriebliche Gesundheitsprogramme und präventive Maßnahmen tragen zur physi­schen und psychi­schen Gesundheit der Mitarbeitenden bei. Dies kann durch gezielte Recruiting-Kampagnen unter­stützt werden, die Mitarbeitende ansprechen, die sich durch Engagement und Resilienz auszeichnen.
  • Flexible Arbeitsmodelle: Homeoffice oder flexible Arbeitszeiten ermög­lichen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und reduzieren Fehlzeiten.
  • Konfliktmanagement: Ein offener Umgang mit Konflikten und die Förderung einer konstruk­tiven Feedbackkultur können Absentismus vorbeugen.

Ein weiterer wichtiger Ansatz ist die gezielte Suche nach quali­fi­zierten Fachkräften. Durch Maßnahmen wie Social Media Recruiting, das gezielt Kandidaten anspricht, die eine hohe Motivation und Verlässlichkeit mitbringen, können Unternehmen die Belegschaft stärken.

Fazit

Absentismus ist eine Herausforderung für viele Unternehmen, die nicht nur wirtschaft­liche, sondern auch kultu­relle Auswirkungen haben kann. Indem Arbeitgeber auf die Ursachen eingehen und präventive Maßnahmen ergreifen, können sie nicht nur Fehlzeiten reduzieren, sondern auch die Zufriedenheit und Produktivität ihrer Mitarbeitenden langfristig steigern. Eine strate­gische Herangehensweise ist entscheidend, um dieses Problem effektiv zu bewältigen.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist Absentismus?

Absentismus bezeichnet das regelmäßige, häufig unbegründete Fernbleiben von Mitarbeitenden am Arbeitsplatz. Anders als bei krankheitsbedingtem Fehlen sind die Ursachen oft mangelnde Motivation, Konflikte im Team oder persönliche Unzufriedenheit.

Was ist der Unterschied zwischen Absentismus und Präsentismus?

Absentismus beschreibt das häufige Fehlen am Arbeitsplatz, während Präsentismus das Gegenteil bezeichnet — Mitarbeitende erscheinen trotz Krankheit zur Arbeit. Beide Phänomene sind problematisch und verursachen Kosten für Unternehmen.

Was sind die häufigsten Ursachen für Absentismus?

Die Ursachen lassen sich in drei Kategorien einteilen: Individuelle Ursachen (mangelnde Motivation, private Belastungen), betriebliche Ursachen (schlechte Arbeitsbedingungen, fehlende Anerkennung, Teamkonflikte) und gesellschaftliche Faktoren (Vereinbarkeit von Beruf und Familie).

Welche Kosten verursacht Absentismus?

Absentismus verursacht direkte Kosten durch Lohnfortzahlung und Vertretungen sowie indirekte Kosten durch verzögerte Projekte, Produktivitätsverluste und erhöhte Belastung der verbleibenden Belegschaft. Laut Studien kostet Absentismus deutsche Unternehmen jährlich mehrere Milliarden Euro.

Wie können Arbeitgeber Absentismus reduzieren?

Wirksame Maßnahmen sind: Stärkung der Mitarbeiterbindung durch ein positives Arbeitsumfeld, betriebliche Gesundheitsförderung, flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice, offenes Konfliktmanagement und regelmäßige Mitarbeitergespräche.

Ab wann spricht man von Absentismus?

Es gibt keine feste Grenze. Von Absentismus spricht man, wenn ein Mitarbeitender überdurchschnittlich häufig und ohne nachvollziehbare medizinische Gründe fehlt. Eine auffällig hohe Zahl an Kurzzeiterkrankungen, besonders an Montagen oder Freitagen, kann ein Indikator sein.